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Das Vorgehen für sparen für Baufinanzierung?

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  1. #1

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    Das Vorgehen für sparen für Baufinanzierung?

    Hallo,

    habe mal eine Frage zum Vorgen für eine zukünftige Baufinanzierung.

    Meine Freundin und Ich würden gerne in ca. 6 Jahren ein Haus bauen oder eines kaufen und umbauen.

    Nun ist die Frage wie man da am besten an die Sache ran geht und ob dies überhaupt realisierbar ist in dieser Zeit.

    Meine Freundin und ich sind beide 27 Jahre alt. Wir haben beide Studiert und haben kein Eigenkapital. Wir haben ein Kind und innerhalb der nächsten 6 Jahre wird noch 1 - 2 Kinder dazu kommen.

    Im Moment arbeiten wir beide im öffentlichen Dienst. Meine Freundin hat ein Jahrebrutto von ca. 35.000€ und ich habe auch ca. 35.000€.
    Dies wird zwar in den nächsten Jahre nochmal steigen aber ich würde das als Grundlage annehmen.

    Wir haben kalkuliert, dass wir im Jahr ca. 10.000€ weg sparen können (Dies ist gut kalkuliert, so dass wir noch sehr gut leben können und unseren Lebensstandart zu jetzt noch anheben). Dabei ist auch eingerechnet das wir jeweils 50€ im Monat zusätzlich in einen Bausparer einzahlen um beide den Arbeitgeberanteil zu erhalten. Mit den restlichen ca. 850€ im Monat könnten wir dies noch sperat Anlegen.

    In ca. 3 Jahren wird aber meine Freundin die Arbeit reduzieren da unsere Tochter da in die Schule kommt und wir dann gern noch 2 Kinder hätten.
    Somit sinkt das Gehalt deutlich in der Zeit.

    Was wäre aus unserer Sicht am besten um so viel Geld wie möglich zusammen zu bekommen um in ca. 6 Jahren ein Haus zu bauen oder eben zu kaufen.
    Ist dies überhaupt möglich?
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  2. Das Vorgehen für sparen für Baufinanzierung?

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  3. #2
    Themenstarter

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    Als Zusatzinformation noch folgendes.
    Zu den Rahmenbedingungen:

    -------------------------

    * Gemeinsames Einkommen: 3600.- EUR , Stand 04/2011:

    Mann:

    Alter: 27 J.
    Beruf: Angesteller öffentlicher Dienst
    Einkommen (netto): 1800.- EUR (Stkl. I)

    Frau:

    Alter: 27 J.
    Beruf: Angestelle im öffentlichen Dienst
    Einkommen (netto): 1800.- EUR (Stkl. I)
    Kinderwunsch in ca. 3 J. dann nach Elternzeit mit 50% arbeiten

    * Eigenkapital 0.- EUR

    * momentaner Wohnort:

    Regensburg, Land, Miete (kalt) 650.- EUR (4 Zimmer), NK ca. 120.- EUR -Miete soll entfallen wenn Bauprojekt fertiggestellt-

    * Bauprojekt Wunschort in Regensburg Land

    * gemeinsame monatl. Ausgaben (ohne Mietkosten) ca. 2000- EUR


    * Eigenleistung würde es sich bei uns auf Böden, Streichen und Dämung und evtl. Elektrik und Sanitär anbringen beschränken.
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  4. #3

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    Ich würde euch vorschlagen, mehr zu sparen, bevor ihr euch an den Lebensstandard gewöhnt habt.

    Nach dem Studium hatte ich von meinem Netto etwa 50 % gespart ohne unendlich viel zu verdienen. Wenn ihr das Haus baut/kauft in einer Zeit, wo ihr zu fünft nur ein (leicht überdurchschnittliches) Gehalt habt, solltet ihr die Hälfte des Kaufpreises in bar mitbringen.

    Das eigene Haus ist halt "euer Luxus" - vergesst das Geschwurbel von Altersvorsorge. Ein Haus ist im wesentlichen ein Konsumgut. Fenster, Technik, Bodenbeläge etc. machen heute 2/3 - 3/4 des Werts eines Hauses aus und sind nach 15 - 25 Jahre zu erneuern. Die paar Steine, die 100 Jahre halten, kann man fast vernachlässigen. Macht also Kosten von 3 bis 4 % des Neubaupreises p.a. + 4 bis 5 % (kalkulatorische) Zinsen p.a. - 2 % Wertzuwachs p.a. = 6 % reale Kosten p.a.

