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"Anfänger" würde sich über einen Rat zwecks Kauf/Neubau freuen :)

Diskutiere "Anfänger" würde sich über einen Rat zwecks Kauf/Neubau freuen :) im Forum Baupreise auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    "Anfänger" würde sich über einen Rat zwecks Kauf/Neubau freuen :)

    Hallo

    Ich hoffe erstmal das ich hier im richtigen Forum bin, oder ob es generell für solche Fragen eine Anlaufstelle gibt.

    Folgendes "Problem":

    Wir haben uns vor einiger Zeit eine DHH angeguckt, die uns super gefällt
    Im groben 17 Jahre alt ( BJ 1994 ) , Außenwände bzw. decke vom OG sind mit Glaswolle (in der Hohlschicht) gedämmt.
    Der Händler möchte 178.000 Euro haben, wir sind bisher bei 173.000 angekommen ( ich möchte ungerne über 160.000 kaufen, da die Heizung bald fällit wäre ). Diese bisherigen erzielten 173.000 würden mit Nebenkosten den Preis auf ca. 194.000 Euro erhöhen.


    Jetzt aber meine Frage:
    Diese gebrauchte DHH liegt ca. 12 Minuten mehr von Hamburg entfernt.
    Ich könnte mir in der Gemeinde wo ich momentan wohne für ca. 110euro pro m² ein Grundstück bzw. evt. eine Hälfte reservieren lassen.

    Ich wäre geschätzt von einigen "Fachleuten" mit allen Zusatzkosten wie Auffahrt, Keller, Notar, Erwerbssteuer, Architekt etc. bei 230.000 Neupreis.

    Ist der Preis von 194.000 zu den 230.000 zum neuhaus hin gerechtfertigt, oder meint ihr der Preis ist zu hoch angesetzt? Grade weil die Lage des gebrauchten Hauses noch schlechter als die des neuen wäre.

    Danke für jeden guten Rat!!!
    Geändert von R.B. (17.06.2011 um 18:15 Uhr) Grund: Den link braucht´s wohl nicht.
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  2. "Anfänger" würde sich über einen Rat zwecks Kauf/Neubau freuen :)

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    planfix
    Gast
    in eimen solltest du dir im klaren sein, 1994 hat man anders, und auch billiger gebaut als heute.
    du kannst also ein haus von 1994 qualitativ nicht mit einem neubau vergleichen. schon alleine dämmtechnisch und in folge auch unterhaltskostenmäßig, ist ein neubau hochwertiger.
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  4. #3

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    Wenn das Grundstück bereits 110,-€/m2 kosten soll, dann kann ich ehrlich gesagt nicht glauben, dass die 230T€ ausreichen für Grundstück, Planung, Haus und alle Nebenkosten. Das müsste dann schon ein sehr kleines Haus werden.

    Ansonsten würde ich bei der "geringen" Differenz tatsächlich einen Neubau wagen.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Baufuchs
    Gast
    Schlüssel mal die 230.000 für das neue Objekt näher auf. Ich habe da auch so meine Zweifel, ob das hinkommt.
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  6. #5
    Themenstarter

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    das ist ja mein Problem, ich hab mit einigen Finanzberatern und Immobilienhändlern gesprochen die man flüchtig mal privat kannte oder kennt, in Hoffnung das diese Aussagen relativ Aussagekräftig sind. Sicher bin ich mir bei den 230.000 aber nicht, nur die cousine von meiner Freundin hat noch näher an der Autobahn für ein EFH 120m² wohnfläche, voll unterkellert, hochwertige EBK und Bad mit ca. 550 m² Grundstück 280.000 euro mit allem drum&dran bezahlt. Nun würde ich ja davon ausgehen das eine DHH etwas günstiger wird.

    das Grundstück wäre halt nur 378 m² groß ( ca. 110-120euro pro m² ), und eine voll unterkellerte Doppelhaushälfte mit 107m² wohnfläche
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  7. #6
    Baufuchs
    Gast
    Bei Angaben von Cousinen von Freundinnen wäre ich skeptisch.

