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Außenputz bis auf Geländehöhe

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  1. #1

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    Außenputz bis auf Geländehöhe

    Hallo,

    da mir in einem anderen Forum bisher leider nicht geholfen werden konnte, möchte ich hier nochmals kurz um Hilfestellung bitten.

    Bei unserem Haus (gekauft, nicht selber gebaut/bauen lassen) ist der Außenputz bis kurz unterhalb der Terrassentür ausgeführt. Dabei handelt es sich laut der Baubeschreibung um einen "wasserabweisenden Kalk-Zement-Spezialmörtel, ganzflächig in Marmorit Armierungsgewebe mit 10 cm Stoßüberlappung. Voranstrich mit Marmorit-Isogrund, Kalk-Zement-Edelputz wasserabweisend, KG 3mm, mit Lotusan-Farbanstrich." .. dieser ist auf einer "Heraklit BM Bauplatte diffusionsoffen 50 mm" aufgebracht.

    Einen Sockelputz gibt es nicht, es handelt sich um ein Holzständerhaus auf Bodenplatte ohne Keller.
    Der Sockelbereich war dabei mit Bitumendickbeschichtung ausgeführt.


    Um den Sockelbereich noch etwas zu dämmen habe ich 6 cm XPS davor verklebt.


    Jetzt will ich etwa in Höhe dieser Anschlusskante etwa die Terrasse herstellen.
    Ich vermute mal, dass man hier nicht auf einen Traufstreifen verzichten sollte.

    Muß ich denn ansonsten noch etwas beachten ?
    Noppenbahn davor stellen ist klar ... Muss ich denn den Außenputz in dem Bereich noch zusätzlich beschichten/abdichten ?

    Gedacht hatte ich mir erst sowas .. hier ist allerdings noch kein Traufstreifen eingezeichnet, welcher aber wohl unumgänglich sein wird, wie ich vermute.


    Grüße chris
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  2. Außenputz bis auf Geländehöhe

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  3. #2
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    Und was machst Du mit der wasserhinterläufigen Bauschaumfuge?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Das wird vom Fensterbauer abgedichtet. Laut seiner Aussage und dem entsprechenden Angebot passiert das mit Folie.
    Die Bauschaumfuge wird noch zurückgeschnitten bzw. etwas ausgekratzt. Da will der Fensterbauer dann ein Naturstein-Fensterbrett bzw. nen Tritt einschieben.
    Ich gehe mal davon aus, das das so auch den Regeln der Technik entspricht, daher mache ich mir eher Sorgen um den Fassadenbereich.
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  5. #4
    Bauexpertenforum
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    Die Bauschaumfuge wird noch zurückgeschnitten bzw. etwas ausgekratzt. Da will der Fensterbauer dann ein Naturstein-Fensterbrett bzw. nen Tritt einschieben.

    Ich gehe mal davon aus, das das so auch den Regeln der Technik entspricht
    Nö. Wie geschildert, wird das in keinem Fall dicht, sondern bleibt wasserhinterläufig. Abdichtung des bodentiefen Fensters ( unten und seitlich nach oben, wo bereits der Putz, die Heraklitplatten und die Rolladenführungsschiene vorhanden sind ) wurde nicht mit der Bauwerksabdichtung abgestimmt. Bodenplatte KMB > Anschluß der KMB-Abdichtung an den Fensterrahmen ( unten und seitlich nach oben ) wie ??

    Außerdem: Oberseite der Bodenplatte ist eine Kältebrücke. Also ist auch dort eine Dämmung erforderlich. Darauf soll dann die Natursteinplatte verlegt werden. Befestigung der Natursteinplatte und Anschluß an die bereits vorhandene Rolladenführungsschienen ?

    Heraklitplatten auf den Außenwänden und Anfüllung des Geländes bis an die Unterseite der Heraklitplatten: Sind die Heraklitplatten für den Lastfall Bodenfeuchte geeignet?

    Was besagen die Pläne zur Anfüllung des Geländes?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Danke schonmal für die Hilfe Eric,

    da ich das Haus in diesem Zustand gekauft habe, kann ich leider nicht sagen, wie hoch die Abdichtung gezogen wurde, bzw. wie (oder ob) die seitliche Befestigung an den Fensterrahmen erfolgte.
    Worauf muss der Fensterbauer denn bei seiner Abdichtung achten ? ... Ich hätte jetzt "vermutet", bei Verwendung von Folie erfolgt die Abdichtung von UK Fensterrahmen in die ausgekratzte Fuge (wo die Platte eingeschoben werden soll) bis an die KMB-Beschichtung der Bodenplatte. Seitlich dann (auch wenns vielleicht ungünstig ist) an den Außenputz. Daher ist in diesem Bereich auch noch keine Dämmung drauf. Meine Skizze zeigt da aber schon den noch fehlenden XPS-Streifen.

