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  1. #1

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    Holzbalkendecke, Schallproblem vom Dachboden

    Hallo,

    ich habe ein massives Problem durch Trittschall vom Dachboden(2.Og) zu den dort unter liegenden Mietwohnungen. Da die Holzbalkendecke einfach zu schwach gegen Trittschall isoliert wurde.

    Die Holzbalkendecke ist von oben nach unten wie folgt aufgebaut:

    Rauschbund 20mm
    Holbalken ca. 140mm / Zwischenraum mit Glaswolle komplett gefüllt
    Lattung 30mm
    GKP 12,5mm

    Die Statik spielt leider nicht mit um mit Masse das Trittschallproblem in Griff zu bekommen. Hatte jetzt schon 2 Firmen da, die ein Angebot abgegeben haben, vom Preis her kein Problem nur habe ich starke Zweifel das die Konstruktion die ausgewählt wurde, nicht das erfüllen wird, wie ich mir das wünsche. Da als Maßnahme, eine Lattung auf den Rauschbund geschraubt werden sollte und diese mit Mineralwolle zu füllen.

    Daher hier meine Idee, die ich mir hier gerne bestätigt oder zu tote getrampelt lassen würde.

    Ich würde gern 70mm Polystyrol als lose Schüttung auf den Rauschbund kippen und dort drauf OSB-Platten legen und diese miteinander verkleben. Geht das überhaupt ohne die OSB-Platten auf eine Balkenlagen zu verschrauben? Ich würde dann zusätzlich Randdämmstreifen installieren damit auch wirklich nichts übertragen werden kann. Hat jemand damit schon mal Erfahrung gemacht?


    mfg
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  2. Holzbalkendecke, Schallproblem vom Dachboden

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    erfahrung - mehrfach. das problem ist bei fast allen dachböden (zumindest bei
    denen, die ich kenne) das gleiche, es läuft auch auf das gleiche lösungsprozedere raus.
    die beabsichtigte massnahme bringt nix. helfen würde statische und akustische
    verbesserung.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von mcrocket Beitrag anzeigen
    ...wie folgt aufgebaut:

    Rauschbund 20mm

    ... Lattung auf den Rauschbund geschraubt

    ... lose Schüttung auf den Rauschbund kippen ...
    Da ich kein Zimmermann bin, mich aber für Schallschutzprobleme interessiere, habe ich jetzt echt gegrübelt warum der Bund rauscht und wie laut er das tut.
    Oder meintest Du vielleicht Rauhspund?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Rauhspund natürlich
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  6. #5

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    Und bis auf "wirklich nichts" ist die Trittschallübertragung in so einem Bestandsbau nicht zu bringen - nichtmal mit relativ teuren Maßnahmen!

    Wer hupft denn dort oben herum und weshalb?
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  7. #6

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    Guten Tag,

    die Vorschreiber haben bereits wichtige Hinweise gegeben.

    Ich würde aber noch vorschlagen, zunächst mögliche Schallbrücken zu suchen/zu beseitigen.

    Und dann einen textilen Bodenbelag verlegen.

    Ein Gruß
    svjm
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  8. #7
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von svjm Beitrag anzeigen
    zunächst mögliche Schallbrücken zu suchen/zu beseitigen.
    Da muss man nicht lange suchen. Das ist eine einzige "Schallbrücke", um nicht zu sagen: Das ist eher ne Trommel.

    Der Tebo hat jedenfalls das beste Preis/Leistungsverhältnis.

    Gruß Lukas
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
    ...
    Der Tebo hat jedenfalls das beste Preis/Leistungsverhältnis.

    Gruß Lukas
    ...am Besten probweise mal zwei Lagen übereinander (Reste) und normal drüberlaufen...
    Wenn sich nicht viel oder gar nichts verändert, dann wirds teuer (bis nicht machbar)...
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
    Da muss man nicht lange suchen. Das ist eine einzige "Schallbrücke", um nicht zu sagen: Das ist eher ne Trommel.

    Der Tebo hat jedenfalls das beste Preis/Leistungsverhältnis.

    Gruß Lukas
    Das mit der "Trommel" stimmt natürlich, kann aber noch "optimiert" werden. Deshalb der Hinweis.

    Gruß
    svjm
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  11. #10
    Wieland
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    Wenn es die Statik der Holzbalkendecke zulässt, sollte der Rauhspund mit Ölpapier
    zugetackert werden darauf 30 mm Glasschaumgranulat u. darauf Heißasphalt.

