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  1. #1

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    Eichedielen auf Heizestrich mit Polymerkleber?

    Moinsen,
    bei uns soll's Massivholzdielen (Eiche) geben, die auf den Heizestrich geklebt werden. Auch wenn die Fachleute ja eher PU-Kleber empfehlen, würde ich gerne wissen, ob jemand positive Erfahrung mit Polymerkleber (Hybridklebstoff) und Massivholzdielen gemacht hat. Irgendwie sind mir die Sicherheitsdatenblätter bei den Polymerklebern deutlich sympatischer...
    ciao bautz
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  2. Eichedielen auf Heizestrich mit Polymerkleber?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wir haben Polymerkleber verwendet, allerdings mit Eichen-Fertigparkett.
    Ist schon eine eklige Pampe, aber die Verarbeitung verlief problemlos.

    Einfach drei Reihen Parkett trocken verlegen, auf die zu beklebende Fläche den Kleber mit Zahnspachtel aufziehen und das Parkett einlegen.

    Fast so einfach wie Laminat verlegen.
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  4. #3
    Avatar von JSch
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    Ich käme niemals auf die Idee...

    Massivholzdielen auf einen Heizestrich zu kleben.
    Egal womit.
    Dazu ist mir der Werkstoff Holz viel zu bekannt.

    Argumente dafür und dagegen gibt es im Netz zu Hauf!

    Wenn dann noch eine "Nonne" eine Frage zum Kinderkriegen stellt und diese dann von einer "Jungfrau" beantwortet werden wird auch das Ergebnis entsprechend sein...

    Freundliche Grüße
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  5. #4

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    Zitat Zitat von JSch Beitrag anzeigen
    Massivholzdielen auf einen Heizestrich zu kleben.
    Egal womit.
    Dazu ist mir der Werkstoff Holz viel zu bekannt.

    Argumente dafür und dagegen gibt es im Netz zu Hauf!
    Welche Argumente sprechen denn dagegen?
    Die Dicke des Parketts sollte natürlich nicht > 15 mm sein.

    Zitat Zitat von JSch Beitrag anzeigen
    Wenn dann noch eine "Nonne" eine Frage zum Kinderkriegen stellt und diese dann von einer "Jungfrau" beantwortet werden wird auch das Ergebnis entsprechend sein...
    Du kannst dir unser Parkett gerne anschauen kommen!
    Ein Profi hätte es in meinen Augen auch nicht besser hinbekommen (das Gleiche gilt für unsere Fliesen, die teilweise vom Fliesenleger und von uns verlegt wurden).

    Wenn du mich fragst, ist Tapezieren um Einiges schwerer als ein Fertigparkett zu verlegen!
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  6. #5
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von Bautz Beitrag anzeigen
    Irgendwie sind mir die Sicherheitsdatenblätter bei den Polymerklebern deutlich sympatischer...
    Mir auch.

    Blöd nur, daß die Datenblätter keinen Einfluß auf die Haltbarkeit haben.

    Gruß Lukas
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
    Mir auch.

    Blöd nur, daß die Datenblätter keinen Einfluß auf die Haltbarkeit haben.

    Gruß Lukas
    Wie lange hält denn so ein Polymerkleber normalerweise (wir haben den Sch***x M* E****c)?
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  8. #7
    Avatar von Lukas
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    Ich meinte nicht die Dauer, sondern die Klebkraft und auch die Festigkeit in sich.

    Gruß Lukas
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Lukas Beitrag anzeigen
    Ich meinte nicht die Dauer, sondern die Klebkraft und auch die Festigkeit in sich.
    Ach so.
    Wie und wann soll sich das bemerkbar machen?

    Ich habe eigentlich den Eindruck, dass unser Parkett bombenfest sitzt.
    Jedenfalls ist es ein meilenweiter Unterschied zu schwimmend verlegtem Laminat!
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  10. #9
    Avatar von Lukas
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    Ich beschreibs mal so:

    Ein MS-Kleber macht eher den Eindruck von Acryl (im Sinne von Maleracryl) und ein PU-Kleber eher den eines Autoreifen.

    Bei PU hab ich Langzeiterfahrung und kann sagen, daß er sich auch nach mehreren Jahren (+10) nicht verändert hat.

    Gruß Lukas
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  11. #10
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von keinSchlaubauer Beitrag anzeigen
    Wie lange hält denn so ein Polymerkleber normalerweise (wir haben den Sch***x M* E****c)?
    Ich denke, man sollte hier unterscheiden, was genau verklebt wird.
    Bei dem von Euch verlegten Fertigparkett machen die mir bekannten Hersteller von Polymerklebern keinerlei Einschränkungen. Anders sieht das bei den von uns bevorzugten Massivholzdielen aus. Da dürfen dann tw. nur Dielen bis zu einer bestimmten Breite oder einem bestimmten Breiten-Höhen-Verhältnis verklebt werden. Das dürfte damit zusammenhängen, dass massives Holz wesentlich stärker arbeitet als Fertigparkett. Insofern würde ich mir an Deiner Stelle keine Sorgen machen...