    Bauherren neigen merkwürdigerweise dazu wenn sie nach Kosten gefragt werden, diese niedriger anzugeben, als sie waren.

    Jeder will ja ein Schnäppchen gemacht haben

    Bevor du also nicht wirklich belastbare Zahlen hast kannst du auch nicht vergleichen.

    Vor allem nicht glauben, dass eine DHH was die Baukosten angeht, bei gleicher Größe wesentlich billiger wird als ein EFH.

    Der Einsparung bei der Gebäudetrennwand stehen meist Aufwendungen für Gauben/Dachflächenfenster gegenüber, die benötigt werden, damit die Räume ohne Giebelfenster belichtet werden können.

    Die größte Ersparnis liegt im kleineren Grundstückspreis.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Enterich Beitrag anzeigen
    ...die man flüchtig mal privat kannte oder kennt, .....
    Das wird so nichts. Für so eine wichtige Entscheidung braucht man eine verlässliche Zahlenbasis. Sonst zahlt man im besten Fall "nur" sehr viel Lehrgeld, im schlimmsten Fall zahlt man zu viel Lehrgeld.

    400m2 Grundstück ist nicht viel, und ein 100m2 Haus sicherlich auch nicht, doch ein Bad beispielsweise kostet eine Summe x, egal ob im 100m2 Haus oder 200m2 Haus.

    Ich möchte nicht behaupten, dass man für 230T€ kein Haus bauen kann, aber vielleicht nicht das was DU Dir unter einem Haus vorstellst.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Themenstarter

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    Also wäre ein Kaufpreis von 168.000 für diese 17 Jahre alte Massiv DHH völlig in Ordnung bzw. gerechtfertigt?
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  10. #9

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    Was soll denn immer wieder dieser unsinnige link? Glaubst Du ernsthaft man könnte damit ein Gebäude bewerten?

    Gibt´s ein Wertgutachten? Wenn nein, dann einen Fachman holen der die Hütte bewertet. Alles andere ist Kaffeesatzleserei.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Gibt´s ein Wertgutachten? Wenn nein, dann einen Fachmann holen der die Hütte bewertet.
    Und zwar einen unabhängigen. Den könnt ihr z.B. beim Gutachterausschuss des zuständigen Landkreises finden. Vorher die Kosten anfragen!
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  12. #11

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    Hallo,

    ich bin jemand, der ein EFH vor kurzem gebaut hat und zuvor ein älteres verkauft. Ich kann dir auch nur den Rat geben, für die DHH einen EIGENEN Gutachter zu engagieren (kostet einige Hundert Euro). Dem kann man darauf trimmen, das Schriftstück in deinem Sinne zu formulieren, so dass man
    später mit dem Gutachten in die Verhandlung gehen kann und den Preis
    vielleicht noch etwas reduziert. Man weiß aber später zwar nicht alles,
    aber vieles mehr.
    Um Kosten zu sparen könnte man auch einen Architekten auf Stundenbasis
    engagagieren, und bitten sich das Haus anzuschauen. Ist aber natürlich
    nicht so viel Wert wie ein richtiges Gutachten, wobei ich auch die Erfahrung
    gemacht habe, dass potenzielle Käufer 1500 Euro für einen Typen mit Siegel
    ausgegeben haben und dieser keiner der in unserem Haus vorhandenen Schwachstellen entdeckt hatte. Wollte nur die Maße haben, hat sich paar
    Sachen angeschaut und war weg. War damals eher in unserem Sinne. :-)

    Und noch mein persönlicher Rat. Unbedingt vorher nicht nur den Preis und die Infrastruktur vergleichen sondern UNBEDINGT versuchen, mit den Nachbarn (zumindest mit den direkten) ins Gespräch zu kommen. (Nachbarn waren bei uns ausschlaggebend für die Entscheidung, das alte Haus zu verkaufen).

