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Dem Notar "blind" vertrauen?

Diskutiere Dem Notar "blind" vertrauen? im Forum Baufinanzierung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Frage Dem Notar "blind" vertrauen?

    Hallo zusammen!

    Wir stehen kurz vor unserem Hauskauf (Bestandsimmobilie) und werden deshalb in 1 oder 2 Wochen auch beim Notar sitzen.

    Sollte man den Vertrag durch einen Anwalt prüfen lassen oder darf man dem Notar vertrauen? Ich gehe davon aus, dass ich selbst nicht alles prüfen kann.

    Ist das eine sichere Sache für beide Seiten oder könnte es auch Fallstricke geben, die mir als Käufer das Leben schwer machen würden?

    Gibt es Dinge auf die man achten muss?

    Vielen Dank für eure Einschätzung!
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  2. Dem Notar "blind" vertrauen?

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  3. #2
    Avatar von Lukas
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    Was ein Notar ist weißt Du?

    Er schreibt.

    Gruß Lukas
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  4. #3
    Themenstarter

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    Was meinst du mit er schreibt? Und wer sagt was geschrieben wird?
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  5. #4

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    Na, z.B. Du.
    Oder eben der Verkäufer...

    Wer hat denn den Notar ausgesucht?
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  6. #5

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    Dem Notar kannst Du zumindest dann trauen, wenn Du ihn Dir ausgesucht
    hast (Dein Recht als Käufer). Er ist zur Neutralität verpflichtet. Wir haben uns
    beim zweiten Mal den Notar vom Finanzberater empfehlen lassen und sind
    mit ihm sehr gut gefahren. Hier in Bremen dürfen Notare auch als Anwälte
    arbeiten, aber da nehme ich mal an, daß es da auch Vorgaben gibt, daß er
    nicht einmal als Anwalt und ein andermal als Notar für eine Partei aktiv ist.
    Wie weit das in richtigen Bundesländern auch so ist, weiß ich leider nicht.
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  7. #6
    Avatar von Lukas
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    Der schreibt alles, was er schreiben soll, so es nicht zu rechtswidrig ist und hat Hinweispflichten. Er gibt dem Geschriebenen eine Verbindlichkeit. Laienhaft ausgedrückt.

    Der Notar bastelt aber eher nicht die Verträge.

    Gruß Lukas
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
    Der Notar bastelt aber eher nicht die Verträge.
    Beim EFH wird das wohl ein 0815 Vertrag werden, wie er ihn am Fließband
    macht. Die Inhalte kommen natürlich von Euch.
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  9. #8

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    In der Regel haben Notare Standardverträge, die bei der jeweiligen Beurkundung zugrunde gelegt werden.
    Standardvertrag heißt für euch, dass der durchaus in Eurem Sinne auch abgeändert werden kann.
    Da ihr nicht wißt, was Euch evtl. von Nutzen sein könnte in einem solchen Vertrag, würde ich mir fachlichen Beistand holen. Da gibt es z.B. Verbraucherzentralen, Wohnungs- und Hauseigentümerverband, Verband privater Bauherren usw.usw.
    Sind immer billiger, als ein schlechter Vertrag!
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  10. #9
    Themenstarter

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    Ein wenig verunsichert bin ich jetzt schon.

    Der Makler hat uns einen Notar empfohlen bzw. einen genannt mit dem er immer zusammen arbeitet. Spricht denn generell etwas dagegen diesen zu verpflichten?

    Aber, wenn ich euch richtig verstehe, sollte man den Vertrag lieber prüfen lassen bevor man ihn unterschreibt?

    Was soll ich denn für Inhalte bei steuern? Ich möchte für mein Geld ein Haus kaufen. Was gibt es denn sonst noch zu beachten?
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  11. #10
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von otto2011 Beitrag anzeigen
    Aber, wenn ich euch richtig verstehe, sollte man den Vertrag lieber prüfen lassen bevor man ihn unterschreibt?
    Richtich!

    Man unterschreibt doch nicht einfach Verträge, die einem so vorgelegt werden. Wenn man sie selbst nicht versteht, dann fragt man jemanden, der sie hoffentlich versteht.

    Gruß Lukas
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  12. #11
    Wieland
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    Dem Notar sollte man vertrauen können. Letztendlich bekundet dieser nur euren Willen,
    dazu ist es wichtig zu wissen, was man eigentlich will.
    Mir wäre wichtig, daß weder im Grundbuch des Amtsgericht noch im Baulastenverzeichnis
    der Kreisbaubehörde irgendwelche Rechte eingetragen sind u.das keinerlei vertragliche
    Bindungen des Vorbesitzers bezüglich des Objektes bestehen.
    Der Wert der Bestandimmobilie sollte ebenfalls belegt sein.
    Der Kaufmann sollte bezüglich der Prüfung besondere Sorgfalt üben, da Kaufmänner
    in gerichtlichen Verfahren bezüglich Kauf,in der Regel weniger geschützt sind.

    Grüße
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  13. #12

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    Zitat Zitat von otto2011 Beitrag anzeigen
    Ein wenig verunsichert bin ich jetzt schon.

    Der Makler hat uns einen Notar empfohlen bzw. einen genannt mit dem er immer zusammen arbeitet. Spricht denn generell etwas dagegen diesen zu verpflichten?

    Aber, wenn ich euch richtig verstehe, sollte man den Vertrag lieber prüfen lassen bevor man ihn unterschreibt?

    Was soll ich denn für Inhalte bei steuern? Ich möchte für mein Geld ein Haus kaufen. Was gibt es denn sonst noch zu beachten?
    Es gibt solche und solche Makler. Allein das wäre für mich ausreichend Grund nicht den empfohlenen Notar des Maklers zu nehmen.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von otto2011 Beitrag anzeigen
    Der Makler hat uns einen Notar empfohlen bzw. einen genannt mit dem er immer zusammen arbeitet. Spricht denn generell etwas dagegen diesen zu verpflichten?
    Der Makler steht nicht auf Deiner Seite auch wenn Du ihn bezahlen mußt. Ich würde da schon aus Prinzip einen anderen nehmen. Wir hatten bei unserer
    ersten Wohnung die Empfehlung des Verkäufers genommen, da der
    Notar schon mehrere Wohnungen aus dem Haus bearbeitet hat. Gab keine
    Probleme etc., aber einen wirklichen Nutzen hat es auch nicht.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Wir nehmen jetzt den Notar den damals meine Schwiegereltern beim Kauf hatten. Soll sehr nett sein und erklärt alles sehr ausführlich.

    Jetzt muss ich mir nur noch jemanden suchen der über den Vertrag schaut.

    Vielen Dank für eure Hinweise!
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  17. #15

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    klar solle man kritisch sein - hat aber der notar nicht die pflicht beidseitige interessen zu wahren (bestmöglich) - bei vertragsabschluss?

    also kann man ihn da nicht in die haft nehmen, wenn er dich über den tisch ziehen will?
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