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  1. #1

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    Frage Unterdeckung drückt gegen Traglattung. Ist das Normal?

    Hallo Zusammen,

    wie schön auf dem Bild zu erkennen drückt die Unterdeckung gegen Traglattung, da zwischen Ortgang/Klinker und Unterdeckung ordentlich Dämmung gesteckt worden ist. (Mehr Dämmung ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht verbaut.)



    Meine Sorge ist das dabei das von oben kommende Wasser nicht gut genug nach unten hin abfließen kann, und es sich über kurz oder lang ins Haus arbeitet.

    Ich hatte meinen Bauleiter darauf angesprochen. Er sagt das das Normal ist bei einer Vollsparrendämmung, das die Unterdeckung partiell hochgedrückt wird. Und das durch dieses hochdrücken eine Wasserdichtigkeit erzeugt werden kann, so dass der Wasserablauf nicht gänzlich behindert werden kann.

    Wie gut muss das Wasser abfliesen können? Wo ist das geregelt?

    Viele Grüße

    Marc
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  2. Unterdeckung drückt gegen Traglattung. Ist das Normal?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    hallo
    das abfliesen nach unten wird wohl nicht das problem sein (das hat das wasser schon drauf ) nur hier läuft das wasser dann an den konterrahmen entlang und evtl durch die nagellöcher rein.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3
    Avatar von Dachi
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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    an den konterrahmen entlang und evtl durch die nagellöcher rein.

    gruss aus de pfalz
    Hast Du Dir die mal angeschaut
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo Dachi,

    die sehen aus wie normale Nagellöcher, was soll mir dort auffallen? Ich bin hier absotuler leie.

    Viele Grüße

    Marc
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  6. #5

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    sieht aus, als hätt da einer kräftig MIWO aufs mauerwerk gepackt.
    das detail vom Ortgang würde mich mal interessieren.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von sepp Beitrag anzeigen
    sieht aus, als hätt da einer kräftig MIWO aufs mauerwerk gepackt.
    Na - irgendwas muss doch den Ortgangüberhang der Lattung tragen.
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  8. #7

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    Könnte auch sein, dass da die Dämmung der Mauerkrone vergessen und so nachgeholt wurde?
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    statik ist

    Moin,

    ... wenn es hält und keiner weis warum.

    Ich sach nur: Hängepartie Dachüberstand. Der ist > 60 cm. Da MUSS etwas zusätzlich gemacht werden.

    Grüße

    stefan ibold
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
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    Hallo zusammen,

    bin jetzt wieder aus dem Kurzurlaub zurück. Vielen Dank für die reichlichen Antworten. Das Mauerwerk hat schon seine eigene Dämmung, aber die haben die MIWO zwischen Klinker und Unterdeckung gedrückt damit dieser die Bahn nicht durchscheuert. Ich hab hier auch nochmal ein paar Bilder die die verschiedenen Stadien zeigen.









    Bilder habe ich eigentlich genug wenn Ihr was spezielles sehen wollt sagt nur was. Ich habe eber sorgen das das Wasser, wenn mal welches eindringt, nicht gut genug nach unten abfließen kann.

    Viele Grüße

    Marc
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  12. #10

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    Sie vermuten richtig

    Tatsächlich bestimmen die Fachregeln :
    Ein Aufdrücken der Zusatzmanahme ist zu vermeiden".
    Dies eben um den Lauf des Leckwassers zur Konterlatte und damit zu den Nagelstellen zu vermeiden.

    Gerade hier am Ortgang kann durchaus Feuchte seitlich eingetrieben zu einer BNefeuchtung der Nagelstellen und damit der Sparren führen.

    Ihre Vermutung trifft zu. Dennoch - eine "Lösung" habe ich für Sie nicht.

    Zum Auflager der Dachlatten:
    Der Dachrand ragt etwa 60 cm ab dem letzten innenliegenden sparren über und "ruht" lediglich auf dem Mauerklinker und der "Luftlatte" dort.

    Gesehene 60 cm ohne Befestigung ist weitaus zuviel für eine Dachlatte. Nicht allein die Durchbiegung kann eintreten, sondern der Wind kann den Dachrand anheben!!!

    Dies soll ein Anderer bewerten...
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