    Ob Heraklith-Platten überhautpt für Bodenfeuchte geeignet sind, kann ich nicht sagen, hab dazu auch nichts den Produktdatenblättern entnehmen können. An der Luftseite sorgt ja m.M.n. der Außenputz für die Abdichtung. An der Unterseite habe ich den Putzträger vorsorglich mit KMB beschichtet als ich die Dämmung darunter gestellt habe.

    Als Pläne, die die Geländeanfüllung zeigen, liegen mir nur die Grundrisse, Ansichten und Schnitte vor ... die allerdings zeigen sogar eine Geländeanfüllung bis UK der bodentiefen Fenster.
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  7. #6
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    noch ne kurze Zwischenfrage .. macht es Sinn hier im erdberührten Bereich ne Dichtschlämme o.ä. zu verwenden:

    http://www.brillux.de/lieferprogramm...=113&Cat=13521

    da heißt es u.a. "Als zusätzlicher Spritzwasserschutzanstrich und als Schlussbeschichtung (Feuchteschutz) der Armierungsschicht und Putzschicht im Sockel- bzw. Erdreich (Einbindungsbereich)."
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  8. #7

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    es macht keinen sinn,
    weil du es selbst versuchst.

    sinn macht nur noch:
    kauf dir jemanden (architekt/sv/....) der die vorherigen arbeiten begutachtet und die restarbeiten dann plant/überwacht und dafür gerade steht.

    mfg
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  9. #8
    Themenstarter

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    Sorry, dafür hab ich kein Verständnis.
    Wenn man in einem sogenannten "Expertenforum" nicht mal um Rat fragen darf, dann macht dieses auch keinen Sinn.
    Natürlich kann ich mir auch für den kleinsten Pinselstrich nen Sachverständigen oder Architekten ranziehen, aber ganz sicher nicht um dann jemanden zu haben, der dann dafür gerade stehen muss. Insbesondere dann nicht, wenn er Hellseher sein müsste um z.B. die Höhe der Abdichtung hinter dem Putz festzustellen. Natürlich kann ich auch den Putz abtragen um dann zu sehen was dahinter ist ... und und und.
    Einen Planer oder gar "Bauüberwacher" halte ich für übertrieben ... v.a. nur um ggfls. einen Schuldigen zu haben.

    Natürlich habe ich auch schon nen Architekten befragt.
    Es gibt auch freundliche Menschen, die helfen auch ohne unmittelbare Bezahlung.
    Dieser hat kein Problem darin gesehen die Terrasse bis auf Putzhöhe herzustellen, so lange ich nicht dicht an die Wand dran baue.
    Nichtsdestotrotz ist es doch sicher kein Problem hier auch mal noch ne weitere Meinung einzuholen, da es sich bei meiner Frage ja um ein spezielles Detail handelt, wo der ein oder andere vielleicht bereits mit ähnlichen Fällen gute oder schlechte Erfahrungen gesammelt hat, wo er/sie mir weiterhelfen kann.

    Aber sorry .. das war

    Über Tipps und Sachverstand bei der technischen Umsetzung freue ich mich dennoch. Daher nochmals danke an Eric, bis hierhin.
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  10. #9

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    was kann ich dafür,
    ist erst jetzt thema des monats .

    mfg
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  11. #10
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    wenn ich da jetzt in diese Richtlinie "Fassadensockelputz/Außenanlage" reinschaue (hab's leider nur auszugsweise nach schnellem googlen gefunden" .. dann finde ich da folgende Zeichnung: http://www.stuck-verband.de/Richtlin...html?idf=11526

    Das passt zwar nicht genau zu meinem Fall, aber wenn ich die rein technische Ausgestaltung dort sehe, wird doch dort empfohlen den (Sockel-)Putz mit mineral. Dichtschlämme bis kurz über Gelände zu überstreichen und davor als Schutz ne Noppenbahn.
    Das wäre dann doch vermutlich auch der richtige Weg, meinen Oberputz im Traufstreifen zu schützen ?
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  13. #11
    Avatar von Hundertwasser
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    Wenn die Abdichtung drunter nix taugt hilft dir auch die Dichtschlämme darüber nix. Ob bei dir alles richtig gelaufen ist kann hier im Forum nicht beantwortet werden. Das muss ein Fachmann vor ort ansehen.
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  14. #12
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    Da hast du wohl recht. Ich will aber nicht gleich immer vom "worst case" ausgehen. Daher die Frage, wenn bei der Abdichtung unter Putz alles richtig ausgeführt wurde .. gehört dann eine Dichtschlämme über die Dämmplatten und den Außenputz bis kurz über Gelände ?
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