    Diese 6 % des Hauspreises abzüglich eurer jetzigen Kaltmiete solltet ihr also mindestens sparen, besser sind 10 - 15 % solange ihr 2 Gehälter habt.
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  5. #4

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    Ich würde das ganze mal locker angehen:

    2 bis 3 kleine Sparverträge und 1 bis 2 Geldmarktkonten.
    Bestücke dein oder eure Girokonten mit einer Liquiditätsrücklage ( bsp. am 1.7. mit einem runden Monatsnettogehalt ) und alles was am nächsten Monatsersten über dieser Summe liegt wird auf das Geldmarktkonto transferiert.
    Wenn da irgendwann ein größeres Sümmchen drauf ist, kann ein Teil angelegt werden - welche Art hängt von euren Flexibilitätswünschen ab - aber darüber würde ich mir jetzt noch keine Gedanken machen.

    Packt erst mal zur Seite was über ist und gut ist - das wäre für 1 Jahr mein Weg.

    Gruß
    Mic
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  6. #5

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    Da derzeit schlecht oder besser gesagt, gar nicht, abzuschätzen ist, wie sich die Bauzinsen in Zukunft weiter entwickeln und wo diese in 6 Jahren stehen werden, würde ich heute einen Bausparvertrag abschließen, der maximal 50% der voraussichtlich zu finanzierenden Bausumme ausmacht.
    Diesen schneller besparen, als vertraglich vorgegeben, damit der BSV auch gut in die Zuteilung kommen kann.
    Den Rest des Geldes würde ich flexibel ansparen und immer mal wieder schauen, wo es gute Zinsen bei sicherer Anlage gibt.
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  7. #6
    ballycoolin
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    Zitat Zitat von Nacks Beitrag anzeigen
    * gemeinsame monatl. Ausgaben (ohne Mietkosten) ca. 2000- EUR
    Wenn ihr euch in Zukunft nicht deutlich einschränkt, sehe ich persönlich das Bauprojekt nicht ganz so rosig. Ihr wollt noch 1-2 Kinder und braucht daher ja auch ein Haus, das ein wenig größer ist als der Standard, habt aber auch andere Ausgaben als andere. Gleichzeitig wird deine Freundin viel weniger verdienen als jetzt.

    Ich weiß ja nicht, wie eure Ausgaben aussehen, ob ihr da Altersvorsorge mitberechnet und Krankenversicherung teils selbst bezahlen müsst, aber wenn ihr das nicht macht, müsst/solltet ihr schlichtweg mehr sparen.

    Was verstehst du eigentlich unter Regensburg Land? Pentling, Lappersdorf oder Regenstauf oder noch weiter draußen? Das macht ja auch einen erheblichen Preisunterschied...
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  8. #7

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    Eure Lebenshaltungskosten erscheinen mir auch noch etwas hoch. Das würde ich an Deiner Stelle überprüfen, am besten ihr führt mal ein Haushaltsbuch und überprüft Einnahmen, und vor allen Dingen die Ausgaben.

    2.600,- €/Monat bei 3 Personen für die Lebenshaltung, das lässt sich nicht einmal mit einer hohen Miete erklären.

    Natürlich ist es ganz allein Eure Sache, was mit dem Geld passiert, aber man sollte sich als Bauinteressent auch mit worst case Szenarien auseinandersetzen. Sind die Verträge einmal unterschrieben, dann ist man für lange Zeit gebunden, und jeder Rechenfehler im Vorfeld kann sich ganz böse bemerkbar machen.

    Aber weiter mit der "Sparstrategie".

    Hier gibt es 2 Punkte zu beachten. Einmal Zinssicherung und einmal Kapitalaufbau. Weiterhin natürlich Kapitalsicherheit, aber das sollte bei einem festen Termin sowieso selbstverständlich sein.

    Aktuell ist die Guthabenverzinsung nicht gerade berauschend, aber wir sehen steigenden Zinsen entgegen.
    d.h.
    a.) Sparen sollte möglichst flexibel erfolgen
    b.) Zinssicherung sollte überdacht werden

    zu a.)

