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AKW Ausstieg -> Änderungen für Häuslebauer?

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  1. #1

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    AKW Ausstieg -> Änderungen für Häuslebauer?

    Hallo,

    wird es durch die neuen Gesetze zum Atomausstieg neue
    Fördermöglichkeiten für Häuslebauer geben?

    Die Senkung der PV Zusschüsse des EEG wird ja wohl durchgeführt.
    In den Nachrichten hab ich jetzt gesehen das für Dämmung mehr getan werden sollte.

    Aber die Frage für mich/uns die gerade Planen und Bauen ist: Gibt es neue Töpfe oder werden die bestehenden KFW und BAFA ausgebaut?

    Vielleicht hat ja jemand schon was gehört.
    Danke
    gonso
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  2. AKW Ausstieg -> Änderungen für Häuslebauer?

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  3. #2

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    Liebe Güte - es gibt Forderungen von Verbänden. Aktuell gilt das aktuelle - Fördermöglichkeiten siehe www.
    Und angedachtes oder Anträge kannst Du am besten auf der Seite des Bundestages einsehen oder bei den einzelnen BT-Parteien.

    Die heutige Forderung lautet: größere Fördertöpfe für energetische Sanierung - Aufteilung je 1/3 auf Eigentümer, Mieter, Staat. Fordern kann man viel - was wird hängt auch davon ab, ob es 2013 Wahlen gibt oder früher. Weisst Du da was genaueres?
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  4. #3

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    Zitat Zitat von gonso Beitrag anzeigen
    Gibt es neue Töpfe oder werden die bestehenden KFW und BAFA ausgebaut?
    Die Töpfe sind jetzt schon so üppig bestückt, dass man da nicht nacharbeiten muss. Alle Infos findet man auf den Webseiten von BaFa, KfW usw.

    Ich verstehe dieses Förderwahn sowieso nicht. Irgendwann wollen die Bauherren ihre Hütten noch komplett vom Steuerzahler finanziert bekommen.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Themenstarter

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    Alle Topfe haben bis dato das Ziel CO2 Einsparung beim Endverbraucher.
    BAFA fördert Sanierung und Senkung von Energieverbrauch, aber halt nur für Bestand.

    Mir stellt sich halt die Frage ob man weiterhin die Stromheizungen fördert, wenn der Strom dann aus Gaskraftwerken kommt die für die Atomkraftwerke gebaut werden sollen. Für mich unlogisch.

    R.B: Förderwahn abschaffen, ich bin dabei. Aber solange die Regeln gelten sollte man sich auch als privat Person informieren, darin sehe ich die Funktion dieses Forums.

    Aus diesem Grund die Frage, wie wird was in Zukunft gefördert was wird sich in den nächsten Monaten ändern?
    Wer Konkretes hat würde ich bitten dies zu veröffentlichen.

    philosophische Diskussionen aller Art, bitte zurückhalten.
    Danke
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  6. #5
    Avatar von rainerS.punkt
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    Moin,

    Wo besteht der sich aufdrängende Zusammenhang, der einer Ausweitung der Förderung für Hausbauer Sinn verleihen würde? Man baut in der Regel kein Haus, um zur Stromerzeugung des Landes beizutragen und riesige CO2-Einsparungen sind im Neubau sicher auch nicht mehr rauszuholen oder nur mit exorbitanten Förderungen ("Passivhaus für alle!"). Da gibt die Sanierung von Altbeständen dann sicher deutlich mehr her.


    Grüße
    Rainer
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  7. #6

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    Zitat Zitat von rainerS.punkt Beitrag anzeigen
    Moin,

    Wo besteht der sich aufdrängende Zusammenhang, der einer Ausweitung der Förderung für Hausbauer Sinn verleihen würde? Man baut in der Regel kein Haus, um zur Stromerzeugung des Landes beizutragen und riesige CO2-Einsparungen sind im Neubau sicher auch nicht mehr rauszuholen oder nur mit exorbitanten Förderungen ("Passivhaus für alle!"). Da gibt die Sanierung von Altbeständen dann sicher deutlich mehr her.


