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Aufsparrendämmung + Zw.Dämmung ???

Diskutiere Aufsparrendämmung + Zw.Dämmung ??? im Forum Dach auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    ecco
    Gast

    Frage Aufsparrendämmung + Zw.Dämmung ???

    In der Planung unseres EFH ist eine Aufsparrendämmung vorgesehen. Im Hausaufgang ( Treppe ) bleiben die Sparren als Sicht bestehen, die restlichen Räume werden mit GK-Platten verkleidet.

    Meine Laienüberlegung: Man könnte doch zusätzlich zur Verbesserung der Dämmung noch zwischen die Sparren Dämmwolle klemmen und danach erst mit GK-Platten verkleiden.

    Feuchtigkeitsprobleme o.ä. dürften doch nicht auftauchen ( Oder? ), da dass Dach ja sozusagen Aufsparren aufgebaut ist.

    Was meint Ihr dazu? Bringt das was...

    ecco

    NS: Ja ich werde die Angelegenheit noch mit unserem Archi sowie dem Dachdecker besprechen. Nein, ich wünsche hier keine kostenlose Fachberatung. :-))
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  2. Aufsparrendämmung + Zw.Dämmung ???

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Beruf
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    Architekt
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    3,943
    Richtig ist zunächst nur, dass durch zusätzliche Dämmung die Dämmwirkung verbessert wird. Ob Tauwasserprobleme entstehen, lässt sich nur anhand des Gesamtaufbaues entscheiden.

    Stichwörter für die Besprechung mit Ihren Fachleuten:

    - Wo ist die diffusionshemmende Schicht (Dampfsperre)?
    - Wird durch zusätzliche Innendämmung gegen die Faustregel der DIN 4108-3 Punkt 4.3.3.2 *) verstoßen und wird das Dach damit zum Fall für einen rechnerischen Tauwassernachweis?
    - Begründet sich die Wahl der Konstruktion 'Aufsparrendämmung' auch darin, dass der Luftraum zwischen den Sparren bauordnungsrechtlich notwendig ist, z.B. um Anforderungen an Aufenthaltsräume oder an Durchgangshöhen für Treppen zu erfüllen?

    Zur Frage, obs was bringt:

    Der U-Wert wird von ca. 0,2 auf vielleicht 0,15 verbessert, jedenfalls nur in Größenordnungen von <0,05 (Annahme: 20 cm Aufsparrendämmung, 8 cm zusätzliche Dämmung). Hierdurch entsteht eine Heizkosteneinsparung in der Größenordnung 0,5 Liter Heizöl pro m2 Bauteil und Jahr. Die Behandlung von beispielsweise 6 m2 Fläche im Treppenhaus spart 3 Liter Heizöl im Jahr oder 1,50 €. Da amortisiert sich vermutlich nicht mal das Nachdenken.


    --------------------
    *) Der Wärmedurchlasswiderstand der Bauteilschichten unterhalb der diffusionshemmenden Schicht darf bei Dächern ohne rechnerischen Nachweis 20 % des Gesamtwärmedurchlasswiderstandes betragen
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    was für aufdachdämmung? billig-ps-system?
    warum?
    was ist mit schallschutz?
    warum künstlich generierte mehrkosten?
    wer verantwortet feuchteschäden?
    freier architekt oder "bauträgerarchitekt"?
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  5. #4
    Unregistriert
    Gast
    @mls

    1. Aufsparrendammung ( z.B. System v. Bauder )
    2. Warum - bessere Dämmung/besserer Sommerlicher Wärmeschutz
    3. Mehrkosten halten sich m.E. in Grenzen ( geringere Sparrendicke, schnellere Verarbeitung
    4. welche Feuchtigkeitsschäden? ( Dachaufbau so aus dem Kopf: Sparren, evtl. Lattung, Folie, Dämmplatten, Lattung, Dachstein )
    5. Hausbau mit freiem Architekten

    ecco
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  6. #5
    ecco
    Gast
    So ich hab jetzt den genauen Dachaufbau:

    von innen

    -Sparren 16cm
    -Lattung 2,8cm
    -Folie
    -PUR 7cm
    -Lattung .... Dachsteine

    Der Taupunkt liegt im PUR am Rand zur Folie.
    Ich laß gerade meinen Archi eine neue Berechnung mit dickeren PUR durchführen, sodass der Taupunkt direkt im PUR liegt.

    Ist der Dachaufbau so OK?

