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Terrassenbau... so OK?

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  1. #1

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    Terrassenbau... so OK?

    Moin!

    Ich habe ein kleines Problem, welches ich schon mit einigen "Experten" diskutiert habe. Nun hätte ich gerne von euch eine Meinung zur Lösung...:

    Wir haben 2009/2010 gebaut. So weit, so gut. Nun ist dieses Jahr der Garten dran... mal will ja auch mal draußen sitzen. Unser Haus bzw. die Oberkante Fertigfußboden im Erdgeschoss ist ca. 100cm höher als der gewachsene Boden. Die Terrasse (und das gesamte Gelände) soll entsprechend angehoben werden. Für die Anhebung des Geländes hab ich den Aushub der Baugrube noch auf dem Grundstück liegen. Das Material eignet sich allerdings nicht gut zum Verdichten. Also wird der Bereich der Terrasse (8x4 Meter) mit Füllsand schichtweise auffüllen und gut verdichten. Der Arbeitsbereich am Haus wurde mit Aushub verfüllt und verdichtet, so gut es ging (auch Schichtweise). Die Terrasse wird als ca. 1 Meter über dem ehemaligen Arbeitsbereich und 3 Meter über gewachsenem Boden stehen. Die Platte selber wird ca. 18cm dick mit Q377-Matten als Ober- und Unterbewehrung mir 10cm Abstandshaltern. Da nicht ausgeschlossen ist, dass auf die Terrasse irgendwann einmal ein Wintergarten installiert wird, ist auch das Thema Wärmisolierung zu bedenken. Dafür soll auf dem verdichteten Füllsand erst eine PE-Folie und dann 6-8cm Hartschaumplatten verlegt werden. Dann wieder eine PE-Folie und dann (auf einer Sauberkeitsschicht) die Betonplatte. Diese wird dann später von Oben abgedichtet und dann im Fließbett gefliest. Estrich ist nicht vorgesehen. An Gefälle vom Haus weg wird gedacht. So die Theorie.

    Die Fragen die noch offen sind:
    Ist eine Frostschürze nötig und wenn ja, reicht es, wenn man weitere Hartschaumplatten vertikal am Rand der Platte in der Erde verbuddelt (um es mal leienhaft auszudrücken)

    Wie hoch seht ihr die Gefahr, dass sich die Platte auf Grund der Situation mit dem Arbeitsraum noch setzt bzw. bricht oder reißt?

    Wie sieht das thermisch mir dem Rand der Betonplatte aus? Da wäre ja kein Hartschaum. Und wenn man dort noch Hartschaumplatten anbringen würde (gleich tiefer in den Boden gehend, damit er auch gleichzeitig als Frostschürze dient), wie Schützt man dann die Kannte der Platten? Die kann man ja recht fix runter treten bzw. kaputt machen, auch wenn man von der anderen Seite Erde ebenerdig anschüttet. Später einfach drüber fliesen?

    Was nimmt man am besten zum „versiegeln“ der Oberfläche, damit man später gut drauf fliesen kann?
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  2. Terrassenbau... so OK?

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  3. #2
    planfix
    Gast
    warum keinen unterbau aus schotter, der bleibt wenigstens liegen, und die terrasse gepfastert?
    kommt wahrscheinlich billiger und ist pflegeleichter.
    eine nicht angebundene betonplatte und füllsand gibt dauerärger.
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  4. #3

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    Da soll eventuell mal ein wintergarten drauf.

    Riecht sehr danach, das die Fundamente bis auf den gewachsenen Boden gegraben werden müssen...

    Frag deinen Statiker, kann hier keiner mal eben so beantworten wenn du die Bodenplatte für den Wintergarten direkt vorsehen willst. Da gehört jetzt schon ein komplett geplanter Wintergartenplan in die Tasche, dann machst du nämlich jetzt schon alles richtig für später
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hm... dann werd ich nochmal mit meinem Statiker sprechen, ob ich dann nicht doch lieber mittels Schalsteinen (24er) und 8er Eisen ein Streifenfundament auf den gewachsenen Boden (und zwangsweise auch auf den verfüllten Arbeitsbereich am Haus) baue. Als Form wie ein E oder halt ein doppeltes U mit der Öffnung zum Haus. Dann könnte ich mit vielleicht auch die teure Lieferung von 88qm Füllsand sparen.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Achso... wenn ich das so umsetzten sollte, was mach ich dann mit der Wärmeisolierung? Kommt die nur in die beiden Fächer, innerhalb des Streifenfundaments oder leg ich die über die ganze Fläche, also auf das Streifenfundament und die ausgefüllten Fächer dazwischen? Dann hätte die ganze Platte allerdings ja keine Verbindung mehr zum Fundament!? Fragen über Fragen...
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