    Bin jetzt auf eine vielversprechende Kreuzung aus Polymer- und PU-Kleber gestoßen. D.h. ähnliche Klebekraft von PU, allerdings ohne böse Isocyanatausdünstungen. Sagt jedenfalls das Werbeprospekt.
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  12. #11
    Avatar von Lukas
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    Magste mir mal per PN mitteilen, welches Zauberprodukt Du meinst?
    Ich bin ja immer offen für schöne neue Sachen, nachdem ich sie getestet habe.

    Gruß Lukas
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  13. #12
    Avatar von JSch
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    Wer lesen kann ist klar im Vorteil

    Zitat Zitat von keinSchlaubauer Beitrag anzeigen
    Welche Argumente sprechen denn dagegen?
    Die Dicke des Parketts sollte natürlich nicht > 15 mm sein.

    Du kannst dir unser Parkett gerne anschauen kommen!
    Ein Profi hätte es in meinen Augen auch nicht besser hinbekommen (das Gleiche gilt für unsere Fliesen, die teilweise vom Fliesenleger und von uns verlegt wurden).

    Wenn du mich fragst, ist Tapezieren um Einiges schwerer als ein Fertigparkett zu verlegen!
    Hallo Schlaubauer,

    meine Stellungnahme bezog sich auf die Aussage von Bautz:

    "bei uns soll's Massivholzdielen (Eiche) geben, die auf den Heizestrich geklebt werden."

    Zwischen Massivholzdielen (Eiche) und Eichen-Fertigparkett besteht u.a. aber besonders im Hinblick auf deren Verwendung (Verklebung) auf einem Heizestrich ein großer Unterschied.

    Freundliche Grüße
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  14. #13
    Synthie
    Gast
    Bei uns wurde eine 20mm Eiche rustikal angeräuchert und weiß geölt auf einen schwimmenden Zementestrich geklebt.
    Sowohl der Lieferant, als auch der Bodenleger, der zugleich Sachverständiger ist, hatten keine Bedenken.

    Ich hatte jedoch den Vorteil eines sauber erstellten Estrichs, der kaum nachgeschliffen werden musste.

    Es ist natürlich darauf zu achten, dass die Vorlauftemperatur der FBH entsprechend niedrig sein sollte.

    Wenn dann noch eine "Nonne" eine Frage zum Kinderkriegen stellt und diese dann von einer "Jungfrau" beantwortet werden wird auch das Ergebnis entsprechend sein...
    Das halte ich auch für einen dämlichen Spruch, so quasi, nur der Fachmann ist schlau und weiß alles. Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass Fachleute den Anschluss an die moderene Zeit verloren haben und am liebsten so arbeiten wie vor 15-30 Jahren. Neue Produkte, Techniken, die jeder Interessent online recherchieren kann, waren nicht bekannt.

    Synthie
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von JSch
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    Schlaumeier

    @Synthie

    sind Sie nun "Jungfrau" oder "Nonne" ?

    Glauben Sie wirklich, dass sich das Verhalten von Massivholz in den letzten 15 - 30 Jahren durch die "moderne Zeit" und neue Techniken geändert hat?

    Schon die alten Ägypter haben das Quellverhalten des Holzes dazu genutzt Felsen aus dem Berg zu sprengen...

    Auch habe ich schon "online recherchiert" und neue Techniken durch praktische Erfahrungen kennengelernt, da lagen Sie möglicherweise noch in den Windeln, jedenfalls reicht Ihr Horizont offenbar nur 30 Jahre zurück...

    Freundliche Grüße
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  17. #15
    Synthie
    Gast
    Schon die alten Ägypter haben das Quellverhalten des Holzes dazu genutzt Felsen aus dem Berg zu sprengen...
    Na dann hoffe ich, dass mein Eichenboden nicht mein Haus sprengt.

    Es tut mir leid, wenn stets etwas kritisch bin, aber ich habe ein Problem mit so einseitigen Aussagen.

    Wie hoch ist denn die Oberflächentemperatur bei einer Vorlauftemperatur von max. 33° Celcius - vielleicht 25-27°. Es ist ja nich so, dass die Temperaturen extrem Schwanken bzw. volatil sind.

    Es gibt jedenfalls Fachleute die sagen, dass ein verklebter Eichenboden auf Estrich funktioniert und andere die das bezweifeln.

    Wenn aber der Händler, sowie der unabhängige Fachmann kein Problem darin sieht, das Holz vom Hersteller für die Verklebung auf Estrich freigegeben wurde, ein spezieller geeigneter dauerelastischer Kleber verwendet wird und die Abstände zu den Wänden hin eingehalten wurden, die Vorlauftemperatur eine gew. max. Temperatur nicht überschreitet (kann mich da an 36° erinnern), dann sollte es auch funktionieren.

    Synthie
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