    Nochmals zur eigentlichen Frage: Bringt es jetzt was, wenn ich zwischen die Sparren noch Klemmfilz bringe?
    Das Dach ist insgesamt 147m² groß, davon würden ca. 70m² jeweils im Wohnraum bis zur Decke Spitzboden dann nochmals zusätzlich mit 16cm gedämmt.
    Insbesondere geht es mir dabei um die Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes.


    ecco
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  7. #6
    Gast360547
    Gast

    ???????????

    Moin,

    den Aufbau kapier ich nicht.

    Wie war das? Nur 7 cm PU-Dämmung als alleinige Dämmung????????
    Und wie werden die Ansichtsflächen von unten erstellt?
    Sparren ist klar, dann eine Lattung?
    Wie wird das denn luftdicht gemacht?

    Ich versteh´s nicht

    Grüße
    stefan ibold
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  8. #7
    ecco
    Gast
    Ja, so stehts im Wärmeschutznachweis als Aufbau für das Dach und erfüllt die Anforderungen der ENEV.

    Ist mir aber auch etwas gering, bei Bauder z.B. wird eine Dicke von 130 mm für Neubau beschrieben. Wie oben schon beschrieben unser Archi überarbeitet diesen Teil gerade noch.

    Im Hausaufgang sind die Ansichtsflächen gehobelt ( Sparren und Lattung. In den Wohnräumen ( KiZi,SZ,Bad ) möchte ich die Sparren ( möglichst mit o.g. Zusatzdämmung ) mit GK-Platten verkleiden.

    Wie es luftdicht gemacht wird, weiß ich nicht.

    ecco

    ecco
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  9. #8
    ecco
    Gast
    So, wir ( mein Archi und ich ) haben uns den Dachaufbau im Programm für die Erstellung des Wärmeschutznachweises nochmals vorgenommen.

    Folgendes ist herausgekommen:

    Mit den 7cm PUR erfüllt das Dach die ENEV. Mein Archi meint , die Dicke sei ausreichend für guten winterlichen und sommerlichen Wärmeschutz.

    Sobald jedoch zusätzlich Dämmung zwischen den Sparren eingerechnet wird, ist der Tau?wasser?nachweis nicht mehr erfüllt. Dieses Problem läßt sich nur mit einer Folie ( wie bei norm. Zwischensparrendämmung ) beseitigen.

    Was bringts.

    Simulation: bei 160 mm PUR und 160mm Zwischensparrendämmung bringt dies eine Veringerung des Wärmebedarfs von 4kw/...a. Klingt für mich nicht allzuviel!?!

    Einige Fragen beschäftigen mich dennoch:

    -Wir haben uns mit der Planung nun auf die Aufsparrendämmung festgelegt. Gibt es neben PUR noch eine andere ggf. kostengünstigere Alternative.

    -Die 7 cm dicke der Dämmung kommen mir ( trotz rechnerischer Erfüllung der ENEV ) etwas dünn vor.
    Welche Dicke ( und warum ) sollte die Dämmung mindestens haben.

    @stefan ibold

    Am Dachaufbau hat sich nichts geändert. Wie müßte es denn richtig aufgebaut sein um luftdicht zu werden.


    ecco
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  10. #9
    Avatar von Meister
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    Norddeutschland
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    Maurermeister
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    30

    Aufdachdämmung

    Unter bestimmten Voraussetzungen (Luftdichtheit, Wärmebrücken ausschalten, kontrollierte Belüftung) kommt man tatsächlich nach EnEV mit weniger Dämmung aus (lt. Nachweis). Trotzdem halte ich 70 mm PUR-Dämmung für den sommerlicher Wärmeschutz für unzureichend.
    Wenn sie sich entschloßen haben eine Aufdachdämmung einzubauen, dann nicht unter 120 mm PUR. Alternativ zur PUR-Dämmung könnte man auch mineralische Dämmung, wie z.B Stein- oder Glaswolle einbauen, könnte etwas günstiger sein.
    Aber denken sie über eine dritte Alternative nach:
    Keine Aufdachdämmung, Dämmung ( min. 180 mm Klemmfilz WLG 035) zwischen die Sparren klemmen; und im Bereich wo sie die Balken sehen wollen zusätzliche Sichtbalken unter die fertige Verkleidung verdeckt schrauben.
    Diese Konstruktion lässt sich wesentlich preiswerter herzustellen und sie
    haben keine Probleme mit der Dampfsperre, die sie bekommen werden im Übergang zwischen Innen- und Aussendämmung.

