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  1. #1

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    Vorteile Zimmermannsdache vs. Nagelbinderkonstruktion

    Guten Morgen,

    bei der Planung unseres Neubaues stehen wir nun vor der Entscheidung ein Nagelbinderdach oder ein „konventionellen“ Zimmermannsdach (inklusive Betondecke) zu verwenden. Das Dach wird als Wohnfläche nicht benötigt und soll daher als Kaltdach ausgeführt werden.

    Eigentlich stört mich beim Nagelbinderdach in erster Linie das Thema Schallschutz. Allerdings fehlt mir hier jegliches Gefühl diesen Punkt zu richtig zu gewichten. Hört man bei einem Nagelbinderdach tatsächlich noch den Fernseher aus dem Nachbarzimmer?
    Gibt es konstruktiven Lösungen, die den Schallschutz zu verbessern?

    Gibt es sonst noch Gründe, die den doch nicht ganz unerheblichen Mehrpreis eines „konventionellen“ Zimmermanndaches rechtfertigen?

    Viele Grüße Baubi
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  2. Vorteile Zimmermannsdache vs. Nagelbinderkonstruktion

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  3. #2
    Wieland
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    Eine Nagelbinderkonstruktion ist eine außerordentlich stabile u.solide Sache,
    wenn der Dachraum auf Dauer / Ewigkeit nicht genutzt werden soll,
    gibt es keinen Grund Mehrkosten / Zinsbelastung für die nächsten Jahrzente
    in Kauf zu nehmen.
    Bei richtiger Auswahl /Planung der Deckung / Dämmung / Deckenverkleidung
    gibts auch keine Probleme beim Schallschutz.
    ( Stahlbetonringbalken als Mauerabschluß / Dachanschluss wird hier natürlich erforderlich).

    Grüße

    Grüße
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  4. #3
    Avatar von greentux
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    Die Begehbarkeit des Daches kann ggf anders ausfallen. Die Preisunterschiede waren bei uns nicht so unterschiedlich. Beim Zimmermann war klar, das uns das verwendete Holz "paßt". Schallschutz kann ich nicht beurteilen.
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  5. #4

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    Wieso sollte der Schall aus einem Raum in den Dachraum eindringen, dort die Kurve kratzen und dann in daneben liegende Räume sich ausbreiten??
    Schallwellen breiten sich i.d.R. kreisförmig aus. Was also nach oben geht, kommt - wenn es nicht gerade irgendwo reflektiert wird - nicht wieder zurück.
    Da spielen die Zwischenwände der Zimmer wohl eher eine Rolle!
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Baubi Beitrag anzeigen
    ................

    Gibt es sonst noch Gründe, die den doch nicht ganz unerheblichen Mehrpreis eines „konventionellen“ Zimmermanndaches rechtfertigen?
    Brandschutz. Die Nagelbinderkonstruktionen sollen zwar F30 bringen, fallen aber spätestens nach 12 Minuten in sich mitsamt Dach zusammen.

    Ein Ostergruß
    svjm
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  7. #6
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    Zitat Zitat von ecobauer Beitrag anzeigen
    Wieso sollte der Schall aus einem Raum in den Dachraum eindringen, dort die Kurve kratzen und dann in daneben liegende Räume sich ausbreiten??
    Schallwellen breiten sich i.d.R. kreisförmig aus. Was also nach oben geht, kommt - wenn es nicht gerade irgendwo reflektiert wird - nicht wieder zurück.
    Da spielen die Zwischenwände der Zimmer wohl eher eine Rolle!
    Dem ist leider nicht so, sonst gäbe es nicht nicht so viel Ärger mit dem Thema - Schallnebenwege.
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  8. #7
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    Zitat Zitat von svjm Beitrag anzeigen
    Brandschutz. Die Nagelbinderkonstruktionen sollen zwar F30 bringen, fallen aber spätestens nach 12 Minuten in sich mitsamt Dach zusammen.

    Ein Ostergruß
    svjm
    Ähm welche Nagel(platten)binderkonstruktion bringt F30?
    Prinzipbedingt plamäßiger Brandschutz F0
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  9. #8
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    Die Sache mit dem mangelhaften Brandschutz war mir bisher nicht bekannt, hört sich dennoch absolut logisch an.

    Ich möchte noch ein mal auf den Schallproblematik zurück kommen. Da die Wände aus KSK bzw. die nichttragenden Wände in Ständerbauweise (doppelt beblankt+gedämmt) sein werden, ist der Schwachpunkt wohl bei der Decke zu suchen.
    Schieße ich gerade mit Kanonen auf Spatzen, weil ich mir hierüber Gedanken mache oder ist dies bei einem Binderdach tatsächlich eine ernstzunehmende Schwachstelle?
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  10. #9
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    Das ist bei jedem Dach eine Schwachstelle, die planerisch zu lösen ist.
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  11. #10
    Wieland
    Gast
    Der Brandschutz ist auch planerisch zu lösen !
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  12. #11

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    Davon abgesehen, dass das natürlich auch geplant werden kann:
    Da auf die obere Zimmerdecke bei einem Kaltdach wohl auch eine ordentliche Dämmung drauf kommt, wird das Problem wohl nicht so groß sein.

    @ PeMu:Natürlich findet der Schall immer einen Weg, sich breit zu machen. Da jedoch im EFH-Bau so gut wie keine schalltechnischen Vorgaben herrschen, machen sich die Hersteller der diversen Baustoffe darüber auch keine Gedanken - und auch keine Messungen.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Stimmt!

    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    Ähm welche Nagel(platten)binderkonstruktion bringt F30?
    Prinzipbedingt plamäßiger Brandschutz F0
    Die Aussage ist richtig, ich habe "trotz Unterdecke" vergessen, sorry.

    svjm
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  15. #13

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    Viel Geschwafel.

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