    Hier würde ich momentan das Geld in einen GM Fond o.ä. einsparen. Hat sich in 1,2,3 Jahren etwas Kapital aufgebaut, kann man einen Betrag x auf Termingeld o.ä. umschichten, und dadurch den Zinsertrag noch ein bischen steigern.

    zu b.)

    Die aktuell niedrigen Zinsen in die Zukunft retten ist an sich nicht möglich. Man kann jedoch mit einem BSV die Situation etwas entschärfen. Aber Vorsicht, attraktive BSV sind üblicherweise Kurzläufer und belasten während der Darlehensphase das budget nicht unerheblich.
    Ohne den konkreten Fall zu kennen ist es schwierig zu beurteilen, aber ich würde max. 1/3 der zu erwartenden Bausumme über einen BSV finanzieren.

    Der BSV bringt zwar keine bzw. kaum Guthabenverzinsung, aber hier ist das Ziel ja ein zinsgünstiges Darlehen. Als Bausparsumme würde ich irgendwas um 50T-80T€ wählen, keinesfalls über 100T€. Sonst wird später die monatliche Belastung zu hoch, und dann wird der BSV in einen anderen Tarif umgewandelt, bei dem die Zinsen wieder höher liegen, und man hat nichts gewonnen.

    Bei den o.g. Varianten bin ich davon ausgegangen, dass die Kapitalsicherung höchste Priorität hat. Sonst könnte man über weitere Anlageformen nachdenken.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8

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    Also könnt Ihr momentan 850€ sparen. So steht es im ersten Post.

    Wenn ich es richtig verstanden habe, wollt ihr später insgesamt 3 Kinder haben.

    Bitte nichts mit Fonds ansparen. Logisch gute Rendite möglich aber auch das Risiko das nicht einmal das eingesparte Geld zur Verfügung steht wenn es soweit ist.

    Man sollte 2 Monatsgehälter immer auf der Seite haben und zwar kurzfristig. Also Tagesgeldkonto.

    Ein Bausparvertrag bei Euch wäre auch sinnvoll, da ihr ein Konkretes Ziel habt.
    Und je länger man ihn bespart umso weniger braucht er bei der Zuteilung als Sparguthaben.

    In 6 Jahren solltet ihr mindestens 20% der Kosten zusammen haben.
    Der Vorteil des Bausparers man hat zum Beispiel 6000 eingespart und kann über 20 000 Euro verfügen. Dadurch bringt man mehr Eigenkapital und kann bessere Konditionen aushandeln oder zumindest ein Teil über günstige Darlehenszinsen finanzieren.

    Bei 3 Kinder (ja ich weiß später) sollte über ein Rieserfinanzierung nachgedacht werden. Und dadurch auch vorab dies nutzen.
    Wichtig kein Bausparriester abschließen sondern klasischer Riestervertrag.

    Bei Eurem einkommen habt Ihr eine gute Steuerlast. Deswegen würde ich eine klassische Riesterrente dazu abschließen. Hoher Steuervorteil, hohe Zulagen da ja schon 1 Kind da. Und das Geld kann später zur Baufinanzierung herangezogen werden. Beispiel in 6 Jahren sind das alleine 3648 Euro Zulagen vom Staat. Plus Steuervorteil.

    Mein Vorschlag.
    50 000 Bauspartvertrag mit Darlehenszins sichern von 1,6.
    Besparen das in 6 Jahren Zuteilungsreif ist. Das müßte um die 500 Euro sein.

    Für beide jeweils einen Riestervertrag mit Jahresbeitrag von 60 Euro.
    In jeden Vertrag einmal im Jahr knapp 1200 Euro einbezahlen. Sind im Monat 200 Euro eures Budget. Der Komplett Beitrag sollte eher am Jahresanfang fließen.


    Jetzt habt Ihr 150 Eurer Sparrate noch frei.

    Somit habt ihr in 6 Jahren ohne Zinsen
    Bausparguthaben 36000 (/abzüglich ca 500 Euro Gebühr)
    Und zur Finanzierung heranziehen.

    In den Riester sind ohne Zinsen knapp 18 000 Euro.

    Damit sollte einer Finanzierung von 270 000 Tausend Euro nichts im Wege stehen da ihr 20% selber bringt.

    Die restlichen 150 Euro natürlich auch sparen. Auch hier ohne Zins 10800 Euro BAR.


