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  1. #1

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    Kleines Haus aus den frühen 50ern

    Hallo zusammen,
    ich hoffe ich bin hier im richtigen Forum
    Denke über den Erwerb eines kleinen Häuschens aus den frühen 50ern nach, ca 8mx8m Grundfläche, Keller, EG, OG mit Dachschräge und Spitzboden.

    Gibt es eine Pi mal Daumen richtline um die Kosten für folgende Sanierungen abzuschätzen:

    1. Ringanker erneuern/erstmalig erstellen

    2. Dach neu eindecken mit Aufsparrendämmung
    ggf. Gebälk auch neu, wenn es wegen dem Ringanker runter muss.

    3. Keller auf einer Seite abdichten (8m Breite, Eraushub auf ca 2m Tiefe erforderlich)


    Ich habe bisher nur widersprüchliche Infos ergoogelt und hoffe hier kann jemand was handfestes dazu sagen (auf 2k eur kommts nicht an), es geht mir erst mal um die ganz ganz groben Zahlen.
    Sollten noch Fragen offen sein, einfach stellen ,ich melde mich zeitnah

    Danke für jede Meinung.

    grüße
    Stefan
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  2. Kleines Haus aus den frühen 50ern

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Du erwartest ein Wunder.

    Kostenschätzung ist schon eine Sache für sich. Dann noch für ein Haus aus den 50ern, das man nicht einmal gesehen hat, dafür braucht´s wirklich die Wunder-Glaskugel.

    Zum Ringanker kann ich nichts schreiben. Ich wüßte noch nicht einmal, warum man diesen erneuern muss, und wenn, dann stelle ich mir das ziemlich schwierig vor. Statik, Aufwand, da kann man mit einer Schätzung nur daneben liegen.

    Ähnlich ist es mit dem Dach. Dacheindeckung erneuern, das könnte man noch schätzen. Alte Dacheindeckung runter, neue drauf inkl. Lattung etc. liegt bei uns in der Gegend bei etwa 50,- €/m2. Sonderwünsche nicht berücksichtigt. (Blechnerarbeiten wie Schornsteineinfassung, Dachrinnen usw. usw.)

    Jetzt stellst Du aber gleichzeitig noch die Frage nach einer Aufsparrendämmung, die den genannten Preis schnell mal verdoppeln kann, und weil das noch nicht genug ist, steht dann auch noch ein komplettes Dach zur Diskussion, und schon ist die o.g. Schätzung wieder für den Mülleimer.

    Weiter geht´s mit dem Keller. Da weiß niemand, ob man an dieser Stelle überhaupt aufbuddeln darf bzw. kann, ob man überhaupt Maschinen einsetzen kann, und welche (Größe), usw. usw. Wie will man mit diesen Vorgaben einen Preis schätzen?

    Ich wiederhole mich, Du erwartest ein Wunder.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Wer sagt denn überhaupt, dass die Bauteile erneuert werden müssen? Ich persönlich würde mir einen Gutachter dazu holen, der dir da mehr sagen kann als einfach mal ins nichts zu bauen, wenn du verstehst.. Nachher hast Tausende von Euro ausgegeben obwohl die Bauteile noch in gutem Zustand sind.

    Und für die "Richtlinien" so wie du sie nennst die gibt es nicht.. Jede Firma rechnet anders ab, hat andere Stundenlöhne usw..

    Also einen Fachmann dazuholen, der dir sagt: Ja muss | Nein muss nicht gemacht werden..


