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Mauerabdeckung mit oder ohne Überstand?

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  1. #1

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    Ausrufezeichen Mauerabdeckung mit oder ohne Überstand?

    Hallo,
    ich hoffe, Ihr könnt mir helfen:

    Bei einer umfangreichen Sanierung eines Wohn- und Geschäftsgebäudes
    im letzten Jahr wurde u. a. ein WDVS montiert. Im 2ten O.G. befindet
    sich eine Dachterrasse, dessen Brüstung von außen nun ebenfalls mit
    dem besagten WDVS bekleidet wurde, um imFußpunkt der Brüstungsmauer
    keinen Absatz zu generieren. Nun musste die alte Mauerabdeckung (?)
    bestehend aus Klinkern herunter genommen und durch eine breitere
    Abdeckung ersetzt werden.

    Hier hat sich die Bauherrenschaft auf 20 mm dickes Granit festgelegt.
    Da die Brüstung bedingt durch das WDVS bereits einiges an Dicke zugelegt
    hat, haben wir die Granitabdeckung möglichst schlank geplant und verbauen
    lassen. Diese hat nun nah dem Putzauftrag kaum mehr als 10-20 mm
    Überstand.

    Die ersten Schmutzläufer zeichnen sich im Bereich der Plattenstöße ab,
    was natürlich nicht gewollt war.

    Welche DIN kommt hier bzgl. der Abdeckung zum Tragen?
    DIN 18339 Klempnerarbeiten oder DIN 18330 Maurerarbeiten?

    Für kontruktive Kritik und Hilfestellung bin ich sehr dankbar.
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  2. Mauerabdeckung mit oder ohne Überstand?

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  3. #2

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    haben wir die Granitabdeckung möglichst schlank geplant und verbauen
    lassen. Diese hat nun nah dem Putzauftrag kaum mehr als 10-20 mm
    Überstand.
    hallo
    bei einer unterseitig geraden abdeckung sind 10-20 mm überstand zu wenig da das wasser durch adhesion bzw. und wind an die fassade getrieben wird. in dem granit müsste auf der unterseite eine abtropfnut eingearbeitet sein damit eine abreisskante entsteht. geht bei 10 mm aber nicht.
    bei fensterbänken, blechabdeckeungen und ähnlichem ( mit scharfer kante sind 20 mm vor fertiger oberfläche mindestmasze ) google mal unter überstand.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3

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    Da hat die Planung wohl nicht hingehauen... Ärgerlich so was aber passiert leider schon mal öfters. Hab ich bei Metallabdeckungen auch ab und an, langsam weiger ich mich eine Abdeckung anzubringen die ich nicht selber gemessen habe...
    Und auf die Worte der Putzer vertrau ich schon lange nicht mehr...
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  5. #4
    Themenstarter

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    Aus Schaden wird man klug

    Unser Natursteinlieferant ist ein öffentlich bestellter und vereidigter
    Sachverständiger für Natursteinarbeiten. Er sah kein Problem bei
    Mauerabdeckungen ohne Überstand. Schliesslich würden auch viele
    Grundstückseinfriedungen und Terrassentrennwände bei Doppelhäusern
    ohne Abdeckungen gebaut. Rollschicht aus Ziegeln drauf und gut...
    Unterliegt mein Lieferant hier einem Irrtum?

    Jetzt haben wir den Schlamassel, der Sachverständige der Bauherrenschaft
    klärt uns auf, dass hier anscheinend eine Dachdeckernorm greift und wir
    einen entsprechenden Überstand benötigen.

    Da die Dachterrasse eine Größe von etwa 80 m² hat werden wir wohl oder übel die Abdeckung austauschen müssen. Gibt es hier keinen Passus wegen unzumutbarer Härte o.ä.? Das geht leicht in die Tausende!
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  6. #5

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    Ja, er unterliegt augenscheinlich einem Irrtum... Bei einer dunklen Mauer sieht man die Läufer nicht...

    Bei einer weißen Wand sieht man jeden Fehler, besonders wenn es konzentriert an einer Stelle abtropft...
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