    Der Riester hat einen Vorteil sollte die Frau in 3 Jahren weitere Kinder bekommen, gibt es für jedes Kind nochmals 300 Im Jahr dazu. Der Riester kann also um diesen Beitrag gekürzt werden und ihr seit in 6 Jahren genau soweit. Und das mit weniger Sparrate. Im Moment sind das 3648 Euro alleine Staatliche Förderung. Da muß man schon eine Gute Geldanlage wählen um das als Zins zu bekommen.
    Beispiel das wären 608 Euro Zinsen im Jahr. bei 4% Guthabenzins müßte man schon 15200 Euro auf der Seite haben für diese Förderung.

    Noch Fragen.
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  10. #9

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    Wenn ich sowas lese, frage ich mich wer und warum jemand was schreibt und wem "hilft" es.

    Bei 850 Euro Monatsrate, 6 Jahren a 12 Raten sind das 61200 Euro.

    Um 20% von 270.000 Euro d.h. 54.000 Euro EK zu bekommen, reicht es nen Sparschwein zu füttern, da brauchts kein Riester und kein BSV,
    den die fressen bei wenig Rendite eine Menge Geld, im schlimmsten Fall bis 22% der Sparsumme.
    http://www.manager-magazin.de/finanz...759631,00.html

    Die Frage sollte doch sein, wie kann ich, mit welchem Risiko, Eigenkapital aufbauen, damit ich in Zukunft weniger Fremdkapital aufnehme, unabhängig vom Zins.

    Bei 208800 (270000-61200) Euro Aufnahme von FK und weiteren 850 Euro zurücklegbaren Geld im Monat steht die Finanzierung selbst bei 5% kaum etwas im Weg.

    Zinsgewinne der ansteigenden zu sparenden 61200 Euro noch nichtmal mitgerechnet. das wären bei 2% nach Steuern knapp 4000 Euro.
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  11. #10

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    Ich habe es mal genau gerechnet.

    Ziel in 6 Jahren 270 000 Euro Gesamt inklusive Nebenkosten.
    Angenommener Zins in 6 Jahren 6%

    Bausparvertrag 50 000 Bausparsumme mit 398 Euro.
    Riestervertrag Er 110 Euro Sie 110 Euro.

    Also insgesamt 618 Euro.
    + 230 Euro nach Wunsch sparen
    Am 01.06.2017 steht folgendes zur Verfügung.

    50 000 Bauspardarlehen Also 50 000 Euro Kapital.
    Zu 370 Euro Monatsrate fertig am 31.08.2022

    Riester mal ohne Zinsen, also eher etwas mehr.
    19488 Euro

    Aus Restsparen ohne Zinsen
    16560 Euro

    Zu Finanzieren wären dann 233 000 Euro.
    Inklusive Riesterdarlehen mit einem Kind wenn mehr Kinder umso besser.

    Fertig nach 25 Jahren.

    Finanzierungsverlauf.
    1260 Euro Darlehensrate 25 Jahre lang.
    + 370 Euro Bauspardarlehen fertig nach 5 Jahren und 2 Monate.

    Angenommener Darlehenszins 6% (Extra etwas höher)
    1,15% Tilgung 25 Jahre festgeschrieben

    Monatliche Belastung.
    Ansparphase 850 Euro + 650 Kaltmiete. (1500 Euro)
    Darlehensphase
    1630 Euro ab dem 31.08.2022 1260 Euro oder Rate weiterführen um schneller fertig zu werden.


    Dies ist kein Angebot sondern wie eine Finanzierung mit zum Beispiel Riester ausschauen könnte schon wärend der Ansparphase.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von C. Schwarze Beitrag anzeigen
    Wenn ich sowas lese, frage ich mich wer und warum jemand was schreibt und wem "hilft" es.

    Bei 850 Euro Monatsrate, 6 Jahren a 12 Raten sind das 61200 Euro.

