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Bauen mit Ytong - Und was für die Schalldämmung?

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  1. #1

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    Bauen mit Ytong - Und was für die Schalldämmung?

    Moin,

    Ytong soll wohl keine überragenden Schallschutzeigenschaften besitzen.

    Wenn jemand mit Ytong bauen möchte, wie erreicht er dann einen guten Schallschutz?

    Gibt es hier etablierte Schallschutzmatten für den Bauherren?

    Grüße
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  2. Bauen mit Ytong - Und was für die Schalldämmung?

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Immobilie Beitrag anzeigen
    Wenn jemand mit Ytong bauen möchte, wie erreicht er dann einen guten Schallschutz?
    Indem er sich für einen anderen Stein entscheidet.

    Mal ehrlich, es käme doch niemand auf die Idee seinen VW Golf so umzubauen, dass er damit 30 Tonnen Nutzlast transportieren kann, obwohl auch das theoretisch wohl möglich wäre.

    Warum also sollte man das mit einem Wandaufbau machen?

    Definiere Deine Ansprüche, setzte Prioritäten, und dann schau nach, welcher Wandaufbau diese Anforderungen erfüllt. Porenbeton hat eine relativ gute Wärmedämmung, aber eine moderate Schalldämmung. Passt das nicht in´s Anforderungsprofil, dann wird eben nach einer anderen Lösung geschaut.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Definiere Deine Ansprüche, setzte Prioritäten, und dann schau nach, welcher Wandaufbau diese Anforderungen erfüllt. Porenbeton hat eine relativ gute Wärmedämmung, aber eine moderate Schalldämmung. Passt das nicht in´s Anforderungsprofil, dann wird eben nach einer anderen Lösung geschaut.
    Andere bauen wohl mit Ziegel und isolieren das Haus zusätzlich mit einem anderen Material.

    Ich dachte, weitere bauen mit Ytong und anstatt einer Wärmeisolierung gibt es dann eben eine Schalldämmung ;-)

    Grüße
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  5. #4

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    Auch bei Porenbeton wird man bald ohne Dämmung nicht mehr auskommen. Eine 36er PB Wand mit einem Lambda 0,09 Stein, kratzt gerade so die aktuellen EnEV Anforderungen. Angesichts der ständig steigenden Energiepreise muss man sich jedoch fragen, ob "nur EnEV" noch zeitgemäß ist.

    Die Schalldämmung liegt bei etwa 40dB.

    Die gleiche Wärmedämmung, jedoch mit fast 55dB Schalldämmung, erreiche ich mit einem 24er KS und 14cm WDVS. Verwende ich KS mit 17,5cm, erreiche ich etwa 52dB Schalldämmung, und kann die Wärmedämmung mit 20cm WDVS auf einen U-Wert von 0,16W/m2K bringen.

    Jetzt müsste man das Ganze auch noch für andere Steine betrachten, beispielsweise Ziegel T7 usw.

    und ganz nebenbei bemerkt, ist der Wandaufbau nur die halbe Miete wenn es um Schallschutz geht. Neben Fenstern, Türen, spielt auch die Verarbeitung eine Rolle. Auch die Planung, speziell von Ausführungsdetails, beeinflußt die Schalldämmung.

    Du siehst, man kann das Thema nicht auf pauschale Aussagen wie "gute Wärmedämmung, schlechte Schalldämmung" reduzieren.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    planfix
    Gast
    das thema poerenbeton und schallschutz wird aus MEINER sicht total überbewertet!
    schallschutz IM haus > hier sind die türen die schwachstellen, nicht die wände.
    schallschutz nach außen > hier sind die fenster die schwachstellen.

    porenbeton als kommunenwand macht eh kein mensch, also wenn einer in einer wohnsiedlung ein EFH mit PB baut, ist schallschutz nun mal gar kein argument. da ist jedes fertighaus in holzständerbauweise schlechter.

    so what?!
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  7. #6

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    da ist jedes fertighaus in holzständerbauweise schlechter.
    Hoffentlich liest das RüBe nicht.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Hoffentlich liest das RüBe nicht.

    Gruß
    Ralf
    Ich habe den Eindruck, der ist eh schon ausgewandert. Von dem habe ich ja schon Monate nix mehr gelesen.........
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
    Avatar von susannede
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  11. #9

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    Mal wieder der Klassiker und den Themen....

    Es geht einfach um die Anforderungen die definiert werden müssen. Der Schallschutz von Porenbeton erfüllt die meißten Anforderungen. Ein ordentliches Gebäudekonzept dahinter hilft auch -> Fensterflächenanteil etc.

    Den Schallschutz jeder Wand zwinge ich mit billigen Fenstern in die Knie...aber das vergessen einige Planer bzw. die Bauherren wollen dort nicht sooviel investieren.


    Das Geld geht dann lieber ins Heimkino bzw. in den Flat aus dem Saturn....


    Auch wenn ich ungern korrigiere: Bei Porenbeton ist 0,07 W/(mK) Stand der Technik... In 48 cm Wandstärke (ohne Putz) ergibt 0,14 W/(m²K)

    Grüße
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