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  1. #1

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    altbaudecken sanieren evtl. beton-holzverbund

    ich möchte gerne in meinem grad erworbenen altbau im EG fliessen/laminat legen

    und im OG kork

    nun habe ich im EG holzfussboden auf einer stahlbetondecke/gewölbedecke
    (unten sieht man die eisenträger) aufliegend

    darauf sind dielen genagelt und sogar recht fest und fast waage also für mein laminat sehe ich da kein problem nur wie kriege ich am günstigen fliessen
    da drauf ?

    es wurde mir empfohlen entweder die dielen festzuschrauben und mit silicon fugen abdichten und dann einen bestimmten fliessestrich/beton (soll sehr teuer sein ) zur versteifung und zum ausgleichen zu nehmen

    oder bestimmte holzplatten (name ist mir entfallen) schwimmend zu verlegen
    was natürlich den fussboden um ein paar cm erhöhen würde (und mich irgendwie nicht überzeugt)

    nun wird es etwas komplizierter im OG habe ich dann nur noch holzdecke mit
    lehm und ebenfalls dielen drauf die zwar einen festen aber sehr schiefen und welligen eindruck machen

    und da habe ich mir gedacht anstatt dort auch die platten schwimmend zu verlegen und es somit mehr schlecht als recht auszubessern

    es mit eventuell mit beton-holzverbund zu versuchen was ja die decke ansich versteifen würde und die statik auch verbessern würde und alles fast bombengrade wäre
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  2. altbaudecken sanieren evtl. beton-holzverbund

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von zitteraal

    oder bestimmte holzplatten (name ist mir entfallen) schwimmend zu verlegen
    was natürlich den fussboden um ein paar cm erhöhen würde (und mich irgendwie nicht überzeugt)
    Vielleicht mal bei ww.sopro.de schauen
    -unter Zubehör, Fliesendämmplatte in 4, 9 und 15mm
    Verwendung in Kombination mit HK 553 Haftkraft, Flexkleber und Flexfuge
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    hi,
    die vorteile dieses systems habe ich an anderer stelle im forum aufgeführt - aber das ist mir zu einfach, zu sagen "holz-beton-verbund" .. dann passt das schon.
    was sinn macht, kann man nur durch e. bestandsaufnahme erkunden.
    gleiches gilt für die decke über kg.
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  5. #4
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    Ich führe es für gewöhnlich aus, wie es Dir bereits empfohlen wurde und habe damit gute Erfahrungen gemacht:

    Holzdielen verschrauben, damit es in Zukunft nicht mehr knarrt.

    Offene Fugen zwischen den Dielen schließen mit Acyrl.

    Holzdielenboden gegen Feuchtigkeit absperren, z.B. mit Eurolan TG 5 und sodann kleinere Bodenunebenheiten mit Bodenausgleichsmasse, z.B. Deitermann GM 40, ausgleichen, ist selbstnivellieren, aber tatsächlich etwas teuer, 25 kg = 30 EUR netto. Bei großen Unebenheiten wäre Schüttung zu empfehlen.

    Zur Trittschallverbesserung: Rigidur Verbund- Estrichelemente 30 MF = 16,12 EUR/ m² netto oder Spanplatten V 100, 28 mm auf Isover Akustic EP2 in 20 mm ( höherer Aufbau, statt 30 mm > 48 mm, bessere Trittschalldämmung ). Akustic EP2 kostet 8,30 EUR/m² netto, hinzu kommen die Spanplatten = im Ergebnis etwas teurer.

    Vorteil Trittschallverbesserung und absolut plan liegender Boden. Nachteil: Aufbauhöhe erhöht sich. Durchführbarkeit muß vor Ort geklärt werden, u.a. Anschlußhöhen Treppe. Ist aber lösbar und die genannten Vorteile wiegen den Nachteil in jedem Fall auf.

    Auf dem genannten Böden dürfen keine großformatigen Fliesen verlegt werden, wenn ich mich richtig erinnere maximal 20 x 20.

    Wenn der Boden mit Fliesen auch ins Bad kommt, müssen der Bodenbereich und die Randanschlüsse gegen Feuchtigkeit abgedichtet werden. Dafür kann alternative Abdichtung mit Dichtbändern verwandt werden.

    Im Bad bevorzuge ich als Bodenplatten wasserfeste Zementplatten Perlcon TE von Perlite auf Trittschalldämmung Fasoperl TS + ebenfalls Abdichtung wie vor ( Aufbauhöhe 35 mm + gegebenenfalls Schüttung ). Ist allerdings nicht billig > 35,87 + 5,83 EUR/ m² netto ( also jeweils + MWSt. ).

    Von der Verlegung von Fliesen und Laminat direkt auf den mit Bodenausgleichsmasse begradigten Holzdielen ist abzuraten. Die Fliesen werden wahrscheinlich reißen und im übrigen wird es wegen des fehlenden Schallschutzes im Haus richtig laut. Im Mehrfamilienhaus würdest Du das auf die mit großer Sicherheit kommenden Beschwerden der anderen Bewohner wieder rausreißen müssen > OLG Frankfurt, Beschluß vom 28.06.2004.
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  6. #5

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    und auf die Durchgangshöhe der Türen aufpassen, nicht das die neue Standarttüren nicht mehr passen und die Türstürze höhergelegt werden müssen- bei 4,8cm? Aufbau wohl nötig.
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