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    Koblenz
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    Dämmung "Kunstschieferdach"

    Hallo Zusammen,

    ich hoffe ich habe meine Anfrage hier in das richtige Unterforum gestellt.

    Wir haben vor kurzen ein Massivhaus von 1971 gekauft. Bei der jetzigen Renovierung möchte ich auch das Dach neu dämmen.
    Das Dach hat eine Neigung von ca. 38° und ist mit einer Seite nach Süden der anderen nach Norden ausgerichtet.
    Zur Südseite besteht eine Dachgaube von ca. 4m Breite.

    Der bisherige Aufbau ist wie folgt (von außen nach innen).
    - Kunstschieferschindeln (Dach ist dicht und noch im guten Zustand)
    - Dachpappe
    - komplette Holzschalung (ca. 20mm)
    - Sparren (180mm)
    - Zwischensparrendämmung ca. 60-80 mm Glaswolle in "schwarzen" Säcken eingenäht im Wohnbereich und der Kehlbalkenlage
    - KEINE Folie oder ähnliches
    - Profilholzpanele oder teilweise Rigips-Platten im Flur / Bad

    Der Spitzboden ist ungedämmt und hat einen Dielenbelag.

    Es gibt keinerlei augenscheinliche Schäden am Dach bzw. im Spitzbodenbereich und bei allen bisher entfernten Profilbrettern keinerlei Feuchtigkeitsanzeichen.

    Geplant ist die gesamten Profilbretter zu entfernen (ca. 80-85% vom Dachboden) und diese gegen Rigisplatten auszutauschen.

    Bei dieser Gelegenheit möchte ich dann auch die Dämmung erneuern bzw. entscheidend verbessern. Die alten Rigisplatten werden natürlich auch erneuert.

    Mir wurde Seitens eines Dachdeckers zu folgender Variante geraten:
    Dämmung der bewohnbaren Bereiche (Dachwände + Kehlbalkenlage)
    - Vollsparrendämmung mit ISOVER ZKF 1 035 oder sogar 032 in 180mm
    - Dampfbremse: Vario KM Duplex UV
    - Luftdichte Verklebung mit z.B. Klebeband Varios KB1 etc.
    - Unterlattung
    - Diffussionsoffene Verkleidung mit Rigisplatten (darauf Rauhfaser oder Streichputz)

    Eventuell könnte ich auch noch eine Untersparrendämmung mit 40X60 mm Lattung vornehmen.

    Ggf. soll auch noch der Spitzboden später einmal gedämmt werden. Dann sollte ich aber die Dielendecke auch mit der Folie abdichten (also Dielen entfernen => Folie => Dielen wieder montieren) oder über die Folie eine zweite Bodenschicht legen. Problematisch sehe ich hier die wirklich dichte verlegung der Dampfbremse (KM), da sich hier viel Querbalken befinden.

    Wie seht Ihr den Vorschlag zu Dämmung?
    Wenn der Aufbau so i.O. ist, welche anderen Hersteller / Materialien sind noch zu empfehlen?
    Welche Bedenken / Alternativen gibt es hierzu?

    Vielen Dank schon einmal im Voraus für Eure Antworten.
    LG
    Doc.

    PS: Der ganze Umbau soll / wird in Eigenregie ausgeführt
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  2. Dämmung "Kunstschieferdach"

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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