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  1. #1

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    eHZ(elektronischer Haushaltszähler)Grundgebühr sparen

    Ist es möglich einen eigenen eHz selber zu kaufen bzw. von einer Fachfirma zu beziehen und einsetzen etc zu lassen und so die Grundgebühr ans EVU VNB zu sparen.
    Werden heutzutage nur noch eHZ eingebaut anstatt der normalerweise eingebauten schwarzen Ferris?zähler?
    Worin liegen eigentlich die Vorteile der eHZ?
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  2. eHZ(elektronischer Haushaltszähler)Grundgebühr sparen

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    eHz gibt's hier, im eon gebiet, noch so gut wie garnicht.
    EIgener Zähler erspart die Zählermiete, die ganze Grundgebühr entfällt damit wahrscheinlich nicht.

    AGB des EVU studieren, oder einfach mal anrufen und Fragen.

    Grüsse
    Jonny
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  4. #3
    Avatar von fmw6502
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    vergiß aber nicht, gleich nach Deinen Pflichten und zu erwartenden Kosten bzgl. Kalibrierung zu fragen.

    Gruß
    Frank Martin
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  5. #4

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    Geht es denn um Strombezug oder Lieferung (z.B. Solareinspeisung)?
    Es hat stets (und NUR) der Energielieferant das Recht, den Meßstellenbetreiber zu wählen!

    Wenn Du also ganz normal nur Strom beziehst, kannst Du gegen den Willen des VNB keinen eigenen Bezugszähler verwenden (höchstens als zusätzlichen Zähler, der aber nix spart).
    Gespart könnte auch höchstens der Meßpreis werden (also nicht der Grundpreis). Stattdessen käme aber ggf. ein Entgelt für die Ablesung/Datenerfassung hinzu.

    EHZ werden derzeit in D in aller Regel nur bei Neuanlagen und umfangreichen Modernisierungen verwendet.
    Die Vorteile halten sich ME noch sehr in Grenzen...
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  6. #5
    Themenstarter

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    Danke an Alle!

    Es geht um Strombezug für ein geplantes EFH das momentan einen Zähler für normalen Verbrauch benötigt und einen für eine Wärmepumpe( Leistung noch nicht bekannt). Zählerplatzreserve soll für evtl. PV und falls später mal vermietet für das OG eingeplant werden.
    Es wird ein Zählerschrank mit max. 4 eHZ+VF(Verteilerfeld) benötigt.

    Beim LEW EVU / VNB gilt die TAB 2007.
    Ich werde nicht recht schlau daraus, so wie es aussieht, sind nun eHZ für alles vorgeschrieben.
    Die Vorteile von den eHZ lägen darin , daß ein Zählerfeld mit 2 eHZ belegt werden könnte, also Platz gespart werden könnte.

    Allerdings heisst es in den TAB 2007:
    Bei Ein- und Zwei-Kundenanlagen ist je Zählerfeld nur ein eHZ zulässig. Ausnahmen sind bei Anlagen kleiner Leistung wie z.B. Wärmepumpen oder Photovoltaikanlagen möglich.

    Hier kann bis zu einer Anlagenleistung von bis zu 4,6kVA ein zweiter eHZ auf dem gleichen Zählerfeld eingesetzt werden.

    http://www.lew-verteilnetz.de/cms_ds...e/TAB_2007.pdf
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  7. #6
    Themenstarter

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    So wie es aussieht kann man nicht seinen eigenen eHZ verwenden sondern nur den vom Messstellenbetreiber.

    http://www.lew-verteilnetz.de/cms_ds...21_Zaehler.asp
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  8. #7

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    Logisch.
    Oder was würde Dein Obsthändler sagen, wenn Du mit Deiner eigenen Waage vorbeikämst, um die Erdbeeren abzuwiegen, welche Du ihm abkaufen möchtest...?

