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  1. #1

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    Keller Lüften oder entfeuchten ?

    EFH BJ 1974, Plan im Anhang.


    Die Fenster sind allesamt billige Kellerfenster mit Schutzgitter (rot)
    Im Heizungsraum haben wir diese nach Umbau auf Brennwertherme mit Styrodur verschlossen.
    Im Hobbyraum und rechts im Waschkeller ebenfalls, da dort im ersten Winter stark kalte Zug durchwehte.

    Der Keller ist über eine Treppe mit dem EG verbunden, einzige Trennung besteht aus einer einfachen Tür zwischen "Waschkeller " und dem Treppenaufgang.

    Da im Waschkeller links am Fenster noch Waschmaschine und Waschbecken, sowie Abfluss für das Kondensatwasser der Heizung und der Kanalanschluss sind haben wir dieses Fenster belassen.


    Nun haben wir im Keller aktuell bei ca 17-18 Grad 75 % Luftfeuchte.
    Im Rest des Hauses etwa 60-65 %.


    Ich stehe nun vor der Entscheidung eine ordentliche Entlüftung zu installieren, oder aber einen sporadisch laufenden Entfeuchter zu installieren.

    Variante A wäre das ich hinten links ein Fenster mit hygrostatischem Lüfter verbaue um die Luft aus dem Gebäude durch den Keller zu ziehen.
    Fraglich wie sinnvoll das wäre, zumal im Winter die Kellertür wohl zu bleiben muss um das Haus nicht einfrieren zu lassen.
    Keller ist aktuell unbeheizt, komplett gefliest, Betondecke, darüber das komplette EG.
    Geplant sind dank 230cm Decken, 100m 035er Dämmung zur Beseitigung der Fusskälte oben.

    Variante B wäre ein sporadisch laufender Luftentfeuchter.
    Gut, das mit dem Kanal etc. Luftfeuchtigkeit nicht zu vermeiden ist sollte klar sein, aber 75 % ist mir persönlich zu viel.
    65 % wie oben wäre ok.

    Hat jemand Erfahrungswerte oder Tips ?
    Vorschläge für gute Lüfter ?
    Geändert von R.B. (18.05.2011 um 12:35 Uhr) Grund: link braucht´s nicht.
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  2. Keller Lüften oder entfeuchten ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Meine Vermutung wäre, daß Ihr jetzt schon Feuchtigkeit aus dem wärmeren Wohnbereich
    in den Keller transferiert, wenn der Rest dicht ist, d.h. eine Abtrennung mit einer Tür könnte Abhilfe bringen, im Winter auch gegen Wärmeverlust. Ich hab mir dazu
    selber der Abdichtung wegen eine F-30 Tür eingebaut.

    Mit dem Trockner hat man sonst im Sommer gute Karten, im Winter würde man eher
    mit Lüftern und trockener Luft von draußen (auf die absolute Feuchte kommt es an)
    die Feuchtigkeit senken können, da der Wirkungsgrad der Trockner mit sinkender
    Temperatur immer schlechter wird (Stromrechnung!). Aber ggf. ists im Winter auch garnicht mehr nötig, wenn der Keller abgetrennt ist.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Das Haus selber war einige Jahr ohne aktive Heizung, nur eine 35 Jahre alte Ölheizung mit kaputter Umwälzpumpe versuchte EG und OG zu wärmen.

    Die Kellerheizkörper waren nie aktiv
    Dafür waren aber die Fenster so undicht das quasi kein Schimmel entstehen konnte, nur war es unten saukalt.

    Ich kann nur schätzen, aber die Temperatur bei 0 Grad aussen würde ich auf evtl. 12 Grad schätzen.
    Nach Abdichten der Fenster hatten wir spürbar mehr Temperatur mit knapp 15 Grad?
    Darüber das Wohnzimmer hatte unbeheizt gemessene ca 13 Grad !
    Aber dort auch bedingt durch eine alte hohle Alutür mit Einfachglas.

    Alle Wände sind im Keller sind gefliest, und wir haben keinen Kondeswasser.
    Allerdings bedeutet das ja nun nicht das alles perfekt ist.

    Sollte ein Entfeuchter unten sagen wir mal 20 h im Monat werkeln soll das kein Problem darstellen.
    Da ich allerdings die Kellerdecke nach oben dämmen wollte sollte die Bude nicht feuchter sein als unbedingt nötig.
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  5. #4

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    automatische Kellerlüftung

    Sicherlich wäre eine Kombination beider Varianten eine erfolgversprechende Lösung. Also wenn es draußen trockener ist (absolute Luftfeuchte) - lüften. Wenn das nicht der Fall ist, den Entfeuchter laufen lassen. Das ganze geht sicher auch automatisch: Sensoren, die innen und außen Temperatur/Luftfeuchte messen und vergleichen und dann die entsprechenden Geräte ansteuern. Einfach mal im Internet suchen...
    Und vor allem darauf achten, dass der Keller zum Treppenhaus hin dicht ist.
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