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  1. #1

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    Darlehenslaufzeit

    Hallo.

    Ich schaue mich im Moment intensiv nach günstigen Darlehensvarianten um und komme - egal wie ich rechne - immer wieder zum Ergebnis, dass für mich ein stinknormales Annuitätendarlehen die beste Option ist.

    Habe im Moment einige Angebot vorliegen, von denen mich zwei besonderes beschäftigen.

    Die Eckdaten lauten:
    Finanzierungssumme: 255.000,- Euro
    mtl. Tilgung: 1.500,- Euro
    jährliche Sondertilgung: 5.000,- Euro.


    Das ist alles so abgesichert und ein ausreichender Puffer für Lebenshaltung, etc. eingerechnet. KfW-Darlehen kommen wohl eher nicht in Frage, da die Zinssätze einfach zu hoch sind.

    Für eine Sollzinsbindung von 10 Jahren habe ich im Moment ein Angebot von 3,5% Nominal und 3,56% effektiv.
    Die Restschuld würde bei regelmäßiger Sondertilgung noch rd. 70.000,- Euro betragen. Um diese nach 10 Jahren zu finanzieren, könnte ich - um mir das momentan günstige Zinsniveau zu sicheren - noch einen Bausparvertrag abschließen, der dann in 10 Jahren angespart wird und der später die Restschuld innerhalb von 5 Jahren tilgt.

    Bei einer Sollzinzsbindung von 15 Jahren liegt das Angebot bei 4,24% und 4,32% effektiv. Bei Einrechnung der Sondertilgung wären wir dann nach rd. 15 Jahren fertig und schuldenfrei.

    Die Frage für mich lautet nun, ob ich die kürzere Zinsbindung wählen soll und einen immerhin um 0,75 Prozentpunkte niedrigeren Zins wählen soll oder lieber den höheren Zins mit einer längeren Sollzinsbindung.

    Eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren!!!
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  2. Darlehenslaufzeit

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  3. #2

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    Bei beiden Varianten hast Du in etwa die gleiche Gesamtlaufzeit, wenn ich das richtig sehe.
    Hast Du Dir schon einmal die Zinssummen angeschaut und verglichen?
    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du die SoTi auch regelmäßig leisten kannst?

    Ohne jetzt die Zahlen genau gerechnet zu haben, würde ich die Finanzierung wohl für 15 Jahre zunageln. 1 Darlehen, Zinsbindung 15 Jahre, und Deckel drauf. Keep it simple.

    Den Zinsvorteil bei Variante 1 legst Du vermutlich in Form von entgangenen Guthabenzinsen drauf. Aber wie gesagt, dazu müsst man einmal die gesamten Zahlen vergleichen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo.

    Die Laufzeit bei beiden Varianten wird wahrscheinlich nahezu identisch sein, dass hast du schon richtig erkannt.

    Die von mir auf Grundlage einer automatisierten Berechnung erstellten Detaisl sehen so aus:

    Variante "10 Jahre Zinsbindung":

    Finanzierungsbetrag: 255.000,- Euro
    Zinsbindung: 10 Jahre
    Zinssatz effektiv: 3,56%
    Tilgungssatz: 3,5% = 1.500,25 Euro
    Darlehensauszahlung in 08/2011

    ergibt (ohne Sonderzahlung):
    Tilgungssumme: 107.013,58 Euro
    Zinszahlungen: 73.016,42 Euro
    Darlehenskosten: 180.030,00 Euro
    Restschuldsumme: 147.986,42 Euro


    ergibt (mit 6.000,- Euro Sonderzahlung jeweils im Januar):
    Tilgungssumme: 179.058,41 Euro
    Zinszahlungen: 60.971,60 Euro
    Darlehenskosten: 240.030,01
    Restschuldsumme: 75.941,60 Euro



    Variante "15 Jahre Zinsbindung":

    Finanzierungsbetrag: 255.000,- Euro
    Zinsbindung: 15 Jahre
    Zinssatz effektiv: 4,32%
    Tilgungssatz: 3,0% = 1.555,50 Euro
    Darlehensauszahlung in 08/2011

    ergibt (ohne Sonderzahlung):
    Tilgungssumme: 161.055,52 Euro
    Zinszahlungen: 118.934,48 Euro
    Restschuldsumme: 93.944,48 Euro
    Darlehenskosten (ohne Verzinsung der Restschuldsumme): 373.934,47 Euro

    ergibt (mit 6.000,- Euro Sonderzahlung jeweils im Januar):
    Tilgungssumme: 255.000 Euro
    Zinszahlungen: 83.262,65 Euro
    Restschuldsumme: 0,00
    Darlehenskosten: 338.262,66 Euro

