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  1. #1

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    Wände streichfähig verspachteln

    Hallo,

    habe mich hier neu angemeldet da ich ein Haus vom Bauträger gekauft habe welches nächstes Jahr fertiggestellt sein wird (Massivhaus). Speziell beim Innenausbau möchte ich ein paar Sachen selber erledigen.

    Die Innenwände werden vom Bauträger in Q2 Qualität übergeben, das bedeutet tapezierfähig.
    Nun möchten wir die Wände aber direkt streichen, ohne Tapete. Da ich die Wände dazu aber schön glatt haben möchte muß ich wohl noch Putz/Spachtel auftragen.

    Was könnt Ihr mir hierzu empfehlen? Habe von Knauf gelesen, da gibt es Readygips. Aber das wird wohl nur an Firmen verkauft.
    Dann gibt es noch Feinputz, ist das dann ähnlich glatt wie mit Readygips?

    Wie gesagt, ich möchte den Untergrundputz (Q2) so behandeln daß er glatt wird und dann direkt darauf gestrichen werden kann. Der Farbanstrich soll dabei matt sein, nicht glänzend.

    Hoffe mir kann hier geholfen werden.

    Viele Grüße
    Held
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  2. Wände streichfähig verspachteln

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hi,

    DIE Frage haben wir uns auch gestellt. Wir haben Q3 bei der Planung haben wollen, das dann aber sein gelassen, als wir Q2 mal live und in Farbe gesehen haben. Daher mein Tipp: Schaut euch das mal an und entscheidet erst dann. Gibt wohl auch einen Unterschied, ob es "nur" abgezogen oder gleich verrieben wird, so zumindest die Aussage einers GU, der letztendlich nicht den Zuschlag bekommen hat bei unserem Bauvorhaben.
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  4. #3

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    Hört bitte auf, Halbwahrheiten weiterzuposaunen.
    Die Q-Anforderungen sind klar definiert - unterschieden nach Art der Oberflächenbearbeitung
    http://www.knauf.de/pdf/bilder/merkb...tt_putz_lo.pdf

    Also erstmal klären, welches Q2 Ihr habt und welcher Putz reinkommt. Auf einem Zementputz in Q 2 mit Gipsspachtel arbeiten taugt nicht.

    Ausserdem würde ich mir mal den "Spass" machen, das Spachteln zu üben. Wahrscheinlich sieht das rauhestzulässige Q2 besser aus als Euer gespachteltes. Das ist nicht böse, das ist schlichte Tatsache, weil richtig spachteln gelernt sein will.

    Frag och mal Deinen GÜ, wie hoch der Aufpreis für Q3 geglättet wäre.
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  5. #4

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    Also Q2 kann man vielleicht in Vorratsräumen/Kellerräumen streichen, in Wohnräumen meiner Meinung aber nicht.
    Selbst in zwei Kellerräumen haben wir jetzt Rauhfaser drübergemacht, da wie stellenweise glatte/rauhe Stellen im Putz hatten, was gestrichen ziemlich ungleichmässig ausschaut.

    Hast du schon mal selber verputzt?
    Ich würde mir nicht zutrauen, einen Feinputz so aufzuziehen, dass das nachher gut ausschaut.
    Stukkateure gehen nicht umsonst in die Lehre.
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  6. #5
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    Danke erstmal für die Rückmeldungen.

    Mir ist schon klar daß man Q2 nochmalerweise nicht wirklich überstreichen sollte. Daher ja auch meine Frage wie man das am besten glatt bekommt.

    Übungsflächen habe ich im Keller genügend...wenn ich dann feststelle daß ich wirklich zu blöd bin dann lasse ich es sein. Bin aber ansonsten handwerklich nicht völlig unbegabt...

    Welcher Q2 Putz genau ausgeführt wird weiß ich nicht, hatte das ehrlichegesagt in den vielen Merkblättern im Netz auch noch nicht so detailiert gefunden.
    Im Vertrag steht halt :"...erhalten eine tapezierfähige Oberfläche (Qualität Q2)"
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  7. #6

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    Vom selber Putzen muß ich auch abraten, hatte auf meinem Bau einen Bekannten der als Maurer perfekt verputzen kann, der hat mir einige Tipps und Tricks gezeigt und hat mir versucht beizubringen wie man richtig putzt. Aber selbst nach mehreren Studen Üben im Keller, würde ich keinen Wohnrauf verputzen (ok für den Sockel an der Garage reicht die Qualität auch noch).