    Grüße
    Rainer
    genau auf den Bestandsbau heben ja auch die aktuellsten Verbandsforderungen ab, die TE zur Frage veranlaßten. Wie gesagt, Forderungen und Anregungen. Momentan sind allenfalls Diskussionspapiere und Entwürfe der Parteien vorhanden, nichts, woraus man auch nur im entfernten ablesen könnte, wohin es laufen wird. Für eine erneute Anpassung des EEG und EnVn vergeht noch einige Zeit. TE wird sich also erst einmal an die derzeit geltenden halten müssen - was bis 2012 passiert und eher nicht passiert begründet durch AKW-Ausstiegs, kann mindestens augenblicklich keiner wissen. So schnell kann es ja auch nicht gehen.
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  8. #7
    Avatar von Hundertwasser
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    Mit der nächsten Novellierung der EnEV soll ja quasi Passivhausstandard erzielt werden. Ist auch richtig weil die billigste Energie ist diejenige, die gar nicht benötigt wird.

    @ siemenlufthaken
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  9. #8

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    Tja, alles gut und schön. Aber da draußen in der realen Welt gibt`s viele Altbaubesitzer, die sich eine energetische Sanierung trotz Förderung nicht leisten können.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von gonso Beitrag anzeigen
    Aus diesem Grund die Frage, wie wird was in Zukunft gefördert was wird sich in den nächsten Monaten ändern?
    Wer Konkretes hat würde ich bitten dies zu veröffentlichen.
    ich glaube nicht, dass ein Mitglied des Forums so engen Kontakt zur Politik hat, dass er Dinge wüßte bevor sie veröffentlicht werden. Deswegen kann ich nur empfehlen die genannten Webseiten zu beobachten. Schneller kommt man als Normalsterblicher wohl kaum an zuverlässige Infos.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    der koalitionsausschuß hat zu seiner Entscheidung vom 30.05.11 inzwischen ein Papier veröffentlicht (pdf), in dem auf S.5/6 einige Andeutungen über künftige Förderungen für Häuslebauer und zu den EEG enthalten sind.
    Es gibt inzwischen seitens der BReg auch bereits erste Entwürfe veröffentlicht.
    Wer mag, kann sich dazu informieren unter
    http://www.bundesregierung.de/Conten...rmationen.html
    Im Artikel sind entsprechende Links zu Entwürfen und weiterführende Artikel enthalten.
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  12. #11
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    @siemenlufthaken: interessanter Link, mal sehen was so umgesetzt wird. Scheint ja gerade auch im Bundesrat diskutiert worden sein.

    Solarförderung bleibt wohl auch bestehen, keine Kürzung im Juli.

    Gruß
    gonso
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  13. #12

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    Die Förderung der PV wird zum Juli nicht gekürzt. Das steht schon mal fest.

    Um die Förderung von Dämmmaßnahmen für bestehende Gebäude feilschen noch die Länder und der Bund miteinander.

    Für den Neubau wird es wohl dabei bleiben, dass die ENEV zum 1.1.2012 wie bereits vereinbart verschärft wird. Finanzielle Förderungen wird es außer den bekannten Kfw-Maßnahmen wohl keine geben.
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
    Themenstarter

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    Wird für mich zwar zu spät kommen aber:
    Zitat:
    Kleine Brennstoffzellenanlagen bis 5 kWel sollen als KWK-Anlagen gelten, auch wenn sie aufgrund ihrer hohen Stromkennzahl Nutzwärme nur in geringem Umfang abgeben.

    Quelle:http://www.tga-fachplaner.de/Newsarc...76A520AC2969A0

    Ist die Brennstoffzellentechnik ausgereift?
    Ist ja wohl Sinnvoller als Gaskraftwerke als Ersatz für die AKWs zu bauen und den Strom dann in WP zu verheizen.

    Gruß
    gonso
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  16. #14
    Avatar von alex2008
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    und auf welchen Wirkungsgrad kommt die Brennstoffzelle?
    Gaskraftwerke haben >50% ohne Wärmeauskopplung
    Was kosten Brennstoffzellen?
    Gaskraftwerke je kw Leistung 600-700€

    Und bei den Technologien sich immer auch mal fragen Wer propagiert den die jeweiligen besonders.
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