    Grüße
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  5. #4
    Themenstarter

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    die infos, was zu machen wäre habe ich vom architekten und vom bausachverständigen der bank, die bei der begehung mit dabei waren.
    nur leider schweigen sich die zum thema "kosten" aus. die haben das haus inkl. der schäden (risse vom dachboden bis zum keller) entsprechend bewertet.
    die risse sollen laut den beiden von einem defekten oder fehlenden ringanker kommen, das dach scheint auf die wände zu drücken. muss laut beiden auch gemacht werden, sonst würde das mit den rissen auch nicht aufhören.

    dämmung und eindeckung ist jetzt erstmal nicht so wichtig, einfach streichen die frage ) hat ja auch nix mit schäden zu tun und ist quasi privatvergnügen.

    die keller frage streiche ich auch mal, da hab ich zahlen vorliegen mit denen ich erstmal arbeiten kann.

    bleibt nur der dämliche ringanker übrig. architekt meinte, das dach müsste da nicht runter, bankfuzzi sagt, klar runter mit dem dach und der ersten balkendecke.... aaaah
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  6. #5

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    Zitat Zitat von stekoe Beitrag anzeigen
    ................

    bleibt nur der dämliche ringanker übrig. architekt meinte, das dach müsste da nicht runter, bankfuzzi sagt, klar runter mit dem dach und der ersten balkendecke.... aaaah
    Hmm, bekommen diese "Sachverständigen" auch Provisionen auf Finanzierungsdarlehen?

    Ich würde mir etwas anderes suchen, es ist ja kein Immobiliennotstand ausgebrochen.

    Meine Meinung
    svjm
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  7. #6

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  8. #7

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    Zitat Zitat von stekoe Beitrag anzeigen
    nur leider schweigen sich die zum thema "kosten" aus. die haben das haus inkl. der schäden (risse vom dachboden bis zum keller) entsprechend bewertet.
    die risse sollen laut den beiden von einem defekten oder fehlenden ringanker kommen, das dach scheint auf die wände zu drücken. muss laut beiden auch gemacht werden, sonst würde das mit den rissen auch nicht aufhören.
    Aua. Da hast Du ja ein Experten-Duo.

    Kein Wunder wenn die sich nicht zu den Kosten äußern können. Was war das für ein Architekt? Solche Schäden müssen genau begutachtet werden, und es bleibt immer die Frage, ob es nicht besser ist die Hütte dem Erdboden gleich zu machen.

    Aus der Ferne kann man nicht sagen, ob ein fehlender Ringanker die Ursache ist, es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten für Risse. Wenn Kellerwände nass sind, könnte das ein weiteres Indiz sein.

    Sollen die Jungs die Hütte an den Mann bringen, dann werden sie natürlich nach der einfachsten (billigsten) Erklärung suchen. Ist die Hütte erst einmal verkauft.....

    Also bleiben Dir 2 Möglichkeiten, genauer gesagt sind es 3 Möglichkeiten.

    a.) Sofort eigenen Fachmann holen
    b.) Grundstückspreis abzüglich Abrisskosten anbieten
    c.) Ein anderes Objekt suchen

    Was eine Dacheindeckung oder ein Ringanker kosten, spielt im Moment keine Rolle. Konzentriere Dich auf das Wesentliche.

    Gruß
    Ralf
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Aua. Da hast Du ja ein Experten-Duo.
    ....aus dem Grund hat ein Jagdgewehr auch zwei Läufe.....


    angemessene Bewertung...?

    Bei der genannten Problematik und den üblichen Schmankerln eines 50er Jahre Hauses...

    = Grundstückspreis minus Abrisskosten. (bis hierhin ernsthaft)

    Mit anderen Worten: Wenn das Grundstück nicht allzu groß ist, bekommst du noch Geld zurück.

    Was soll es denn kosten?
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  11. #9
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    zu viel

    sowohl mein "gutachter" als auch der der verkäufer haben unabhängig voneinander denselben wert ermittelt. ohne schäden und mindernde faktoren (grenzbebauung auf 2 seiten) 95k eur.

    der gutachter der verkäufer konnte zunächst keine schäden feststellen, ich nehme an er ist nachts mit schweisserbrille ums haus gerannt. nach hin und her wollen sie jetzt 80k dafür haben.

    am sinnvollsten scheint es wie geraten zu sein, eine dritte meinung eines tatsächlichen experten einzuholen der auch etwas zu den kosten der schadensbehebung sagen kann. gibt es da irgendwo eine datenbank mit seriösen gutachtern? was kostet sowas eigentlich?
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