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  1. #1

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    Schallschutz bei T9

    Guten Morgen,

    ist mein erster Beitrag, habe das Forum aber schon lange mit großem Interesse beobachtet.

    Ich möchte ein Fachwerkhaus bauen lassen. Daher auch auf jedenfall zweischalige Außenmauer.
    Standard lt. Baubeschreibung ist Verblender 12cm + 4cm Luftschicht + 2x6cm Mineralwolle 040 + 17,5 Tonhochlochziegel.

    Jetzt habe ich hier soviel positives über den T9 von Schlagmann gelesen und da ich Dämmstoff sowieso skeptisch gegenüberstehe (dämmt der wenn er naß wird ???) hatte ich mir gedacht, warum nicht so: Verblender 12cm + 4cm Luftschicht + 30cm T9.
    Vom U-Wert her sollte es ja kaum schlechter sein. Allerdings habe ich auf irgendeiner Homepage eines T9 Vertriebs ein Berechnungsprogramm für den Schallschutz gefunden und da Schnitt der T9 mit 45dB doch recht schlecht ab.
    Ist da etwas dran ? Oder funktioniert das Programm nur nicht ?

    Es wird ein freistehendes EFH in ländlicher Umgebung, aber trotzdem möchte ich es innen ruhig haben, oder gerade deswegen.
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  2. Schallschutz bei T9

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "ja"

    die 45 db stimmen fällt damit in Schallschutz Klasse 5 ... "welche" Schallschutzklasse weisen Ihre Fenster auf ?
    .
    "jetzt" mal im Ernst ... ich würd Ihnen keine 30cm Aussenwand empfehlen ... "gibt" nur Problem mit Deckenauflager etc. ... "dann" kenn ich auch Ihre Grundrisse "nicht" ... "manchmal" reichen die Drucklasten von Mauerwerksziegel ned aus ... ich will mal jetzt ned "nur" über den T9 sprechen was dann ? ... "soll" heißen lassen Sie Ihren Tragwerksplaner an dieser Entscheidung teilhaben (!)
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    Meine Definition von Fachwerkhaus ist eine andere.
    Aber sei es drum.
    Josef, ich kann hier kein Problem erkennen mit dem Deckenauflager. Denk doch nicht immer monolithisch. Kommt doch noch eine Verblendschale außen vor.
    Gleichmäßiger Putzgrund somit vernachlässigbar.
    Hier braucht der Fragende also nur die Dämmung, aber kein Deckenrandstein. Die Deckenranddämmung darf aber in Ihrer Dicke das Maß des erlaubten Steinüberstands nicht überschreiten.

    Nur noch eines zum Schluss.
    Sie stehen Dämmstoffen kritisch gegenüber????????
    Was denken Sie was in dem T-9 drin ist?
    Womit Dämmen Sie die Deckenränder und Ihr Dachboden?
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  5. #4
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    Da haben sie natürlich recht, auch der T9 enthält irgendwie Dämmmaterial. Habe mich da wohl mißverständlich ausgedrückt.

    Ich meinte, ich möchte nicht unbedingt Mineralwolle oder ähnliches zwischen den Wänden haben, da ich nicht glaube, das diese bei jeder Wetterung staubtrocken bleibt und dann wird aus WLG035 schnell 090 oder was weiß ich.

    Ist aber nur eine laienhafte Einschätzung, ich bin für jeden Tipp Hinweis dankbar und lerne gerne dazu.

    Ja es kommt sonst leider auch Steinwolle zum Einsatz.....habe da leider noch kleine Idee darauf zu verzichten, bzw. es zu ersetzen.
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Ist aber nur eine laienhafte Einschätzung, ich bin für jeden Tipp Hinweis dankbar und lerne gerne dazu.
    ES kommt nicht darauf an, ob etwas Staubtrocken ist, es kommt darauf an, ob die Dämmung durchnässt und somit Ihrer Dämmwirkung beraubt wird. Bei einer Richtig erstellten Konstruktion kann dieses nicht geschehen. Sollte Tauwasser anfallen, wird dieses bei gleichen Dämmwirkungen, sowohl in einem T-9 als auch in der Dämmung ausfallen. Die hier anfallende Feuchtigkeit wird aber wieder ausdiffundieren.

    Ja es kommt sonst leider auch Steinwolle zum Einsatz.....habe da leider noch kleine Idee darauf zu verzichten, bzw. es zu ersetzen.
    Warum sollten Sie auch. Mineralische Dämmung lässt sich in Sparrenbereich nun mal besser Press an andere Bauteile anarbeiten als z.B. PS Dämmung.

    Ich erkenne keine Gründe für Ihre Bedenken. Ein grossteil der von uns gebauten und von mir in meiner Sachverständigentätigkeit untersuchten Häuser sind Verblenderbauten. Ihre Befürchtung geht bezogen auf die Durchfeuchtung der Dämmung bei Richtiger Konstruktion ins leere.
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  7. #6
    Avatar von Oggy
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    Moin, solche T9 mit Verblender Gedanken hatte ich auch.

    Was dagegenspricht ist die Reibung zwischen den Fingern.. Das scheint etwas Perlen vor die Säue zu sein.

    Die T9 sind mir auch auf einem anderen Grund sympatischer als stino Hohllochziegel: Die Tonschicht an der Wandinnenfläche ist deutlich dicker. Zusammen mit dem Putz (denke ich) fällt da ein Dübel nicht so schnell ins leere.

    Auch die geschlossenen Mörtelfugen gefallen mir, da zieht es nicht so durch die Wand und für den Schallschutz ist es gut. Normale Hohllochziegel werden hier üblicherweise nur getaucht..

    Wie wäre es mit T9 und Steinwolle? Dann haben sie eine super Wärmedämmung und die Fenster können schön in der (Wolle) Dämmebene positioniert werden. Bei nur T9 mit Verblender müssten die Fenster ja "tief in den Löchern sitzen"


    Grüße Andreas (Baulaie)
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  9. #7

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    @oggy
    Es kommt nicht unbedingt auf die Dicke des Innensteges drauf an sondern auf den richtigen Dübel.
    und wenn - dann ist mir der Punkt auf der Außenseite! wichtiger.
    ansonsten reicht der T14 in 42,5 für alles im Rahmen der EnEV, sollte auch besser für die Reibung und den Fingern sein.
    Geändert von C. Schwarze (08.01.2005 um 19:03 Uhr)
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  10. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Josef, ich kann hier kein Problem erkennen mit dem Deckenauflager. Denk doch nicht immer monolithisch. Kommt doch noch eine Verblendschale außen vor.
    Gleichmäßiger Putzgrund somit vernachlässigbar.
    siehste daß unterscheidet uns ... ich kann gar ned anderst als monolitisch denken
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