    Wenn ich jetzt voraussetze, dass es mit den Sonderzahlungen wie geplant funktioniert, habe ich eine Vergleich der Kosten für den "15er" von 338.262,66 Euro und den des "10er" von 240.030,00 Euro + 75.942,00 Restschuld = 315.972,00 Euro zuzüglich Verzinsung vergleichen.
    Vereinfacht hätte ich also noch rd. 22.300,- Euro Zinsten für den Folgekredit von 75.942,- Euro bezahlen.

    Bei einer gleichbleibenden Tilgung von 1.500,- Euro monatlich, ohne Sonderzahlung, wäre ich nach insgesamt rd. 15 Jahren (also 5 weiteren) schuldenfrei und hätte bei einem Zinssatz von 10% "nur" 21.445,89 Euro gezahlt und würde somit günstiger fahren als bei der Variante "15 Jahre".

    Ohne die Sonderzahlungen in den ersten 10 Jahren sieht die Sache natürlich ein wenig anders aus.

    Stellt sich also nun die Frage:
    1. Spielt die Bank bei dem Forwarddarlehen mit und akzeptiert einen Tilgungssatz von rd. 15%
    2. Wie wahrscheinlich ist es, dass die Zinsen in 10 Jahren über 10% steigen?
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  5. #4

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    Hier fehlt mir noch die von Dir eingangs genannte Zinssicherung mit dem BSV.

    Was meinst Du jetzt mit Forwarddarlehen? Du kannst heute noch kein Forwarddarlehen für eine Inanspruchnahme in 10 Jahren vereinbaren. Ich kenne nur Forwarddarlehen bis 5 Jahre, und da sind die Zinsaufschläge fast unbezahlbar.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
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    Hallo.

    Sorry, aber der Begriff "Forwarddarlehen" ist natürlich völlig falsch. Damit meinte ich das Anschlussdarlehen, dass ich nach 10 Jahren aufnehmen muss, um die rd. 75.000,- Euro Restschuld noch abzuzahlen. Der Zinssatz ist hier die logischerweise die große Unbekannte, dürfte aber nach meinen Berechnungen bis zu 10% nach oben gehen, bis die 15-Jahres-Variante günstiger wird als die 10-Jahres-Variante.

    Den Bauparvertrag wollte ich dann jetzt direkt abschließen um die Zuteilungsreife dann nach 10 Jahren zu erreichen. Zunächst kann ja moderat angespart werden und später, wenn das Haus fertig ist und keine Überraschungskosten mehr zu erwarten sind, auch mit Sonderzahlungen gefüttert werden. Die Zinssätze für Bausparverträge sind im Moment ja sehr günstig, teilweise sogar unter 3% Sollzins. Wehrmusttropfen ist natürlich die horrende Abschlussgebühr bei Bausparverträgen.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von MDWD Beitrag anzeigen
    Den Bauparvertrag wollte ich dann jetzt direkt abschließen um die Zuteilungsreife dann nach 10 Jahren zu erreichen. Zunächst kann ja moderat angespart werden und später, wenn das Haus fertig ist und keine Überraschungskosten mehr zu erwarten sind, auch mit Sonderzahlungen gefüttert werden. Die Zinssätze für Bausparverträge sind im Moment ja sehr günstig, teilweise sogar unter 3% Sollzins. Wehrmusttropfen ist natürlich die horrende Abschlussgebühr bei Bausparverträgen.
    Abschlußgebühr (typ. 1% der Bausparsumme) wäre nicht das einzigste Thema, sondern auch die magere Guthabenverzinsung. Die Zahlungen wären an sich im Darlehen besser aufgehoben, aber wenn dort bereits alle Tilgungsmöglichkeiten ausgereizt sind, kann man sich schon überlegen, was man mit dem freien Kapital anstellt.

    Der BSV ist halt eher eine konservative Sparform, und das Ziel ist das zinsgünstige Darlehen.

    Man muss halt aufpassen, dass während der Sparphase, so lange auch noch der normale Kredit läuft, die Liquidität nicht zu sehr leidet.

