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Bodenplatte Setzungen durch wechselnden Wasserstand

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  1. #1

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    Bodenplatte Setzungen durch wechselnden Wasserstand

    Hallo,
    ich bin neu hier und bin durch Zufall auf dieses interessante Forum gestossen.
    Mein Problem/ Frage:
    Mein Haus ( 2 geschossig ) steht auf einer Bodenplatte, Sauberkeitsschicht, Schotterpackung, Lehmboden. Da keie weiße Wanne ausgeführt ist, mündet die Ringdrainage in einem c. 3. 5 m tiefen Sickerschacht. Da hier abe die Versickerung nicht gegeben ist, bzw. der Wasserstand ( Oberflächenwasser ) über die Drainebene ansteigt, ist eine Tauchpumpe zu Entwässerung in überlliegenden Kanal eingebaut. (Weiß dass dies nicht zulässig ist- aber wohin sonnst mit dem Wasser?! )
    Nun meine Frage:
    Habe in der letzten Zeit, den Siockerschacht ( im Sommer ) täglich leergepumt und das Wasser als Gartenwasser benutzt. Nun zeigen sich allerdings Sezungsrisse im Keller, wie auch im Sockelbereich der Fassade.
    Können sich diese Setzungen auf Grund der wechselnden Wasserstände unter der Bodenblatte bilden, oder gar die Platte brechen?
    Frage mich, ob es zu Auswaschungen von bindigen Schwebstoffen kommen kann und das das Gefüge der Schotterpackung unter der Bodenplatte nachhaltig schädigen kann?
    Bin euch für Antworten sehr dankbar und sag jetzt schon mal DANKE
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  2. Bodenplatte Setzungen durch wechselnden Wasserstand

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  3. #2

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    Was hat denn das Baugrundgutachten dazu gesagt??
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  4. #3
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    Wenn der Flächen- Ringdrän nicht Filterstabil aufgebaut ist, kann es sehr wohl zu den vermuteten Aus- / Einschwemmungen von Feinanteilen kommen.
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    so kann man ganze häuserzeilen abbrechen ......
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    der grösste Schwachsinn aller Zeiten iss es unter der Bodenplatte
    Wasser zu halten (!)

    Lehmboden gehört nach dem Aushub gleich komplett mit ner fetten
    Betonsauberkeitsschicht abgedeckt ... denn wo kein Wasser
    dran kann ... kann Wasser auch keinen Schaden anrichten (!)

    was beim Fragesteller passiert iss jedem klar oder ?!
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  7. #6
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    Danke für euere Antworten.
    Das Abpumpen von Oberflächenwasser ist wohl doch nicht so unproblematisch. Weisse Wanne wäre angesagt gewesen, aber im Nachhinein ist man ja immer schlauer
    Als Resumee, sollte mir dann doch besser einen richtigen Tiefbrunnen bohren lassen, wenn ich euch richtig verstanden habe.
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  8. #7

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    Lehmboden gehört nach dem Aushub gleich komplett mit ner fetten
    Betonsauberkeitsschicht abgedeckt ...
    hallo
    100% zustimmung zu josef nur eine kleine anmerkung, das gleiche gilt für tonböden.

    doch besser einen richtigen Tiefbrunnen bohren lassen,
    und wo kommt da das wasser her wenn du pech hast entspannt sich der wasserstand anstatt in den schacht in den tiefbrunnen.
    dann ist nix erreicht

    gruss aus de pfalz
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Weisse Wanne wäre angesagt gewesen
    was hilft Dir ne Weisse Wanne wennste die Feinteile der Filterschicht
    entziehst bzw. den Lehmboden durch das Wasser aufweichst ???

    schau mal was beim Gunter für ne Berufsbezeichnung im Profil
    steht ... noch weitere Fragen ?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Schwedenhaus Beitrag anzeigen
    . Da hier abe die Versickerung nicht gegeben ist, bzw. der Wasserstand ( Oberflächenwasser ) über die Drainebene ansteigt, ist eine Tauchpumpe zu Entwässerung in überlliegenden Kanal eingebaut.
    Unabhängig von Sinn oder Unsinn dieser Konstellation folgende Frage:
    Nimmt die Tauchpumpe das Wasser unterhalb oder oberhalb der Drainiageebene auf?
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  11. #10

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    Nimmt die Tauchpumpe das Wasser unterhalb oder oberhalb der Drainiageebene auf?
    hallo
    alles wasser das über der sohle des schachtes ansteht wird im schacht bis auf die min saughöhe weggepumpt. dadurch entsteht im boden eine wasserlauf in richtung schacht da hier der wasserstand sinkt. dann ist es die drainebene vollkommen egal solang ich wasser in einer grösseren tiefe entziehe.
    einfach ausgedrückt wasser ist masse und wenn ich das entziehe fehlt was also setzungen.
    anderes beispiel:
    1.fall nordsee sandstand junge steht im wasser ebbe kommt und die füsse sinken langsam tiefer in den untergrund ein.
    2. fall es ist ebbe junge steht am sandstrand wasser kommt und die füsse sinken wieder ein.
    daraus lässt sich folgern bei wechsel - wasserstand ist die gefahr von setzungen immense.
    das gleich problem ergibt sich bei grundwasserabsenkungen an den nachbargebäuden.
    usw.

    gruss aus de pfalz
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  12. #11

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    ???

    Also nochmal für die, die auf dem Schlauch stehen: Der TE wollte wohl an den Kellerwänden anstehendes Wasser vermeiden und pumpt daher in der Drainageebene aufstauendes Wasser ab. Wenn er aber doch nicht tiefer als Fundamenthöhe abpumpt (somit keine "Ebbe" kommt), warum sollte es dann Setzungen geben?
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  13. #12
    Themenstarter

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    Nochmals Danke an alle Autoren!!!
    Langsam kommt Licht ins Dunkel. Zum Verständnis, der Schacht füllt sich ausschließlich mit Drainwasser, der Wasserstand ist dabei immer mindestens 40 cm unter dem Drainageeinlauf.
    Ist es dann sinnvol, den Wasserspiegel per Tauchpumpe immer konstant höher, also auf Drainagehöhe zu halten?
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  15. #13

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    Ich wiederhol mich ja nur ungern, aber:...
    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Was hat denn das Baugrundgutachten dazu gesagt??
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  16. #14

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    Wenn er aber doch nicht tiefer als Fundamenthöhe abpumpt (somit keine "Ebbe" kommt), warum sollte es dann Setzungen geben?
    hallo
    der muss mit der sohle der pumpe auf alle fälle tiefer wie die sohle aushub weil sonst die pumpe nicht funzt stichwort pumpensumpf. vom gefälle in den drainleitungen bis zum schacht reden wir mal garnicht.
    gruss aus de pfalz
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