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Effizienzhaus 55 - Dämmung oberste Geschossdecke oder Dach

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  1. #1

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    Effizienzhaus 55 - Dämmung oberste Geschossdecke oder Dach

    Hallo zusammen,
    wir planen ein Effizienzhaus 55 (2VG, kein Keller, Spitzboden nur zu Lagerzwecken). Unser Architekt hat uns nun nahegelegt, die Dämmung in die oberste Geschossdecke zu legen anstelle ins Dach - macht sowas Sinn? Ich hätte mir gedacht, dass man die Dämmung ins Dach macht (240mm sind angedacht), so dass der Spitzboden wirklich als Lagerraum nutzbar ist

    Viele Dank
    S
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  2. Effizienzhaus 55 - Dämmung oberste Geschossdecke oder Dach

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  3. #2
    Avatar von Schnabelkerf
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    Bei uns hat unser GÜ/Architekt uns auch nahegelegt die Dämmung in die oberste Geschoßdecke zu legen. Das hätte Vorteile (für ihn...) beim BlowerDoor test und für uns wäre es preiswerter.

    Heute halten wir das für eine unserer größeren Fehlentscheidungen und ärgern uns das wir damals den Spitzboden nicht haben dämmen lassen. Das hätte auch eine offene Holzbalkendecke im OG ermöglicht (die wir im EG lieben), Eigenleistung beim Innenausbau reduziert, der Dachboden wäre gleich viel besser nutzbar gewesen usw.

    Gespart haben wir damals nur ~ 2000 €. Wenn wir den Spitzboden jetzt nachträglich selber dämmen, was wir in den nächsten Jahren vorhaben, wird das sicherlich teurer und nicht so gut als wenn wir das gleich hätten machen lassen.

    Ich würde also an Deiner Stelle den Spitzboden dämmen!
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  4. #3
    planfix
    Gast
    die dämmung der geschoßdecke ist einfach billiger und ein bisschen effektiver, da der sparrenanteil nicht negativ zu buche schlägt.
    also kostenrahmen prüfen!
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  5. #4

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    ich würde es auch ein wenig von der Dachform abhängig machen, bei einem flachen Pult- oder Walmdach hat man eh nicht viel Fläche, die von der Höhe her sinnvoll als "Spitzboden" nutzbar ist.

    Und dann kommts natürlich darauf an was das gelagert werden soll, bei uns werden's übrige Dachziegel, Fliesen und andere "unkaputtbare" Sachen werden, Bekannte haben z.B. Christbaumkugeln, ich frag da jedes Jahr nach ob es Beschädigungen aufgrund hoher Temperaturschwankungen gegeben hat, bislang hat's funktioniert

    Wichtiger Tipp: Bei Dämmerung der obersten Geschossdecke nicht die billigste Bodentreppe verwenden, sondern wenigstens ein bisschen auf Dichtigkeit und Dämmung achten, damit es später nicht zieht oder über der Luke im Gebälk zu Gammeln anfängt
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  6. #5

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    Hallo,

    ich habe gerade in einem anderen Thread eine weitere Frage dazu gepostet, nämlich die Frage nach dem sommerlichen Hitzeschutz bei Dämmung der Geschossdecke. Was ist da besser? Ein mäßig bis nicht gelüfteter ungedämmter Spitzboden als Puffer oder ein voll in die thermische Hülle integrierter Spitzboden? Die Antwort kenne ich nicht, denke aber, dass man das Ergebnis der ggf. aufkommenden Diskussion in die Erwägung mit einbeziehen sollte.

    Grüße,

    Bolanger
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  7. #6

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    Wir haben ein Zeltdach und die Geschossdecke gedämmt.
    Auf dem Dachboden werden wir ca. 20 m² mit OSB Platten auslegen, so dass wir in meinen Augen ausreichend Stauraum haben werden (wir haben aber auch einen Keller).

    Ein weiterer Vorteil bei Dämmung der Geschossdecke: Die Dämmung kann dicker ausfallen (bei uns 30 cm) und bei Bedarf einfach erweitert werden (einfach noch ein wenig Glaswolle obendrauf schmeissen .

    Zudem kommt man bei Bedarf auch noch von oben an die Dampfbremse ran...
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