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Ausmauerung Sparren so Ok

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  1. #1

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    Ausmauerung Sparren so Ok

    Hallo,

    ich hätte mal gern kurz ein Feedback, ob die Ausmaurung auf dem Ringanker so Ok ist.

    Ferner ist mir aufgefallen, dass auch im Bereich des Flachdaches mit diesen kleinen "Backsteinen" ausgemauert wurde, allerdings mit ca. 6 cm Wärmedämmung dazwischen. Warum wird sowas nicht mit dem T8-P gemacht wie das darunterliegende Mauerwerk?

    Danke
    Lönni
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  2. Ausmauerung Sparren so Ok

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  3. #2

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    Was ist geschuldet, d.h. mit welchem Stein ist die Sparrenausmauerung denn beschrieben - oder kein Material angegeben?

    Fugenanteil zu hoch, d.h. mehr Schneidarbeit und Bastelei wären nötig gewesen.

    Und der Anschluss zu den Sparren wird nach deren Schwinden auch nicht dichter... Kompriband???

    Würde mich aber erst mal um die Anschlüsse des Rispenbandes kümmern... kann mir nicht vorstellen, dass dazu solche Details existieren, wie es denn ausgeführt wurde (letztes Bild)!!!
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  4. #3

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    hallo
    da ist nix okay egal ob beschrieben oder nicht, das ist pfusch.
    da fehlt sowas wie detailplanung.

    gruss aus de pfalz
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  5. #4

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    Sieht aus wie Resteverwertung.............
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  6. #5
    Wieland
    Gast
    Bei einer Sparrebausmauerrung empfhielt sich Kleinformatige Steine zu verwenden,
    die sind natürlich fein säüberlich zu verarbeiten.
    Ein Ausführungsdetail ist hilfreich, denn dann gibt es keine Fragen an das Forum.

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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von archi3 Beitrag anzeigen
    Was ist geschuldet, d.h. mit welchem Stein ist die Sparrenausmauerung denn beschrieben - oder kein Material angegeben?
    Keine Ahnung. In der mir vorliegenden Werkplanung steht dazu nichts und im LV habe ich den Text im Anhang gefunden.

    Zitat Zitat von archi3 Beitrag anzeigen
    Fugenanteil zu hoch, d.h. mehr Schneidarbeit und Bastelei wären nötig gewesen.
    Der Meinung bin ich auch - aber unser Archi findet das Ok.


    Zitat Zitat von archi3 Beitrag anzeigen
    Und der Anschluss zu den Sparren wird nach deren Schwinden auch nicht dichter... Kompriband???
    Kompriband verwendet man laut unserem Archi dafür nicht. Die Luftdichtheit kommt angeblich später durch die Folie vom Dachdecker und den Innenputz.


    Zitat Zitat von archi3 Beitrag anzeigen
    Würde mich aber erst mal um die Anschlüsse des Rispenbandes kümmern... kann mir nicht vorstellen, dass dazu solche Details existieren, wie es denn ausgeführt wurde (letztes Bild)!!!
    Was ist damit?


    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    da fehlt sowas wie detailplanung.
    Ok - verstanden. Wie macht man das denn dann richtig? Laut unserem Archi alles i.O.!
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  8. #7

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    Wenn die Planung auch so "detalliert" wie die Ausschreibung ist...

    ... findet er die Sparrenausmauerung und auch den Anschluss des Windrispenbandes (WRB) ok...

    Poroton wurde schon verwendet... egal welcher, da kein bestimmter angegeben ist... aber: die Reststücke und dicken Fugen sind ok

    Das Kompriband war ja auch nicht für innen gedacht.... und ich spendier immer ein Stück schwarze Pappe zwischen Beton und Holz...

    Und die Nägel aus dem schrägen Teil des WRB auf der Fusspfette zieht es ganz bestimmt als erstes raus... hat der Statiker das auch für ok befunden oder möchte der vielleicht ein "Futterholz" haben???
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von archi3 Beitrag anzeigen
    hat der Statiker das auch für ok befunden oder möchte der vielleicht ein "Futterholz" haben???
    Statiker und Architekt sind bei uns eine Person...

    Wie würde man das mit dem WRB denn richtig machen?
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  10. #9
    Wieland
    Gast
    Zitat Zitat von loennermo Beitrag anzeigen
    Statiker und Architekt sind bei uns eine Person...

    Wie würde man das mit dem WRB denn richtig machen?
    Da das WRB lediglich auf Oberkante Sparren befestigt sind,
    sind die Sparren im Berreich der Fusspfette / First und aufgenagelter WR
    gegen kippen zu sichern, hierzu wird ein Füllholz Kraftschlüssig
    mit der Fuss bzw. Firstpfette verbunden.

