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  1. #1

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    Stossverklebung Unterspannbahn notwendig?

    Hallo!
    Ich bin der Auffassung, dass bei einer Vollsparrendämmung mit Pfannendeckung (Windzone 4) die Stöße der Unterspannbahn verklebt werden müssen.

    In Diskussionen wird mir aber immer wieder von Dachdeckern gesagt, dass eine Stoßverklebung nicht notwendig sei bzw., dass es dafür keine Regelungen gibt.
    Mein Argument ist, dass in die offenen Stöße Feuchtigkeit eindringen kann und, dass die Dämmwirkung bei nicht winddichter Montage eingeschränkt ist.

    Kann mir jemand sagen (bzw. schreiben), wo die richtige Ausführung ggf. nachzulesen ist?
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  2. Stossverklebung Unterspannbahn notwendig?

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  3. #2

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    Zitat Zitat von robtrop Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand sagen (bzw. schreiben), wo die richtige Ausführung ggf. nachzulesen ist?
    Fachregeln des Dachdeckerhandwerks + Leistungsbeschreibung + Detailplanung + Herstellerverarbeitungsvorschriften + sonstige Vertragsbestandteile

    Warum die Dämmwirkung eingeschränkt sein soll, erklärst Du jetzt bitte mal.
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  4. #3

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    Wenn Du raumseitig eine Dampfsperre anbringst, dann sollte diese auch - so gut wie möglich - so verklebt sein, daß sie auch keine Raumfeuchte in die Isolierung eindringen läßt.
    Nasse bzw. feuchte Isolierung hat einen schlechteren Wirkungsgrad.
    Je nachdem, wie Dein Dachaufbau über den Sparren aussieht, könnte sowas sogar zu Bauschäden führen.

    Gruß
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  5. #4
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    Warum die Dämmwirkung eingeschränkt sein soll, erklärst Du jetzt bitte mal.
    Weil die Dämmung (oberer Bereich) luftdurchspült ist.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von robtrop Beitrag anzeigen
    Weil die Dämmung (oberer Bereich) luftdurchspült ist.
    Sagt wer???
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  7. #6
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    Ich!
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  8. #7

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    Ah ja.
    Dann irrst ja nur Du.
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  9. #8

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    @ Ralf: das sagt auch die Dämmstoffindustrie

    Ich hoffe, Stefan sieht den Thread und äussert seine Meinung dazu
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  10. #9

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, Stefan sieht den Thread und äussert seine Meinung dazu
    Ich lass bis dahin mal eine Wiederholung laufen
    http://www.bauexpertenforum.de/showp...9&postcount=10

    PS. Oder hier. Da hat auch ein gewisser robtrop mitgelesen. Kommt mir irgendwie bekannt vor, der Name

    http://www.bauexpertenforum.de/showp...6&postcount=42
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  11. #10
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    Ich lass bis dahin mal eine Wiederholung laufen
    bestätigt ja nur meine Erfahrungen/Feststellungen.
    SI schreibt ja nur, dass die Durchspülung der Dämmuing nicht "verboten ist".
    Das die Dämmwirkung eingeschränkt wird, wenn da Außenluft durchzieht, ist doch wohl unbestritten.
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  12. #11

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    Weil die Dämmung (oberer Bereich) luftdurchspült ist.
    Das die Dämmwirkung eingeschränkt wird, wenn da Außenluft durchzieht, ist doch wohl unbestritten.
    Mein Argument ist, dass in die offenen Stöße Feuchtigkeit eindringen kann und, dass die Dämmwirkung bei nicht winddichter Montage eingeschränkt ist.
    hallo
    und das verhindert die unterspannbahn die garnicht weis dass sie auch winddicht sein soll/muss.

    gruss aus de pfalz
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  13. #12

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    Zitat Zitat von robtrop Beitrag anzeigen
    Das die Dämmwirkung eingeschränkt wird, wenn da Außenluft durchzieht, ist doch wohl unbestritten.
    DOCH!!, das wird bestritten!!!
    Beschäftige Dich mal ein wenig mit der Strömungsmechanik von vielen kleinen "Löchern", dem Winddruck, der überhaupt AUF der Unterspannbahn ankommt, den Effekten nach Bernulli und Venturi und allem anderen, das damit so zu tun hat.

    Dann weisst Du, welcher Unfug diese "Behauptung" ist! Und genau das ist in dem Strang auch alles bis ins kleinste durchgekaut worden.
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  15. #13
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    nee, hat er nicht

    Moin,

    ich finde es interessant, dass sich diese Diskussion immer wieder einstellt. Es zeigt mir doch, dass die Hersteller hier nach wie vor bohren und sticheln. Anders ist das nicht zu erklären.

    Zur Sache:
    Es gibt nur dann einen wirklichen Grund die Naht- und Stoßverbindungen zu verkleben, wenn
    a) die deutliche Unterschreitung der Regeldachneigung es erfordert,
    b) die Bahnen im Stoß- und/oder Nahtbereich die Vliese bis zu deren Außenkanten verlaufen, so dass sie bei eingedrungenem Niederschlags- oder Schmelzwasser selbiges ziehen würden,
    c) eine Behelfsdeckung im Sinne der Regelwerke erforderlich ist
    d) es eine explizite Vereinbarung gegeben hat.

    Sie ist jedoch nicht erforderlich, um bei einer fachgerecht verlegten Wärmedämmung das Durchströmen zu vermeiden oder zu verhindern.

    Und bitte: ist es tatsächlich eine Unterspannbahn oder eher eine Unterdeckung?
    Wenn man(n) und/oder Frau diesen Unterschied kennt, dann weiß er/sie auch, wie blödsinnig diese "Anregung" der Industrie tatsächlich ist.

    Ansonsten bitte ich die verlinkten Beiträge zu lesen. Ich muss das Rad nicht ständig neu erfinden.

    Grüße

    stefan ibold
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  16. #14

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    Hier gibt’s eine ausführlichere Erklärung: http://www.ddh.de/aussen-winddicht-i...icht/150/1323/


    Bessere WLG durch dichtere Packung:http://www.google.at/url?sa=t&source...Cbm6grSKvHLC7Q

    Weitere Beispiele wären Stopfwolle und die hochverdichtete Trittschalldämmung.Vielleicht findet jetzt auch das Märchen der schlechteren Dämmwirkung zusammengedrückter Mineralwolle ein Ende?
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