    Für die PV-Anlage wäre hingegen (aus dem selben Grundsatz des Handelsrechts heraus) ein eigener Zähler möglich.
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  9. #8

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    aber seit einiger Zeit (Anfang 2010???) ist es doch theoretisch zumindest möglich den Messstellenbetreiber selbst zu wählen! -dachte ich-

    Das der in irgend einer Form zertifiziert sein muss und nciht sich jeder einfach selber nen Zähler kauft, sehe ich ein, aber das man an den Netzbetreiber gebunden ist, sit doch aufgehoben, oder?
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  10. #9
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  11. #10

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    Vielleicht nicht ganz uninteressant:

    Der Eli, der bei uns im Zuge einer Zählerschranksanierung den eHZ installiert hat meinte, dass diese nur eine kurze Gültigkeit der Eichung haben und so wesentlich öfter ausgetauscht werden müssen (zumindest bei uns in HH). So wie ich ihn verstanden habe alle 6 Jahre wogegen die Alten 30 Jahre halten sollen....

    Willst Du dann alle 6 Jahre einen neuen Zähler kaufen? das rentiert sich nie. Das würde ich erstmal in Erfahrung bringen.
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  12. #11

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    Ups, hätte den Link darüber erstmal lesen sollen, hier schreibt Hager die Eichdauer von 8 Jahren.
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  13. #12

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    Daumen hoch

    Zitat Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
    aber seit einiger Zeit (Anfang 2010???) ist es doch theoretisch zumindest möglich den Messstellenbetreiber selbst zu wählen! -dachte ich-
    Da denkst Du falsch. Der Energielieferant darf den Meßstellenbetreiber frei wählen. Nicht aber der Belieferte!

    Das der in irgend einer Form zertifiziert sein muss und nciht sich jeder einfach selber nen Zähler kauft, sehe ich ein, aber das man an den Netzbetreiber gebunden ist, sit doch aufgehoben, oder?
    Jein. Oder: Es kommt drauf an. Siehe oben und siehe unten!

    Zitat Zitat von chipC Beitrag anzeigen
    Nein, das sieht nicht so aus!

    Denn - wie ich schon andeutete - gilt das nur für Einspeisezähler, nicht aber für Bezugszähler!

    Das sollte eigentlich auch aus den Informationen von HAGER hervorgehen. Dort steht was von
    Regenerativ erzeugte Energie mit der eHZ-Zählerplatztechnik messen
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  14. #13

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    Zitat Zitat von 00imperator Beitrag anzeigen
    ...wogegen die Alten 30 Jahre halten sollen....
    Die Eichfrist liegt bei mechanischen Zählern bei bis zu 16 Jahren (je nach Typ des Zählers). Diese kann verlängert werden, typ. um 5 Jahre, evtl. auch mehrmals. Dazu muss nicht unbedingt jeder einzelnen Zähler überprüft werden (Stichwort: Stichprobenprüfung).

    Bei Bezugszählern wird der VNB darauf bestehen, dass er den Zähler liefert.

    Gruß
    Ralf
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  16. #14

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    Zur Haltbarkeit von Ferrariszählern versus eHZ:

    Die n-ergie (ex-EWAG) hat z.B. in Nürnberg noch Bezugszähler mit Baujahren von Ende der 1960er im Einsatz, welche nach der Ersteichung aufgrund wiederholter positiver Stichproben nicht mehr nachgeeicht werden mußten.
    Die sind also nunmehr seit über 40 Jahren ununterbrochen im Einsatz.

    Auf Ähnliches darf man bei elektronischen Zählern nicht ansatzweise hoffen.
    Im Gegenteil! Von denen mußten ja schon etliche VOR Ablauf der Ersteichung ersetzt werden, da sich ganze Serien als ab Werk fehlerhaft erwiesen hatten...
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Da denkst Du falsch. Der Energielieferant darf den Meßstellenbetreiber frei wählen. Nicht aber der Belieferte!

    Da hast Du natürlich mal wieder Recht! Kommt davon, wenn man Halbwissen speichert....und dann zum eigenen Vorteil umdeutet...

    Passt jetzt nicht mehr ganz dazu, aber trotzdem: hat man ne Chance nen neuen Zähler zu verlangen, wenn der alte lauthals brummt!?
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