    Grüße
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  11. #10

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    z.B. so (beim 5. von oben gibt es einen Muster-Plan, Details W1 und W2 rechts oben) - ist aber nur ein Beispiel!

    http://www.google.de/search?client=s...J8-d-QaJpO3IAw

    (aber das ergibt sich eigentlich auch aus der Statik bzw. dem Sparrenplan)
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  12. #11

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    Moin,

    das Futterholz oder Knagge hat ja nur den Sinn das der Sparren durch das spannen des Wrb. nicht kippt, die Horizontalkräfte die durch das Wrb. entstehen müssen durch Sparrenpfettenanker in die Fußpfette abgeleitet werden. Allerdings ist das Wrb. dann aber nur am Sparren befestigt.
    Wie auf den Bildern zu sehen ist wurde hier das Wrb. direkt auf und seitlich an der First-fußpfette (hoffentlich kraftschlüssig verbunden) befestigt, die H-Kräfte werden somit direkt in die Fußpfette geleitet.
    Das mit der Sperrbahn zwischen Mauer und Holz lernt man eigentlich schon im 1.Lehrjahr.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Ralle1 Beitrag anzeigen
    das Futterholz oder Knagge hat ja nur den Sinn das der Sparren durch das spannen des Wrb. nicht kippt,

    ... nicht ganz, denn an den Enden des WRB sind für gewöhnlich mehr Nägel erforderlich, hier braucht`s also mehr Platz, um die Nagelanzahl unterzubringen, dafür reicht meist die Sparrenbreite nicht aus

    Wie auf den Bildern zu sehen ist wurde hier das Wrb. direkt auf und seitlich an der First-fußpfette (hoffentlich kraftschlüssig verbunden) befestigt, die H-Kräfte werden somit direkt in die Fußpfette geleitet.

    Zumindest an der Fusspfette habe ich da meine Bedenken, denn wenn das WRB Zug bekommt, hüpfen zuerst die 1 bis 2 Nägel raus, die an der Biegung des WRB auf der Fusspfette für Spannung sorgen...
    Nimm mal den ersten Treffer meines google-Links und lies unter "Anschluss des Windrispenbandes"...
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  14. #13
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    Update:

    So - hatte heute mit dem Archi einen Termin vor Ort - seine bisherige Einschätzung basierte auf den Bildern.

    a) WRB findet er Ok (er ist auch der Statiker) - ihm ist nich bekannt wie man das anders oder besser machen kann.

    b) Interessanterweise sieht die Ausmauerung von außen deutlich besser aus (ich war den Abend nicht auf dem Gerüst). Jedoch innen die reinste Katastrophe so nun seine Worte heute.

    Fazit: Die Ausmaurung wird nachgebessert - was immer das heisst und der Dachdecker musste erneut von der Baustelle geschickt werden, da der Rohbauer noch immer nicht fertig ist.
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  16. #14
    Wieland
    Gast
    Die Sparrenausmauerung ist solang ich zurückdenken kann so üblich, soll aber auch
    wirklich fein säuberlich ausgeführt werden.
    Der Fugenanteil spielt meiner Meinung nach keine Rolle solange die Regel eingehalten
    wird. Letztendlich stößt von innen die Dämmung gegen die Sparrenausmauerung.

    Die Luftdichtigkeit wird sowohl durch fachgerechte Ausführung / Anbringen
    der Dampfsperre von innen sowie des fachgerechten Putzanschluss von außen an
    den Sparrenköpfen erreicht.

    Beim anschlagen des Windrisppenband an die Fusspfette sehe auch nicht wirklich
    ein Problem.

    Einige Vorschläge bezüglich Quellband im auzumauernden Sparrenfeld o.einlegen
    von Dachpappe halte ich für überflüssig.
    Denn es gibt auch noch die Regel des trockenen anmauern.

    Grüße
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  17. #15

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    Zitat Zitat von loennermo Beitrag anzeigen
    Update:

    So - hatte heute mit dem Archi einen Termin vor Ort - seine bisherige Einschätzung basierte auf den Bildern.

    a) WRB findet er Ok (er ist auch der Statiker) - ihm ist nich bekannt wie man das anders oder besser machen kann.
    Moin,
    wenn man das mal nicht ganz DIN konform betrachtet, halten wird das, ein Dach wird deshalb nicht umkippen, eben nur nicht ganz nach Hersteller Angaben.
    Und dann fehlt nur noch der Dachdecker der ein Dachflächenfenster an eine gewünschte Stelle einbauen soll und der flext das Wrb dann einfach ab, und das Dach bleibt immer noch stehen. Zu Zeiten wo es diese Stahlbänder noch nicht gab wurden Windrispen aus Holz von innen unter die Sparren genagelt, beim darauf folgenden Innenausbau wurden die Dinger einfach wieder raus gerissen. In alten Dachstühlen wurden die Rispen sogar eingelassen was man aber nur noch selten sieht.
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