    Falls die Einkünfte das hergeben, sollte man auch mal über eine höhere SoTi nachdenken. Du rechnest immer mit 6T€, aber bei der Darlehenssumme sollte auch mehr möglich sein.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
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    Ja eigentlich hast du Recht. Ich sollte mich für die 10 Jahre entscheiden und den Bausparvertrag sein lassen. Es wäre nur ein gutes Gefühl, wenn man wüsste, dass man in 11 Jahren dann nicht 12% oder mehr Zinsen zahlen muss.

    Was meinst du denn zu dem Zinssatz insgesamt. Sind 3,56% effektiv in Ordnung?
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  9. #8

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    Naja, für wie warscheinlich hälst du es denn, das in 10 Jahren die Zinsen über 10% klettern? So einen hohen Wert gab es in den letzten 20 Jahren nicht!

    schau mal hier drauf:

    http://dynamisch.vergleich.de/bg/scm...Dauer=20-Jahre

    Ich denke da kann man schon drauf spekulieren, das wir in 10 Jahren unter 10 Prozent liegen werden. Ich würde das Risiko warscheinlich eingehen und einfach versuchen so viel wie möglich schon vorher zu tilgen, dann ist es weg.

    Im übrigen, wenn du viel Sondertilgen kannst, dann kannst du auch - falls dann die Zinsen doch sehr stark steigen sollten - gar nicht mehr Sondertilgen sondern das Geld anlegen. Bringt dann ja mehr als du an Zinsen zahlst. (Aber vielleicht besser in eine sichere Anlage ;-) )

    viele Grüße

    Biertrinker
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  10. #9
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    Danke für den Link. Allerdings stimmt er mich nicht wirklich so 100% optimistisch. Mal sehen, wie ich mich entscheide. Kommende Woche noch 2-3 Banktermine. Dann muss die Entscheidung fallen. Wobei ich nicht glaube, dass sich die Konditionen noch verbessern.
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  11. #10

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    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Sie bei weiteren Bankgesprächen noch recht viel günstiger wegkommen. Bei dem genannten Link sehen Sie, dass die derzeit um einiges höhere Zinssätze ausgeben. Das hängt natürlich von verschiedenen mir nicht bekannten Faktoren ab, aber man kann es schon als gut werten.

    Ich habe z.B. vor 2 Monaten bei unserer örtlichen Bank mit 4,0 effektiv abgeschlossen, 1% Tilgung, unendliche Sondertilgungsmöglichkeiten, 35% EK. Bin damit sehr zufrieden, da ich in solchen Dingen eher konservativ denke und lieber etwas mehr bezahle um einen mir bekannten Ansprechpartner bei einer mir bekannten Bank zu haben. Onlinebanken wären natürlich günstiger gewesen.


    Viele Grüße

    Christian
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  12. #11
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    Finde das Angebot auch sehr attraktiv. Gerade weil es sich um eines der Bank um die Ecke handelt und nicht um ein anonymes Onlinebanking. Habe zwar grundsätzlich nichts gegen einen Online-Abschluss, aber wenn es mit persönlichem Kontakt geht, umso besser.

    Werde mir noch 1-2 Angebot anschauen und dann abschließen. Die Gültigkeit des Angebotes läuft bis Ende Mai.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von MDWD Beitrag anzeigen
    Ja eigentlich hast du Recht. Ich sollte mich für die 10 Jahre entscheiden und den Bausparvertrag sein lassen. Es wäre nur ein gutes Gefühl, wenn man wüsste, dass man in 11 Jahren dann nicht 12% oder mehr Zinsen zahlen muss.
    Ich würde die 10Jahre fest nehmen, und kein BSV dazu.
    Soti machen, und Restschuld verkleinern.


    Zitat Zitat von biertrinker Beitrag anzeigen
    Naja, für wie warscheinlich hälst du es denn, das in 10 Jahren die Zinsen über 10% klettern? So einen hohen Wert gab es in den letzten 20 Jahren nicht!
    Und vor 20Jahre und länger her, war die weltweite Schuldenlast, egal ob Staats-, oder Privatschulden, deutlich niedriger als z.Z.
    Mit Zinsen über 10% würde unsere komplette Wirtschaft zusammenbrechen, und die Folgen wären mehr als nur unangenehm.