    Um 20% von 270.000 Euro d.h. 54.000 Euro EK zu bekommen, reicht es nen Sparschwein zu füttern, da brauchts kein Riester und kein BSV,
    den die fressen bei wenig Rendite eine Menge Geld, im schlimmsten Fall bis 22% der Sparsumme.
    http://www.manager-magazin.de/finanz...759631,00.html

    Die Frage sollte doch sein, wie kann ich, mit welchem Risiko, Eigenkapital aufbauen, damit ich in Zukunft weniger Fremdkapital aufnehme, unabhängig vom Zins.
    .
    Bitte einmal genau lesen Meines und auch die erste Frage Stellung.
    Beide verdienen gut sind nicht verheiratet und haben Steuerklasse 1 + 1 Kind.
    Allein die Staatlichen Zulagen betragen über 3400 Euro in 6 Jahren.
    Die Zusätzliche Steuerrückzahlung bei ihm dürfte knapp 300 Euro sein im Jahr, was bedeutet da brauchen wir nicht reden 550 Euro Bausparer Gebühr und 300 Gebühr Riester. Deswegen auch die Riesterstrategie 60 Euro Jahresbeitrag und lieber als Zuzahlung die Beiträge entrichten. Dann ist so gut wie keine Gebühr vorhanden.

    Sie sichern sich gute Konditionen und holen wärend der Ansparphase noch einiges raus.

    Das Sparschwein ohne Risiko bringt momentan gerade mal 1%. Dann haben Sie nach 6 Jahren 63089 und volles Zinsrisiko bei der Baufinanzierung.

    Bei mir ohne Guthabenzinsen abzüglich Gebühren 64551 Euro.
    Können 50 000 zu 1,6 finanzieren und der Rest weiter. Ich habe die Rechnung gepostet.
    In 6 Jahren mit 0 Startkapital 1500 Euro mehr gemacht das ist schon was.
    50 000 zu 1,6 gesichert hat auch was.


    P.s. die 270 000 Wert habe ich mal angenommen. Regensburg wird mit sicherheit etwas Teurer sein.

    Aber ich gebe dir Recht man kann darauf lossparen kein Thema.
    Darauf hoffen das der Zins zur Finanzierung gut ist und bis dahin keine Staatliche Förderung nutzen und jedes Jahr verstreichen lassen.

    Die Frage war nach unterschiedlichen Strategien, und das war meine Idee.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Eumele Beitrag anzeigen
    Bitte nichts mit Fonds ansparen. Logisch gute Rendite möglich aber auch das Risiko das nicht einmal das eingesparte Geld zur Verfügung steht wenn es soweit ist.
    Es war auch nicht von einem Aktienfonds o.ä. die Rede.

    Das Ziel war, dass er sich mit dem BSV ein "kleines" zinsgünstiges Darlehen verschafft, und mit dem Rest cash (Liquidität) aufbaut, die man beim Hausbau immer braucht. Zum Hausbau dürfte er dann grob über 60T€ BSV (30T€ Darlehen) und 40T€ cash verfügen.

    Somit müsste zum Hausbau die Hausbank nur noch 60-70% der Bausumme finanzieren, was ihm auch auf dieser Seite brauchbare Konditionen einbringen sollte.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    Sollte auch nicht bös gemeint sein R.B.
    Aber auch bei einem Rentenfonds kann man weniger drin haben. Das Risiko ist da.
    Selbst bei Geldmarktfonds kann es passieren und man glaubt es kaum, momentan gibt es Fonds die waren vor 3 Jahren als Sicher eingestuft. Anlageklasse 1 und momentan kommen die Sparer nicht ans Geld da der Fonds geschlossen ist.

    Beim Fondssparen ist auch die Monatliche Gebühr zu rechnen.
    Die letzten 2 Jahre zum Ziel sollte man also nicht mehr in den Fonds sparen.
    Beispiel Rentenfonds Rendite 3,5 im letzten Jahr und 3% Ausgabe Aufschlag.
    Er bespart im letzten Jahr weiter dann hat er für 12 Sparraten a 100 Euro nach dem Jahr weniger drin als einbezahlt trotz weniger Ausgabeaufschlag und mehr Rendite.
    Das muß man bei dieser Variante wissen.

    Ich bin einer der einfach gerne weiß wie der Weg sein soll. Wenn es schneller oder besser geht durch günstigere Konstelationen dann ist es recht, aber wenn das minimum tragbar ist, ist es doch in Ordnung. Der Rest was dazukommt macht es nur einfacher.

    Mit Klimpergeld kann man dann Fonds sparen oder noch Risikoreicher.

