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  1. #1

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    Absicherung kippende L-Steine

    Hallo,

    ich habe ein großes Problem mit meinen L-Steinen und möchte gerne mal eure Meinung(en) lesen:
    Die L-Steine (205*115*10) fangen ein steil ansteigendes Hanggrundstück ab. Über den L-Steinen sitzen dann noch rote Böschungssteine (50*40), 5 Stück nach hinten versetzt gestapelt und ca. 70cm von der Kante der L-Steine entfernt (also eigentlich diret über dem hinteres Teil des Fußes von den L-Steinen).

    Das Problem: Die L-Steine haben sich verzogen, d.h. sie haben in der Mitte einen Bauch nach außen. Im unteren Teil der L-Steine sitzen die fast noch gerade.

    Um nichts zu riskieren habe ich mir einen Landschaftbauer kommen lassen.

    Der meint nun Folgendes (er war auch mit einem Statiker vor Ort):
    Vor den L-Steinen wird ab Unterkante L-Steine (die L-Steinen schauen ab OK Belag ca. 180cm raus) mind. 1m tief ausgehoben. Dann setzen wir mittig vor jeden L-Stein 16er HEB-Träger. Nun wird das Ganze bis Unterkante Aufbau Belag mit B28 Beton ausgegossen, noch Q-Matten mit rein und erhärten lassen. Der Hohlraum zwischen HEB-Trägern und L-Steinen (da diese ja oben weiter rausschauen als unten) wird mit Spezialbeton aufgefüllt, sodass die Träger mit ihrer ganzen Fläche an die L-Steine drücken.

    Später (wenn wieder Geld vorhanden) soll dann der noch sichtbare Teil (also ca. 1,80m) eingeschalt und ebenfalls mit Beton ausgegossen werden, dabei soll der Beton dann noch mit den L-Steinen als U verbunden werden.

    Meine Frage nun: Ist sowa realisitsch zum Abfangen geeignet oder irren der Statiker und der Landschaftsbauer?

    Danke euch.

    Gruß
    Thomas
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  2. Absicherung kippende L-Steine

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  3. #2

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    Wenn ein Statiker vor Ort war, kann der die Situation doch sicher besser beurteilen, als wir.
    Natürlich kann sich auch ein Statiker mal irren, aber normalerweise kann man sich auf dessen Aussagen verlassen.
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    also ich hätte kein gutes gefühl dabei , sowieso schon kippende L-steine einen meter tief freizubuddeln .

    der gesamte sinn des ganzen und die spätere optik
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  5. #4

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    hallo
    wenn ich die beschreibung da oben richtig verstehe soll der HEB die ganze wand stabilisieren und wer hält die wand wenn du davor 1,0 m tief ausbuddelst und wie soll der träger eingespannt werden und eine notwendige auflast erhalten wenn dein fundament nicht unter die L-steine greift.
    also für mich keine lösung die praktikabel ist und zu dem noch in der ausführung gefährlich ist.
    mein rat finger weg ich würde da keinen zum buddeln in das loch schicken.
    wo ist denn eigentlich der ´fachmann ´der das ganze verbockt hat?

    gruss aus de pfalz
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  6. #5
    Avatar von alex2008
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    Was soll der Träger denn bewirken?
    Dieser sichert doch nur den unteren Bereich aber nicht den oberen.

    sinnvoller Weise dass ganze abreissen und entsprechend dem tatsächlichen Lastfall neu aufbauen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo,

    erst mal dnake für die Teilnahme.

    @Alex: Was das bewirken soll? Die Mauer vor einem weiteren kippen sichern. I Prinzip wird ja vor die L-Steine noch mal eine Mauer gesetzt - eben aus T-Trägern und Q-Matten (Körben).

    @gunter1948: Wer die Mauer ält? Das habe ich den Typen auch gefragt und der meinte, ausgebuddelt an einem trockenen Tag und am nächsten Tag mit Beton aufgefüllt. Zwischendrinn noch die Eisenträger und Q-Matten rein. Die L-Steine sitzen ja auf einem massiven Fundament (ca. 20-30cm Beton) und ragen 115cm in den Hang hinein.

    Die L-Steine weg zu machen wäre ein zu großes finanzielles Vergnügen, alleine wenn ich daran denke auf einer Fläche von 12*1,40m Betonfundament wegzuschlagen. Ganz zu schweigen von der Absicherung des Hanges während dieser Zeit.
    Für mich als Laien klingts auch plausibel was der Statiker gesagt hat - praktisch ne Mauer vor die Mauer (gehen wir mal davon aus, die L_Steine fallen während des freilegens nicht).

    Wieso sollte man nicht eine Majuer vor die Mauer setzen (können)?
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    Wieso sollte man nicht eine Majuer vor die Mauer setzen (können)?
    hallo
    weil du den wandfuss freilegst und du grundbruch oder gleiten der wand riskierst.
    anderer ansatz: warum kippt die wand ?
    -weil durch die erhöhung mit rastersteinen die horizontale erddruckkomponente zu gross ist bzw. der hintere sporn zu kurz.
    - weil die fundamentierung nachgibt und die wand auf der kante steht.

    usw.

    gruss aus de pfalz
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  10. #8

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    Grundsätzlich würde ich eher versuchen, die Mauerscheiben mit einer Rückverankerung zu sichern, als sie genau an der kritischsten Stelle zu untergraben. Aber ohne die Örtlichkeit zu kennen, ist es ziemlich müßig, etwas vorschlagen zu wollen. Vielleicht gibt es ja gar keine Möglichkeit, dort mit einem Bohrgerät anzurücken.

    Die vorgesehene Methode sollte aber auch funktionieren. Wenn man wie bei einer Unterfangung in kleinen Abschnitten arbeitet und die Mauer dabei provisorisch gut mit Schwerlaststützen sichert, dann ist das Risiko eines Grundbruchs durchaus kalkulierbar.
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