    Falls ihr euch für den Neubau entscheidet, ist auch zu klären, wieviel
    Eigenleistung du einbringen willst. Wir haben 3 Jahre gebaut, aber
    fast alles selbst gemacht. Wenn du dir ähnliches antun willst, dann kannst
    du viel Geld sparen. Wenn du lieber nach 7 Monaten seit der Unterschrift
    einziehen willst, dann bezahlst du deutlich mehr. Lies dir mal das Buch
    von Dietmar Treiber durch, eine Muß-Lektüre für jemand, der mit einem
    Bauunternehmen bauen will. Da steht auch vieles über Preise drin.
    Die paar Euro sind mit Sicherheit gut investiert.

    Gruß
    Gregorator
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Gregorator Beitrag anzeigen
    Dem kann man darauf trimmen, das Schriftstück in deinem Sinne zu formulieren,....
    Kein Gutachter wird sich von seinem Auftraggeber "trimmen" lassen, das ist ein Irrglaube. Es gibt für die Bewertung von Gebäuden Vorgaben an die sich ein Gutachter halten muss, da ist nicht viel Spielraum für Interpretationen.

    Natürlich würde ich als Kaufer ein vorhandenes Gutachten prüfen, und bei Unstimmigkeiten einfach in die Mülltonne treten. Der Verkaufspreis ergibt sich nicht nur aus der Wertermittlung, auch wenn diese eine Grundlage sein kann, sondern letztendlich daraus, was Käufer und Verkäufer miteinander vereinbaren.

    Gruß
    Ralf
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Zitat Zitat von Enterich Beitrag anzeigen
    Grade weil die Lage des gebrauchten Hauses noch schlechter als die des neuen wäre.

    Danke für jeden guten Rat!!!
    Was mir nicht ganz klar geworden ist, warum ihr ein Haus in (für euch) schlechter Lage kaufen bzw. bauen wollt. Ihr bindet euch da für lange Zeit eine Immobilien ans Bein. Da sollte die Lage schon passen.
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  16. #14

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    ... wobei 12 Minuten mehr nach Hamburg ja nicht unbedingt schlecht sein muss.

    Zur Ausgangsfrage: Ich finde, sie ist sehr merkwürdig gestellt. Du bist bei dem Haus, das Ihr evtl. kaufen wollt, schon sehr nah an Deinen Preisvorstellungen und ja offensichtlich auch in der Lage, den geforderten Preis zu zahlen (sonst würdest Du ja nicht über den viel teuren Neubau nachdenken). Wenn es Dir gefällt und die 12 Minuten mehr für Dich ok sind, dann mach's.

    Denn wenn Du jetzt schon beim Kauf wegen unterschiedlicher Preisvorstellungen feilscht, dann solltest Du Dir im klaren sein, dass ein Neubau fast immer teurer als geplant wird. Bei den absolut vagen Aussagen von Deinen Bekannten weißt Du ja überhaupt nicht, was da nun drin ist und was nicht (Notar, Grunderwerbssteuer, Erschließungskosten für das Grundstück, ...). Was ist mit solchen Dingen wie Küche, Terrasse, Carport / Garage etc.? Im alten Haus vorhanden, im neuen dabei? Abgesehen davon würde es ja dann noch einige Zeit dauern, bist Du stressfrei im neuen Haus wohnen kannst.

    Wenn natürlich "eigentlich" ein Neubau schon immer Dein Traum war, dann mach einen realistischen Kostenplan und überlege, ob Du Dir das leisten kannst. Mir kommen 230000 Euro im Umland von Hamburg mit Grundstück und allen Nebenkosten ziemlich niedrig vor, aber ich kenne den Markt da oben auch nicht (vielleicht ist es ja nur der Neid ...).
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