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unbelüfteter und ungedämmter Spitzboden als Hitzepuffer?

Diskutiere unbelüfteter und ungedämmter Spitzboden als Hitzepuffer? im Forum Dach auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    unbelüfteter und ungedämmter Spitzboden als Hitzepuffer?

    Hallo,

    ich habe eine Frage zur Bauphysik eines Spitzbodens. Die Diskussion über einen gedämmten oder nicht gedämten Spitzboden zieht sich schon seit langer Zeit hier durchs Forum.

    Ich hätte eine Frage zum sommerlichen Hitzeschutz im Dachgeschoss.

    Bei einem ungedämmten und gut querbelüfteten Spitzboden kann ich mir noch vorstellen, dass sich dieser positiv auf den Hitzeschutz auswirkt, da er quasi als Verschattung des Dachgeschosses wirkt.

    Was aber ist, wenn der Spitzboden nicht so gut durchlüftet werden kann bzw. gar nicht durchlüftet wird? Die Temperaturen würden im Sommer sicherlich unerträglich steigen. Aber wie wirkt sich das auf den Temperaturanstieg im Dachgeschoss darunter aus, vgl. mit einem gedämmten Spitzboden innerhalb der thermischen Hülle?

    Grüße,

    Bolanger
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  2. unbelüfteter und ungedämmter Spitzboden als Hitzepuffer?

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  3. #2

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    Zwei Einflussfaktoren fallen mir da spontan ein:

    Menge der Durchlüftung
    Material der Decke


    Dazu zwei Erfahrungswerte:
    Gästehaus in Thailand, vermutlich geringe bis keine Lüftung, Decke aus GKP unter dem Dach. Diese Decke strahlte Abends eine Wärme ab, die manchen Heizkörper neidisch gemacht hätte.
    Garage am Elternhaus: Ziegeleindeckung ohne nennenswerte Lüftung.
    Decke zur eigentlichen Garage aus 2cm Holzwolleplatten. Bis Demontage von ca 1qm war es in der Garage immer angenehm (geringe Fensterfläche Richtung süden, Betonboden, Hohlblockwände und dicht war der Raum natürlich auch nicht=Luftaustausch nachts), danach konnte man deutlich erkennen wieviel Wärme von den Holzwolleplatten abgehalten wurde, vor allem wenn man an der demontierten Stelle vorbeikam und die volle Strahlungswärme des aufgeheizten Dachraumes abbekam.

    Mit der gedämmten Decke dürfte der aufgeheizte Spitzboden eher weniger das Problem sein...
    gruss
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,

    ich möchte natürlich nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Korrekterweise müsste man sich eine Kehlbalkendecke vorstellen, die einmal völlig offen mit sichtbaren Kehlbalken bleibt oder auf der anderen Seite die selbe Dämmung bekommt wie die Dachschräge.

    Aktuell geht es um ein Reihenmittelhaus, bei dem wir vor dieser Entscheidung stehen. Eine Querlüftung über Giebelfenster ist nicht möglich und der Spitzboden soll auch nicht durch eine offene Unterspannbahn o.ä zugig belüftet werden.

    Was sit nun besser für den Hitzeschutz?

    Grüße,

    Bolanger
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  5. #4

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    Ein ungedämmter Spitzboden muß belüftet werden. Wenn nicht über die Giebelwände dann über Sonderkonstruktionen wie z.B. Lüfterziegel, Fenster etc.

    Sonst wirds da oben eventuell mockig und stinkig...
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