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Schachtringe für Sickerschacht abdichten!!

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  1. #1

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    Schachtringe für Sickerschacht abdichten!!

    Guten Tag

    Ich habe schon öfters gehört das man die Schachtringe abdichte muss
    aber in der Praxis meist nicht durchgeführt wird. z.b. beim Sickerschacht.

    Es ist nun die Frage ob das beim Sickerschacht wirklich notwendig ist und gibt es dafür auch Gründe dafür!!.


    Gruss
    SJ
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  2. Schachtringe für Sickerschacht abdichten!!

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    ist das jetzt ein fake , oder eine ernsthafte frage ??
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  4. #3

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    Bei einem vorschriftsmäßigen Sickerschacht darf es nur einen Deckel mit Lüftungsschlitzen geben. Der Schachtring muss dicht sein. Bei der Bauabnahme, z.B. im Straßenbau, werden Schächte mit undichtem Ring nicht freigegeben. Nur dichte Ringe verhindern, dass zu viel Oberflächenwasser in den Schacht eindringt und ihn z.B. zu stark durchnässt und verschmutzt.

    Zur Abdichtung gibt es speziellen Schachtringmörtel.
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    das war wahrscheinlich nicht die frage , und der sinn von schachtringmörtel bei sickerschachtringen erschliesst sich nicht nur mir nicht .

    die koni und deckel haben mit den eigentlichen sickerringen wenig zu tun , schliessen die geschichte nur nach oben ab.
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  6. #5

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    Kleines Missverständnis. Ich kenne nur die monolithische Bauweise und hatte nicht daran gedacht, dass bei einem Sickerschacht auch einzelteilige Schachtringelemente verwendet werden. Natürlich müssen diese dicht sein. Keine Frage. Die Sickerpackung muss sich vollsaugen können. Wenn die Ringe nicht abgedichtet sind, tritt das Wasser zu schnell aus und der Reinigungseffekt wird gemindert.
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    welcher reinigungseffekt??

    warum sollten wasserdurchlässige ringe undurchlässig verbunden werden ??

    wobei diese bauweise nicht mehr aktuell ist , wenn nicht sogar teilweise nicht mehr zulässig .oder war das nur nicht mehr erwünscht ??

    !!MANFRED!!!!
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  8. #7

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    Gut, man muss ja nicht gleich jedes einzelne Wort auf die Goldwaage legen. Der Reinigungseffekt ist sicher nachrangig. Dennoch sehe ich jedes Mal eine gewisse Filterwirkung, wenn ich den Schacht warten/reinigen lasse. Da fällt z.T. ganz schön was an.

    Hauptsächlich geht es darum, dass die Versickerung im Schacht stattfindet und zwar "gezielt". Es gibt wohl zwei Bauarten: Bei Typ A dürfen in den Ringen seitliche Durchtrittsöffnungen sein. Bei Typ B liegen die Durchtrittsöffnungen unterhalb der Filterschicht des Sohlbereichs. Das ist bei mir der Fall. Ich habe die Öffnungen nämlich noch nie gesehen. Nachzulesen, indem man die Worte "A-5.1 Regenwasserversickerung" googelt. Erster Treffer.
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  10. #8
    wasweissich
    Gast
    tjaaaaaaaaa wenn du da son sonderspezialfall hast , musst du das auch sagen .
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  11. #9
    Avatar von ISYBAU
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    Ein Sickerschacht muss nicht dicht sein.

    Standsicher müssen Schächte sein. Dafür müssen die Schachtringe mindestens mit Mörtel oder aber besser mit lastverteilenden Dichtelementen aufeinander gesetzt werden. Aber Dichtheitsanforderungen gibt es nicht.

    Wie dicht sollte er denn sein? Wie sollte man das prüfen?

    Bei Einstau des Sickerschachtes wird - je nach Bauart - das Porenvolumen des umgebenden körnigen Bodenmaterials mit Wasser gefüllt - und steigt ausserhalb des Schachtes so hoch wie es im Schacht auch ansteht. Die mechanische Filterierung als Reinigung kann noch relevant sein, aber eine biologische Reinigung bleibt aufgrund der (mehr oder weniger) fehlenden belebten Bodenzone und der hohen Sickergeschwindigkeit aus.

    Das heisst, dass ein Sickerschacht immer die allerletzte Wahl ist. Es gibt meist bessere Möglichkeiten.
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