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  1. #1

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    Keller isolieren und dämmen (ein paar Detailfragen)

    Hallo, ich bin im Begriff unseren Keller zu isolieren und zu dämmen, da wir Feuchtigkeit mit Schimmelbildung haben. Eigentlich wird alles in Eigenarbeit geschehen, wobei ein befreundeter Handwerker der etwas Ahnung von der Materie hat dabei sein wird. Da ich mich aber auch gern selbst schlau mache, hielt ich es für sinnvoll auf diesem Wege im vorraus mit ein paar Profis zu sprechen.

    Wir haben geplant einen Minibagger zu mieten, alles frei zu legen, gründlich von Schmutz zu reinigen(hochdruckreiniger,trocknen lassen), grundierung aufzutragen, dickbeschichtung aufzutragen(evtl. mehr als einmal?) styrodurplatten (80mm) aufzubringen...

    so weit das was ich weiss. nun zu den fragen:

    1. gibt es große qualitätsunterschiede bei der dickbeschichtung oder reicht es wenn man auf die Erfüllung der DIN 18195 achtet ?

    2. worin besteht der Unterschied zwischen 1K und 2K Dickbeschichtung und welche würdet ihr empfehlen ?

    3. würdet ihr eine Noppenfolie/Drenagefolie auf den Styrodurplatten aufbringen?

    4. sollte man ganz zum schluss eine kiesschicht zum ablaufen vorschütten oder reicht eine folie ?

    5. welche anschlusskante bei den styrodurplatten würdet ihr empfehlen? glatt,struktur,pfalz,nutfeder .. egal?

    Was sollte man eurer Erfahrung nach besonders beachten, wenn man sich wie ich das erste mal an so ein Projekt wagt?

    Vielen Dank im vorraus für Eure Mühe
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  2. Keller isolieren und dämmen (ein paar Detailfragen)

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Sicher, daß die Feuchtigkeit durch die Wand kommt? Nicht, daß es durch Kondensation
    entsteht, weil die Kellerfenster zur falschen Zeit (wenn es draußen warm und feucht
    ist) offen sind, bzw. warme, feuchtere Luft aus dem Wohnbereich nach unten kommt?
    Frage 3. und 4. hängt sicherlich sehr von den örtlichen Gegebenheiten ab.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von neuling1980 Beitrag anzeigen
    ..............

    Was sollte man eurer Erfahrung nach besonders beachten, wenn man sich wie ich das erste mal an so ein Projekt wagt?
    Ich würde zunächst durch sachkundige Unterstützung Ursachen für das/die Erscheinungsbild/er ermitteln und daraus notwendige Maßnahmen ableiten (lassen).

    Da Sie ja bereits Blickkontakt mit DIN 18195 hatten (Bauwerksabdichtung) ist Ihnen sicherlich aufgefallen, dass dort u.a. von Lastfällen geschrieben ist.
    Insofern ist die die Frage nach 1 k(omponentigen) und 2 k(omponentigen) Massen noch verfrüht.

    Mit freundlichem Gruß
    svjm
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  5. #4
    Themenstarter

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    wenn ich bloss alles beantworten könnte

    Also Danke erstmal für die Antworten. Dann gehts mal los. Keine Ahnung was ein "Lastfall" ist, was ich sagen kann ist, das wir im Wald wohnen und oberflächlich sehr sandigen Boden haben. Rundum gibt es mit etwas Abstand viel Moor. Der Grundwasserspiegel liegt bei etwa 4-5 Meter. Bisher ist weder ein Gewebe vor der Wand noch irgend etwas anderes. Vor 30 Jahren wurde mal mit so einer dünnen Bitumensuppe gestrichen die fast nicht mehr vorhanden ist.

    Ich muss ehrlich sein, das ich nicht 100% weiss, wo der Schimmel überhaupt her kommt. Auch von innen wäre möglich. Aber bei unserer quasi überhaupt nicht vorhandenen Isolierung oder Dämmung von aussen, kann man sicher nichts falsch machen, selbst wenn die Feuchtigkeit auch von innen kam/kommt.

    Ich werde mir mal ein Feuchtigkeitsmessgerät besorgen und die oberen und unteren Wände durchmessen und vergleichen.
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  6. #5

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    ich würde mir erst mal einen Fachmann besorgen der der Ursache auf den Grund geht,
    ohne Ursachenforschung und beseitigung läufst du Gefahr viel Geld, Zeit und Mühe in den Sand zu setzen..
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Wenn Du den Keller einfach nur als Keller nutzt (nicht heizt) und von außen kein
    Wasser als "Last" "drückt", ist die Perimeterdämmung auf voller Tiefe von der
    energetischen Seite her rausgeworfenes Geld, das besser in eine Kellerdeckendämmung investiert würde (so nicht schon vorhanden)
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  9. #7

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    Vorsicht beim "einfach alles Freilegen"!
    Auf diese Weise wurde schon manch Gebäude unbeabsichtigt schlagartig abgebrochen...
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