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Zusammenarbeit Architekt gestaltet sich schwierig und kostenintensiv

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  1. #1

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    Zusammenarbeit Architekt gestaltet sich schwierig und kostenintensiv

    Hallo,
    wir befinden uns in der Rohbauphase (seit ca. 2 Monaten).
    Seit dem st0ßen wir pro Woche auf mehrere Planungs- und Bearbeitungsmängel seitens des Architektens.

    ZB: Treppe wurde so im Plan installiert als hinge sie in den Flur - war von uns nicht gewollt. - Kanalrohr im Keller wurde zu tief gesetzt und musste nachträglich mittels Kernborhung erneut eingesetzt werden - 2 Löcher jetzt im Keller.
    Er hat die Kellerdecke freigegeben - hat aber vergessen, dass ein Wäscherohr auch mit eingeplant hat - nächste Kernbohrung!

    Die Decke im Plan ist falsch eingezeichnet - sodass der STatiker etwas anderes als erwünscht berechnet hat und die Baufirma jetzt eigenhändig eine andere Decke einzieht.


    Wir haben bereits zwei monate bau - aber installateur und elektriker sind noch nicht ausgeschrieben/vergeben stattdessen kommt irgendeine firma und verlegt lüftungsrohre und elektrische Leitungen in die Betondecke - ohne das wir informiert werden oder einen Auftrag dazu gegeben hätten. Wir sind nur zufällig drauf gekommen.

    Bei Nachfrage wird vermehrt darauf hingewiesen, dass wir uns zu viele Sorgen und Gedanken machen und nciht immer schlecht denken sollen. Wenn wir trotzdem weiter nachfragen wird man dann für blöd verkauft - unlogische Argumentationsketten, .... und mittlerweile auch schon respektlos behandelt!

    Das Vertrauen - welches man ja braucht um ein EFH zu bauen - ist total flöten gegangen und wir wissen nicht wie wir noch ein Jahr Bauzeit mit dem Architekten schaffen sollen (finanziell und Nerven).

    Bitte um sachliche und professionelle Vorschläge - wie wir weitermachen sollen!
    Viele Grüße
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  2. Zusammenarbeit Architekt gestaltet sich schwierig und kostenintensiv

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    Ja, es gibt sie:
    • Architekten, die den Bauherren das Leben schwermachen
    • Bauherren, die den Architekten das Leben schwermachen
    • Architekten und Bauherrn, die nicht miteinander können

    Welcher Fall bei euch vorliegt, wird hier nicht beurteilt werden können. Es menschelt da halt.

    Gleichwohl muss es euer größtes Interesse sein, dass ihr für das Geld, für das ihr noch viele Jahre arbeiten gehen müsst, eine Leistung und ein Bauwerk bekommt, welches euren Interessen entspricht.

    Grundsätzlich, auch wenn es Aufwand macht: wer schreibt, der bleibt.

    Im Grunde spricht vieles für so etwas wie einen Mediator, d.h. ein offenes Gespräch mit dem Architekten und einer weiteren, wirklich fachkundigen, aber neutralen Person, in dem sichergestellt ist, dass die Partei wieder auf den richtigen Pfad gelenkt wird, die die Interessen des anderen übergehen will.
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  4. #3

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    1,340
    Wer bezahlt die zusätzlichen Kernbohrungen und andere Nacharbeitsaufwände? Und wer hat sie beauftragt? Hat der Architekt eine Vollmacht Handwerker zu beauftragen??

    Kann man diese Kosten gegenrechnen mit dem Architektenhonorar bzw. AZs, wenn klar ist, dass sie von Anfang an gewollt / bestellt waren und in der Planung / Ausführung vergessen wurden?

    Für mich ist da immer die Frage, ob solche Aufwände transparent werden auf den div. Rechnungen und in den Nachkalkulationen des Architekten. Ich kenne auch solche Themen und Mehrkosten, die ich nicht zu verantworten habe. Es kann ja nicht sein, dass der BH diese immer wieder trägt, oder??

    Problem für mich als BH und Laien: ich muss es erst mal kapieren, daß diese oder jene (Mehr-)Kostenposition aus mangelnder Planung resultiert, denn so deutlich wird das ja nicht kommuniziert.
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