    Ist halt nicht umsonst ein Lehrberuf. Gerade das Putzen mit diesen Gipsfeinputzen ist nicht leicht, weil einem das Zeug auf der Kelle hart wird und dann mit den Klümpchen Riefen zieht. Das muß dann auf jeden Fall noch abgeschliffen werden. Eine Mordsarbeit und Sauerei.

    Laßt das von jemanden vorbereiten der so etwas gelernt hat.
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  8. #7
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    Mensch, jetzt nehmt mir hier nicht jede Illusion!

    Ich muß das wenigstens versuchen. Daß ich hinterher noch schleifen muß ist mir natürlich klar. Habe noch 2 Monate Resturlaub...an Zeit mangelt es also nicht.
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  9. #8

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    Mal eine andere Frage: Was hast du denn bei den (Beton-)Decken vor?
    Ist auch eine Heidenarbeit!
    Kann kein Schleifgerät mehr sehen!

    Lass' dir für ca. 5 EUR/m² Mehrpreis Q3 verpassen und gut ist!
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  10. #9
    Themenstarter

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    Es seht geschrieben: "Alle Wände, Decken und Dachschrägen im ausgebauten Wohnbereich erhalten...Q2"

    Reicht denn Q3 aus um einfach darauf zu streichen?
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  11. #10
    Avatar von Peeder
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    Im Vertrag steht halt :"...erhalten eine tapezierfähige Oberfläche (Qualität Q2)"
    also auch nur die normale Anforderung an die Ebenheitstoleranzen.

    Da nutzt Q 3 auch nix, uneben ist uneben

    Absolut krass ist es bei Gipskarton, bei Putz sicherlich auch.

    Peeder
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  12. #11
    Avatar von dquadrat
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    Q4!

    Q3 ist mist und es wird im zweifelsfall mal wieder niemand wissen, wie die klare definition im praxisfall anzuwenden ist.

    hab grad mal wieder den fall. lustig was mancher unter geeignet für matte, fein strukturierte anstriche versteht. auch der bauleiter und architekt.
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  13. #12
    bluecher
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Die Q-Anforderungen sind klar definiert -
    selten so gelacht!!!

    das ist die klarheit die ich liebe:
    "Eine Oberflächenbehandlung der Qualitätsstufe 4, die sehr hohe Anforderungen erfüllt, minimiert die Möglichkeit von Abzeichnungen. Soweit Lichteinwirkungen (z.B. Streiflicht) das Erscheinungsbild der fertigen Oberfläche beeinflussen können, werden unerwünschte Effekte, z.B. wechselnde Schattierung der Oberfläche, weitgehend vermieden. Sie lassen sich nicht völlig ausschließen, da Lichteinflüsse in einem weiten Bereich variieren und nicht eindeutig erfasst und bewertet werden können."

    was nun? alles marketing und pseudoingenieurDINkunst? die definition ist die verunklarung!
    nicht regelbare zustände (lichtqualität, oberflächengüte, rauhigkeit und körnung, blickwinkel, subjektive wahrnehmung etc pp ...) werden durch ein stück papier aus der industrie nicht klar.
    lasst euch nicht ein X für ein U vormachen!!
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  14. #13
    Avatar von Hundertwasser
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    Die Definitionen der Q-Stufen stammt nicht von der Industrie sondern wird von Verbandsvertretern der jeweiligen Hersteller (Gipsindustrie), der Handwerker (Landesinnungsverbände), sowie der jeweiligen Fachgutachter erstellt.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hallo,

    also ich hatte letztens Architekten, Maler, Putzer alle zusammen zur Wandabnahme, da gibt es dann verschiedene Ansichten, was Q3 ist.

    Ich habe Q3, die Putzer-Jungs waren echt fähig, die Wand ist gestrichen und sieht sehr gut aus. Also die pauschale Aussage, dass Q3 nicht reicht würde ich nicht unterschreiben. Selber machen würde ich das aber auch nicht, dafür ist der Aufpreis viel zu gering.


    Gruß
    Paul
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  17. #15
    Avatar von dquadrat
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    alles eine frage der lichtverhältnisse und des persönlichen anspruchs.

    bei genügend diffusen licht kann Q3 durchaus akzeptabel aussehen, aber wehe es kommt böses streiflicht.

    und dann hat man als maler, dessen täglich brot es ist oberflächen zu finishen, natürlich noch ein ganz anderes auge und qualitätsempfinden.
    ich hab noch nie Q3 gesehen mit dem ich glücklich werden könnte...
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