    Schon jetzt verdammen es die Zentralbänker, um die Leitzinsen mit der Inflation mit hoch zu ziehen. Warum wohl?
    Eine generel andere Lage ist in 10 Jahre nicht zu erwarten. Eher mehr vom Gleiche.
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  14. #13

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    Das Angebot klingt wirklich sehr gut, vermutlich bekommst du Schnelltilger-Rabatt weil du eine hohe Tilgung leistest (3,5%) und erstklassige Bonität hast. Die Verbraucherzentrale Stuttgart bietet für 5€+2€ Porto listen mit den Zinsen von 80 regional und überregional tätigen Kreditinstituten, http://www.vz-bawue.de/UNIQ130573121...ink25336A.html
    Vielleicht bietet die VZ in deinem Bundesland einen ähnlichen Service (regionale Anbieter)



    Gruß
    Horst
    Geändert von R.B. (18.05.2011 um 18:04 Uhr) Grund: gekürzt.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Hallo. So jetzt habe ich alle Angebot gesichtet und es läuft am Ende auf einen Zweikampf raus:

    Angebot 1:

    Finanzierungsbetrag: 255.000 Euro
    monatliche Rate: 1.600 Euro (Zins un Tilgung)
    Mischzins: 3,75% (Soll), 3,83% (Effektiv)
    Zinsbindung: 10 Jahre
    Restschuld nach 10 Jahren: rd. 138.500,- Euro
    kalkulierte Gesamtlaufzeit (ohne Sondertilgung): 18 Jahre 5 Monate

    Bei einem prognostiziertem steigenden Zinssatz ergeben sich folgende fiktive Kosten für eine Gesamttilgung nach rd. 18 Jahren

    Zinssatz 5% ab dem 11. Jahr: Gesamtkosten: rd. 363.500,- Euro, entspricht einer Zinszahlung von rd. 108.500, - Euro über die Gesamtlaufzeit

    Zinssatz 6% ab dem 11. Jahr: Gesamtkosten: rd. 373.500,- Euro, entspricht einer Zinszahlung von rd. 118.500,- Euro über die Gesamtlaufzeit

    Angebot 2:

    Finanzierungsbetrag: 255.000 Euro
    monatliche Rate: 1.652 Euro (Zins und Tilgung)


    Für ein Anuitätendarlehen zahle ich 10 Jahre lang bei einem Mischzins von 3,75/3,82 "lediglich" nur eine Verzinsung in Höhe von 797,- Euro pro Monat
    Parallel dazu spare ich mit monatlich 855,- Euro einen Bausparvertrag über die Finanzierungssumme an.

    Nach 10 Jahren wird das Darlehen durch den dann zuteilungsreifen Bausparvertrag (angespartes Guthaben + neuer Darlehensanspruch) abgelöst und das Bauspardarlehen über rd. 10 weitere Jahre mit einem effektiven Zinsatz von 3,1% getilgt.

    Sonderzahlungen sind hier - um den Vergleich sauber machen zu können - ebenfalls nicht berücksichtigt.

    Die errechneten Gesamtkosten sehen bei dieser Variante so aus:
    rd. 367.300 Euro, entspricht einer Zinszahlung über die Gesamtlaufzeit von rd. 112.300,- Euro


    Zusammengefasst bedeutet das, dass die Variante (Vorfinanzierung/Bausparvertrag) dann günstiger wird, sobald der Zinssatz für die Tilgung des Restschuldsumme nach 11 Jahren über rd. 5,5% steigt.
    Für mich stellt sich nun abschließend die Frage, ob ich die sichere Variante wähle, bei der alle Kosten bis zum Tilgungsende feststehen und deren Zinssätze meiner Meinung nach nicht so schlecht sind oder ob ich "spekulieren" soll, dass die Zinssätze nach Jahren weiterhin unter 5,5% bleiben.

    Da wir ja Sondertilgungen leisten wollen muss mann auch berücksichtigen, dass wir bei der risikoreicheren Variante möglicherweise auch nur über eine Laufzeit von 5 Jahren reden und die Zinssätze hier ja üblicherweise 0,5% unter dem eines 10-Jahres-Darlehens liegen.
    Auf der anderen Seite kann ich natürlich auch bei der festen Variante sowohl den Finanzierungsbetrag der Vorfinanzierung mit Sondertilgungen speisen als auch das Bauspardarlehen, was ebenfalls mit einer Zinsersparnis einhergehen würde.

    Wieder eine sehr schwierige Entscheidung. Freue mich auf eure Me
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  17. #15

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    Hi MSWD,

    ich habe diese Möglichkeiten...bei dem Bausparvertrag ist wirklich die Zinssicherheit sehr gut, da ja niemand weiß wie sich die Zinsen die nächsten Jahre entwickelt...es ist eine schwere Entscheidung vor der wir auch stehen.

    lg kai
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