    Hier sind es 1 Kind +2 weitere geplant. Ich glaube es muß ganz klar ein Konzept da liegen wo die 2 sehen das ist der Weg, das muß ich bringen und in 30 Jahren bin ich fertig.

    Natürlich bin ich selbst Riesterfreak und zeig mir mal einen Fonds der in 6 Jahren von 0 Startkapital mit monatlicher Sparrate von 220 Euro 3648 Euro zusätzlichen Ertrag bringt ohne Risiko und die Sparbeiträge dafür sogar steuerlich absetzbar sind.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Bei den geringen Sparraten ist es fast egal, in welcher (sicheren) Anlageform er spart. Ob mit 2,5% Guthabenverzinsung oder 3%, das macht sich am Ende kaum bemerkbar.

    Ausgabeaufschlag ist bei GM auch kein Thema, da kann man sich das Passende aussuchen. Ich nutze GM Fonds seit Ewigkeiten als Parkplatz, und bisher habe ich noch nichts verloren.

    Aber an sich wollte ich damit nur zum Ausdruck bringen, dass er eine Zeit x (2-3 Jahre) einen Betrag ansparen soll, den er dann als Termingeld anlegen kann. Bei der BSV Variante wird 1-2 Jahre vor Zuteilung sowieso die monatliche Rate frei, die er dann auch noch als cash ansparen kann.

    So hat er dann zum Baubeginn ein kleines Darlehen und ausreichend cash zur Verfügung, den Rest kann er dann über die Hausbank als Annuitätendarlehen machen. Bei 3% anf. Tilgung, sofern vom Einkommen dann machbar, hat er selbst bei nur 10 Jahren Zinsfestschreibung bis zum Ablauf der Zinsfestschreibung noch eine Restschuld um die 30% von der ursprünglichen Bausumme. Dann kann ihm die Zinsentwicklung fast schon egal sein.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Und ich wollte zum Ausdruck bringen das man beim sparen auch viel falsch machen kann.
    Du kennst dich mit Fonds aus. Der Threadsteller auch?

    Deine Baufi war aber auch mit BSV gedacht sprich bei Darlehen wird es schwer die 3% Tilgung hinzubekommen solange der BSV als Baufi zusätzlich läuft.
    Erst wenn der BSV abbezahlt ist kannst du die Tilgung erhöhen.

    Meine Beispiel Rechnung von oben.
    Finanzierungsverlauf.
    1260 Euro Darlehensrate 25 Jahre lang.
    + 370 Euro Bauspardarlehen fertig nach 5 Jahren und 2 Monate.

    Angenommener Darlehenszins 6% (Extra etwas höher)
    1,15% Tilgung 25 Jahre festgeschrieben

    Monatliche Belastung.
    Ansparphase 850 Euro + 650 Kaltmiete. (1500 Euro)
    Darlehensphase
    1630 Euro ab dem 31.08.2022 1260 Euro oder Rate weiterführen um schneller fertig zu werden.
    Und hier ist die Riesterförderung eingerechnet. Sprich zusätzlich 608 Euro im Jahr zur Tilgung.

    Den BSV willst du 1-2 Jahre vorher Zuteilungsreif haben. Warum?
    Du besparst ihn also höher und das Geld liegt dort für 0,5%. Also bespar ihn doch lieber mit weniger und das es hinhaut.

    Deswegen mein Vorschlag.
    370 Euro Bausparer
    220 Euro Riesterrente
    bleiben 160 für weiteres sparen zu den 850.

    Nochmals die Riesterrendite.
    220 Insgesamt 12Monate * 6 Jahre = 15840 Euro
    6* (154 + 154 + 300)Zulagen = 3648 Euro
    Steuervorteil Pro Jahr ca 300 Euro minimum (Beim Threadsteller dürfte das sogar mehr sein) Cash über die Steuererklärung = 1800 in 6 Jahren.
    Entspricht nach 6 Jahren 21288 Euro ohne Zinsgewinne aus der Riesterrente.

    Das sind ziemlich genau ein Sparplan von 220 Euro monatlich der 10% p.a. Rendite bringt.
    Hast du die letzten 6 Jahre 10% P.a. netto nach Abzug kosten erwirtschaftet.
    Und wenn ja würdest du das in den nächsten 6 Jahren garantieren mindestens zu haben.
    Und wenn beides ja, hast du mir deine Telefonnummer?
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