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  1. #1

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    Baugenehmigung für Terrassenüberdachung?

    Wir haben vor, in der 1.Etage eine Terrassenüberdachung zu erstellen. Unser Nachbar hat, wie jedesmal, dagegen geredet - es würde ihm Sonne genommen. Ist aber nicht an dem. Brauchen wir für diese Überdachung eine Baugenehmigung? Für eine Antwort wäre ich dankbar.
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  2. Baugenehmigung für Terrassenüberdachung?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    da müsst Ihr mal in die entsprechende LBO (Landesbauordnung) schauen.
    Meist sind Überdachungen bis 36 m² genehmigungsfrei, wenn sie 3 Meter von der Grenze weg stehen.
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  4. #3
    Baufuchs
    Gast
    In NRW max 30m² und 3m Tiefe.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo Gast 3038, vielen Dank für die Antwort, habe in der LBO nachgesehen und es wurden dort die Maße und 30qm und 3 m Tiefe. Vom Bauordnungsamt wurde gesagt, das gilt nicht für terrassenüberdachungen im 1. OG. Steht allerdings in dieser Verordnung nicht. Viele Grüße
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo baufuchs, vielen Dank für die Info, habe die LBO runtergeladen, unser Architekt hat sie mir zum Bauordnungsamt genommen, worauf ihm gesagt wurde, diese verordnung gilt nur fürs Erdgeschoß und nicht für die 1. Etage. Ist das so richtig? Ich weiss zwar, dass die überall päpstlicher als der Papst sind, aber langsam wird es lächerlich. Unser nachbar hat vor ca. 6 jahren den gemeinsamen Grenzzaum abgerissen und bis heute es nicht für nötig befunden, einen neuen, zusammen mit uns, hinzusetzen. Ist das rechtens? Ist aber wahrscheinlich eine Privatsache, oder? Viele Grüße Gertrud
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  7. #6

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    Sofern Ihr einen ZAun haben wollt und er für diese Seite verantwortlich ist, dann muss er auch einen erstellen. Ihr habt nix mit dem Aufbau zu tun, aber Anspruch auf einen Zaun. Ist eine privatrechtliche Streitfrage...
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  8. #7
    Baufuchs
    Gast
    @OOImperator

    Das passt in NRW nicht. Da ist niemand "für eine Seite" verantwortlich.

    In NRW gilt aus Nachbarrechtsgesetz:

    Sind beide Grundstücke bebaut oder gewerblich genutzt, so sind deren Eigentümer verpflichtet, die Einfriedigung gemeinsam zu errichten, wenn auch nur einer von ihnen die Einfriedigung verlangt. Wirkt der Nachbar nicht binnen zwei Monaten nach schriftlicher Aufforderung bei der Errichtung mit, so kann der Eigentümer die Einfriedigung allein errichten; die in § 37 Abs. 1 geregelte Verpflichtung zur Tragung der Errichtungskosten wird dadurch nicht berührt.
    Nach § 37 tragen die Nachbarn die Kosten zu je 1/2.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo, vielen Dank für die schnelle Antwort. Also kann ich meinen Nachbarn anschreiben und ihm auferlegen, entweder baut er einen Zaun mit uns zusammen, oder wir stellen einen Zaun auf und ich stelle ihm die Hälfte der Kosten in Rechnung. Aber was ist mit der Terrassenüberdachung in der 1. Etage. Gilt die verordnung wirklich nur für ebenerdigen Überdachungen? Mein Mann hatte sich extra bei der Firma, bei der er das Holz gekauft hatte, erkundigt und dort wurde ihm bestätigt, dass er keinen Bauantrag stellen muss. Ist hier aber nicht so, hier auf dem Amt sitzen 2 ältere Herren, die glaube ich, Langeweile haben und sich jetzt überlegen, wie sie ihre Mitbürger schikanieren können. Aber ich glaube, so was gibt es in jeder Stadt, egal wo. Ich sage schon mal Danke für eine Antwort und dem Nachbarn werde ich dann gleich auch mal die Hölle heiß machen wegen dem Zaun. Er ist schließlich schuld an dem ganzen Theater mit der baugenehmigung. Hätte er seinen Mund gehalten, hätte kein Hahn danach gekräht. Aber was so Erbsenzähler sind.....
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  10. #9
    Baufuchs
    Gast
    Uups, habe "1.Etage" überlesen.

    Terrassen sind bauliche Anlagen, die aus eigener Schwere auf dem Erdboden ruhen. Trifft in der 1. Etage nicht zu ergo: keine Terrasse.

    Von einer Balkon(Vorbau)überdachung in der 1. Etage gehen u.U. Wirkungen wie von Gebäuden aus. Schattenwurf etc.

    Also:
    Vereinfachtes Genehmigungsverfahren oder Freistellungsverfahren.
    Euer Architekt weiß wie das geht.
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  11. #10

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    Euer Architekt weiß wie das geht.
    hallo fuchs
    der hat noch nicht mal die LBO, was erwartset du da.
    habe die LBO runtergeladen, unser Architekt hat sie mir zum Bauordnungsamt genommen,
    gruss aus de pfalz
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  12. #11
    Themenstarter

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    Hallo Gunter, danke für deine antwort, habe aber die LBO auch runtergeladen und unserem Architekten mitgegeben zum Bauordnungsamt. Dort wurde ihm gesagt, dass dieses nur für eine ebenerde Terrasse gilt und nicht in der 1. Etage. Die erkennen sie hier nicht an. Liebe Grüße
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  13. #12
    Themenstarter

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    Gunther, hier beim Bauordnungsamt war die Neufassung auch nicht bekannt
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  14. #13

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    Hallo allerseits!

    Auch wir (EFH + Einliegerwohnung) möchten gerne unsere Terrassen überdachen. Da wir den Garten gemeinsam nutzen sind die Grundstücksanteile nicht durch einen Zaun getrennt und somit können bzw. möchten wir die Überdachung komplett durchziehen, was bei ca. 14m Länge und 3,00m Tiefe also eine Fläche von 46,2qm (inkl. Dachüberstand) ergibt. Somit liegen wir also über die hier im Board bereits erwähnten 30qm, die ja genehmigungsfrei sind.

    Nun aber geht es bei uns um zwei Wohnungen, d. h. ich darf/kann/muss die Fläche teilen und komme somit je Wohnung auf 23,1qm. Somit liege ich wieder unter 30qm und muss keine Genehmigung beantragen?

    Wer weiß hier genaueres?

    Vielen Dank für eure Hilfe!

    Gruß,
    heiti
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Baufuchs
    Gast
    @heiti

    Auf eure Grundstücksanteile nach WEG kommt es nicht an.

    Die max. Grösse der genehmgungsfreien Überdachung bezieht sich auf das reale Grundstück.
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  17. #15

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    Hallo Baufuchs!

    Danke für deine schnelle Antwort.

    Und wie würde es sich verhalten, wenn wir nun lediglich die Terasse der ELW (ca. 23qm) mit einer Überdachung versehen und wir den Teil der Hauptwohnung in vier Wochen ergänzen...?

    Dass es den Bauherren aber auch immer so schwierig gemacht wird...

    Gruß,
    heiti
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