    Das hilft !
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  12. #11
    Themenstarter

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    der eine Teil des Dachbodens soll "relativ" ausgebaut werden, um dort später evtl. ein Büro/Ruheraum einzurichten, sobald auf der Wunschliste von meiner Frau die Kinder an erster Stelle stehen.

    Danke für den Tip aber Ich denke das ein Teppichboden rein gar nichts bringen wird.

    Ein weiterer Denkansatz wäre, wie ein Vorredner schon erwähnt hat, die Statik zu verbessern. Eine Idee ist es die gesamte Fläche von ca. 60m² mit OSB-Platten zu verkleiden(feste mit den Balken verschrauben und miteinander verkleben). Somit hätte man schon eine besser Gewichtsverteilung. Auf diese Schicht könnte man doch einen Teppichboden verlegen. Oder darauf erstmal eine Schicht Polystyrolplatten von 25mm un dann wieder eine Schicht aus OSB schwimmend verlegt.

    Oder wäre es doch besser eine Balkenlage aufzubringen, wo die Zwischenräume mit Mineralwolle gefüllt werden....
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  13. #12

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    Unfug!

    Einzig erfolgversprechend ist es, daß Du aufhörst, weiter laienhaft zu meinen, zu "denken" und zu raten ("konzipieren" kann man das nun wirklich nicht nennen), sondern einen Fachmann mit der Planung beauftragst.
    Der kann dann (nach Bestandsaufnahme und Nennung Eurer Wünsche) mögliche Lösungen ausarbeiten.

    Dabei wird aber auch das Grundsätzliche zu prüfen sein (Umnutzung überhaupt baurechtlich zulässig, Brandschutz, Rettungswege etc.).
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  14. #13
    Themenstarter

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    Hallo Julius,

    vielen Dank für dein unnötiges Kommentar. Ich findes es sehr gut, das Du immer wieder Zeit findest Bemerkungen zu schreiben die dem Themenersteller nicht interessieren.

    Wenn ich hier keine Hilfe finde, werde ich natürlich wieder auf das vertrauen müssen, was mir "Fachleute" erzählen. Wollte lediglich hier darüber aufgeschlaut werden welche Möglichkeiten/Verfahren es gibt, die mein Problem mit der Holzbalkendecke lösen könnten.

    Leider gibt es sehr sehr viele "Fachleute" die von der eigentlichen Sache keine Ahnung haben und trotzdem den Auftrag annehmen um Kohle zu machen. In diese Falle werde ich nicht schon wieder reinlaufen. Es hat mich bei meinem Hausbau eine Menge Stress, Geld und Lebensjahre gekostet, weil ich auf so genannte "Fachleute" vertraut habe.

    ! Meine Ansätze und Überlegungen beruhen auf Gesprächen mit Entwicklern die hochpäzise Lautsprecher "erfinden" Lautsprecher die in Musikstudios eingesetzt werden. Die Lautsprecher stehen in Räumen die perfekt auf die Akustik der Lautsprecher eingerichtet wurden. Diese Ideen mit einer Schüttung oder die Entkopplung der Fläche beruhen auf deren Wissen.

    Also, lieber Julius, was qualifiziert DICH bei diesem Thema so unnötige Kommentare abzugeben, wenn Du nicht helfen möchtest, dann lass es bitte auch. Das bringt mich nicht weiter.

    Wenn das Forum hier nur für "Experten vom Bau" ist, dann sollte der Herr Admin vielleicht schon mal bei der Anmeldung das erwähnen, damit sich Laien wie ich nicht die Finger wund schreiben!!!!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Lukas
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    Naja,

    das Problem ist, daß Julius aber nicht unrecht hat.

    Es ist an Dir zu erkennen, daß es entscheidende Unterschiede zwischen Lautsprechern und Häusern gibt. Die Akustik ist die gleiche. Nur die Ziele und Mittel unterscheiden sich schon.
    Stell Dir vor Du kennst noch jemanden, der sich mit Akustik in Autos beschäftigt. Meinst Du dann in Deiner Hütte auch mit Gegenschall arbeiten zu müssen?

    Deine Ansätze und Schlüsse sind nun mal teilweise falsch und nicht zielführend. Genau deshalb ist Julius Rat zum Fachmann der einzig richtige.

    Gruß Lukas
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  17. #15

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    Hallo mcrocket

    Bereits die erste Antwort war klipp und klar.

    Hier findest Du mehrere Vorschläge:

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