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betonieren bei minus 9Grad

Diskutiere betonieren bei minus 9Grad im Forum Beton- und Stahlbetonarbeiten auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Gast
    Gast

    betonieren bei minus 9Grad

    darf man bei minus 9°C eine Bodenplatte mit Bewehrung betonieren?

    Bodenplatte 20cm
    Beton 350kg/m³ Zement PZ45F

    Genügt zum abdecken des Betons eine gewöhnliche Baufolie?
    Was könnten für Schäden entstehen,wenn keine Abdeckung erfolgt?
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  2. betonieren bei minus 9Grad

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  3. #2
    Avatar von JDB
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    Der Beton is ja leicht : 350 kg/m³ ?
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    klare frage, klare antwort:

    NEIN!

    (ausnahmen sind geschenkt)
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  5. #4
    Gast
    Gast
    Danke,
    ist eine kurze Erklärung vom Experten möglich?
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  6. #5
    MAB
    Gast

    DIN 1045

    Die Tabelle fängt erst bei + 5°C an
    Aber ich fürchte, das wird nicht der einzige Verstoß gegen DIN 1045 sein

    Wer liefert eigentlich noch Beton?
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  7. #6
    Gast
    Gast
    danke für die große Mühe,
    ist den niemand von den Experten in der Lage,mir eine Erklärung zu geben.Was passiert denn wenn ich trotzdem betoniere?Ein Verweis auf die 1045 ist wohl sehr billig.Soll die Antwort etwa bedeuten,das bei kälter als +5°C keiner mehr betoniert?wenn ja, dann frage ich wo du lebst.

    P.S.:Ein Praktiker fragt nicht wer bei -9°C Beton liefert.Den bekomme ich überall.Hauptsache ist,das die Menge stimmt.
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  8. #7
    MAB
    Gast

    Geometrische Frage

    Die Hydrationswärme wandert schneller ab als der Frost tauen kann. Da helfen auch keine Folien.

    Und die von mls angesprochenen Ausnahmen können wir getrost weglassen.
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Auf was

    wurde (wird) Bodenplatte betoniert ... Sauberkeitsschicht o. auf Folie gegen Erdreich ?
    -
    Grundsätzlich ist es natürlich möglich bei -9 Grad zu betonieren ... ABER da müssen alle Rahmenbedingungen passen ... z.b. Kein gefrohener Untergrund, Kein Vereistes Eisen,Geheizter Beton etc. etc. Plus Hochwerktig Beton der unmittelbar nach dem betonieren mittels Folien und Dämmatten abgedeckt wird ... ABER OHNE allem ist der Beton nicht viel mehr wert wie ein Haufen gefrohener Kies ... Aber des merken sie selber ... spätestens wenn´s taut

    MfG
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Original geschrieben von Gast
    danke für die große Mühe,
    ist den niemand von den Experten in der Lage,mir eine Erklärung zu geben.Was passiert denn wenn ich trotzdem betoniere?Ein Verweis auf die 1045 ist wohl sehr billig.Soll die Antwort etwa bedeuten,das bei kälter als +5°C keiner mehr betoniert?wenn ja, dann frage ich wo du lebst.

    P.S.:Ein Praktiker fragt nicht wer bei -9°C Beton liefert.Den bekomme ich überall.Hauptsache ist,das die Menge stimmt.
    jau! den ton mag ich, so freundlich kann ich auch sein.
    g´scheid daherreden schon lange ...
    trotzdem stell ich e. link rein, der vielleicht einiges klar macht:
    http://www.bau.de/forum/neubau/1838.htm
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  11. #10
    Avatar von JDB
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    hihi, das waren noch Zeiten, da haste mit Lennert noch 'geredet'...
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  13. #11

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    das Warum

    Lieber Gast, man muss nicht gleich mit dem Fuß aufstampfen, wenn man seinen Willen (oder eine Auskunft) nicht bekommt. Ich will Ihnen dennoch antworten. Die Aushärtung und die Entwicklung der Festigkeit des Betons hängen von der Temperatur und der Anzahl der Tage ab. Bei normaler Temperatur (ideal 18-25 Grad) bindet der Beton innerhalb der normativen 28 Tage ab. Dunkel erinnere ich mich an eine "Reifeformel" aus dem Leohnard, wo die Betonreife - jetzt nachgeschlagen - R = SummeTagex(Temperatur + 10) ist und die berücksichtigt, dass der Abbindeprozess bei -10 Grad zum Stillstand kommt. Nicht berücksichtigt sind Zement, Zusatzstoffe etc. . Also folgendes kann passieren: Der Frischbeton gefriert (ganz schlecht), die Festigkeit entwickelt sich zu langsam (auch schlecht), es bilden sich verstärkt Risse (auch nicht gut). Ist diese Erklärung ausreichend?
    MfG E. Brunn
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  14. #12

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    Betonfestigkeit

    Worauf beruht die Betonfstigkeit? Genau wie beim Gips (wo das mehr bekannt ist) auf der Bildung langer fadenförmiger Kristalle durch die Aufnahme von Wasser in die Kristallstruktur (Zementkristall aber fester als Gipskristall). Wenn das Wasser gefroren ist, ist es praktisch nicht verfügbar. Und wenn die Temperatur zu niedrig ist, bilden sich viele kurze Kristalle (Vermutung), das heißt die filzige Verknäuelung der langen Kristalle bleibt aus - die geplante Festigkeit wird nicht erreicht.

    Aber was nützt Ihnen die Erklärung? Einige Vorgänge im Zusammenhang derZementabbindung harren noch der Aufklärung und das bekannte Wissen ist in die DIN 1045 eingeflossen - also ist auch ohne genauere Kenntnis die DIN 1045 ausreichend - wenn nicht etwas begründet gegen die DIN 1045 sprechen würde.

    Was anderes wäre, wenn Sie sagen ich habe die DIN 1045 nicht, was steht da drin?
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