    Gruß aus Gifhorn
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  11. #10
    Gast360547
    Gast

    ?????????????????????????????????????

    Moin,

    nu bin ich völlig fertsch

    70 mm PU-Dämmung mit WLG 0,025 W/mK. Mit nen bisken zaubern kommt da nen U-Wert von 0,30 W/m²K raus. Das ist max. was für eine Altbausanierung aber doch nicht für einen Neubau!!

    Da sollte es denn schon 0,15 W/m²K sein. Raumseits eine dicke GKP oder meinethalben 2 Stück wegen der Masse = sommerlicher Hitzeschutz, denn PU bringt nu gar nichts.

    Ich kenne die "geplanten" Details nicht, aber der Archi soll Ihnen das mal aufmalen.

    *kopfschüttel*

    Grüße
    stefan ibold
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  12. #11
    Avatar von matzi
    Registriert seit
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    Ihrgendwie wird hier am falschen Ende gespart. Bitte wo gibt das noch 7 cm Steildachdämmung zu kaufen. Mein Lieferant hat diese Stärke schon vor Jahren aus dem Programm genommen. ( Correcthane ). Mein Vorschlag:
    KVH als Sparren , Schalung obendrauf , Folie , 12 cm Pu-Schaum 0,025 Konterlatten und Latten. In 4 Tagen ist mein Dach von innen Malerfertig, und bei ordentlicher Ausführung luftdicht. Und ich baue mir keine zweifelhafte Konstruktion ein. Das ist meine Meinung,und so hätte ich das gemacht.
    Gruß Matzi
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  13. #12
    Gast360547
    Gast

    ähh, matzi

    Moin,

    PU gibt es -wenn ich mich recht erinnere - bei 120 mm nicht mehr in 025 sondern in max. 030. Da müssten dann wohl zwei Lagen gelegt werden.

    In Sachen Schallschutz stehe ich bei Aufsparrendämmungen immer noch skeptisch an der Seite.

    Und luftdicht, das muß explizit geplant werden und läßt sich hier im Forum mit Sicherheit nicht schreiben.

    Grüße
    stefan ibold
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  14. #13
    Avatar von matzi
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    Auch moin
    Steildachdämmplatten gibt es bei www.correcthane.de von 80 bis 140 mm dicke in o,o25. Natürlich auch in 0,030. Bis 95 gabs die sogar in o,o20.
    Aber das lag an dem Frigen wo mit geschäumt wurde.
    Über Schallschutz kann man sich streiten,wenn ich in einem Wohngebiet wohne ,wo alle halbe Stunde ein Auto durchfährt,brauche ich mir da keine Gedanken machen. Und wenn man das kann ist Luftdicht kein Problem.
    95 % der Häuser die ich in den letzten 25 Jahren gebaut habe waren mit Aufsparrendämmung.Ich kenn da jeden Trick.
    Gruß Matzi
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    ecco
    Gast
    Danke für die Antworten.

    Die 7cm wurden im Wärmeschutznachweis angenommen. und wie schon mehrmals beschrieben, der Punkt wurde erfüllt. ich weiss auch nicht wie.

    Jedenfalls sind wir jetzt soweit, dass wir 160mm Aufdachdämmung PUR und alternativ ?Mineralwolle? ausschreiben.

    Da ich für diesen Teil höchstwahrscheinlich die Materiallieferung übernehmen werde, werde ich mich im Baustofffachhandel ( mein Arbeitgeber :-)) nochmals genau beraten lassen, welches Produkt bei mir aufs Dach kommt.

    Sofern dann die Finanzen noch die Zwischensparrendämmung hergeben, werde ich diese selbst ausführen.

    @stefan ibold

    Das Dach hat, wenn ich es recht in Errinnerung habe ( WS_Nachweis habe ich nicht dabei einen U-Wert ( berechnet ) von 0,11 W/m²K oder 0,17 W/m²K.
    Ich schau nochmals nach.

    @ matzi

    Unser Haus steht dann in einem Wohngebiet, indem sich nur Anlieger verirren. Mit Schall dürften dann keine Probs auftauchen.

    Der Aufbau ist ja genauso wie von mir beschrieben ( bis auf die Dicke des Dämmstoffes. ).


    ecco
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  17. #15
    ecco
    Gast
    @stefan ibold

    Das Dach hat lt. Berechnung 0,292W/m²K.

    ecco
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