Werbepartner

Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1

    Registriert seit
    06.2011
    Ort
    Modautal
    Beruf
    Mediengestalter
    Beiträge
    2

    Keller: Schwitzwasser oder Feuchtigkeit von außen?

    Liebe Bauexperten,

    auch wir haben nach unserem Einzug in unser neues Heim (Aufstockung bei meinen Eltern mit Bau eines Treppenhauses zwecks seperatem Eingang und Keller) nun unseren Supergau.

    Zunächst die Fakten:
    Neubau/Anbau an altes Haus, Einzug: 2009

    Treppenhaus mit Keller, alles offen gehalten bis in den 1. Stock (Wohnräume),
    Fläche des Kellers: ca. 20qm

    Aufbau des Kellers (außen - unten und seitlich):
    Misapor (Korngröße 10/50), Bodenplatte (d=25cm),
    Außenmauerwerk: 24cm aus Liaporsteinen
    Senkrechte Isolierung mit Dickbeschichtung
    Keine Hohlkehle, Mauerwerk bündig mit Bodenplatte
    Perimeter Dämmung 12cm Styrodur-Platten

    Aufbau des Kellers (innen):

    Styropor, Folie, Estrich (Anhydritestrich), Granitplatten

    Aufbau der Kellerwände (innen):
    Außenwand, Holzleisten, Rigipsplatten, Putz

    2009: Einzug
    2010 (Januar): Nach der großen Schneeschmelze war der komplette Granitboden gut feucht. Hatten uns dabei noch nichts gedacht.
    2011 (Februar): Wieder nach dem extremen Schneefall und der Schmelze: kompletter Granitboden steht unter Wasser.

    Danach einige Granitfliesen weggeschlagen: Estrich komplett feucht
    Unterer Wandbereich freigelegt: Rigips natürlich feucht, ersten zwei Steinreihen feucht.

    Den kompletten Estrich rausgeschafft, auch die Folie zwischen Estrich und Styropor war durchnässt, und schließlich auch die Bodenplatte hatte Feuchtigkeit.

    Jetzt die Preisfragen:

    • Kam die Feuchtigkeit von Außen (Vermutung: zwischen Bodenplatte und erster Mauerreihe)
    • Kam die Feuchtigkeit von Innen („Schwitzwasser“)? Kann eine solche Menge an Schwitzwasser entstehen, die dann auch durch den kompletten Estrich bis auf die Bodenplatte geht?
    • Warum ausgerechnet zu den Zeiten der Schneeschmelze? (extreme Temperaturschwankungen in den Jahren 2010 und 2011 nach dem großen Schnee bei uns)


    Wir sind dankbar für jede Vermutung und jeden Ausschluss von Varianten….

    P.S.: Anbei Bilder vom Granitboden, dem Estrich, der Mauerreihe und der Bodenplatte.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Keller: Schwitzwasser oder Feuchtigkeit von außen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    07.2010
    Ort
    Rheinland, Rhein-Main, Baden-Württemberg
    Beruf
    Bauingenieur, Sachverständiger
    Beiträge
    899
    auch wir haben....nun unseren Supergau.
    ...............................

    Treppenhaus mit Keller, alles offen gehalten bis in den 1. Stock (Wohnräume),
    Fläche des Kellers: ca. 20qm

    Aufbau des Kellers (außen - unten und seitlich):
    Misapor (Korngröße 10/50), Bodenplatte (d=25cm),
    Außenmauerwerk: 24cm aus Liaporsteinen
    Senkrechte Isolierung mit Dickbeschichtung
    Keine Hohlkehle, Mauerwerk bündig mit Bodenplatte
    Perimeter Dämmung 12cm Styrodur-Platten
    ................
    2009: Einzug
    2010 (Januar): Nach der großen Schneeschmelze war der komplette Granitboden gut feucht. Hatten uns dabei noch nichts gedacht.
    2011 (Februar): Wieder nach dem extremen Schneefall und der Schmelze: kompletter Granitboden steht unter Wasser.

    ..................................

    Jetzt die Preisfragen:

    • Kam die Feuchtigkeit von Außen (Vermutung: zwischen Bodenplatte und erster Mauerreihe)
    • Kam die Feuchtigkeit von Innen („Schwitzwasser“)? Kann eine solche Menge an Schwitzwasser entstehen, die dann auch durch den kompletten Estrich bis auf die Bodenplatte geht?
    • Warum ausgerechnet zu den Zeiten der Schneeschmelze? (extreme Temperaturschwankungen in den Jahren 2010 und 2011 nach dem großen Schnee bei uns)


    Wir sind dankbar für jede Vermutung und jeden Ausschluss von Varianten….

    [/QUOTE]

    Guten Abend,

    1.) Auch wenn Sie schreiben, dass Sie nun Ihren Gau haben, ist es ja schon der 2. nach Einzug. Sind denn Ihre Mängelschreiben schon erledigt?

    2.) "Schwitzwasser"? Der Keller wird wohl nicht beheizt. Gibt es Fensteröffnungen, wie wird er genutzt? Woher sollen extreme Temperaturschwankungen im Keller kommen? Aus der Ferne eher NEIN.

    3.) Wie sieht die Kelleraußenwand unter der Dickbeschichtung (das soll eine Abdichtung sein) aus?

    4.) Welcher Lastfall nach DIN 18195 wurde für die Festlegung der Abdichtung der Außenwände angesetzt?

    5.) Wie sieht der Aufbau unter der Bodenplatte aus (außer dem Dämmschotter?).

    Vermutung: Eher von außen.

    Ein freundlicher Gruß
    svjm
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    06.2011
    Ort
    Modautal
    Beruf
    Mediengestalter
    Beiträge
    2
    Guten Abend,

    vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.

    Nochmal zum Aufbau des Treppenhauses:

    Haustür -> Treppe nach unten -> Kellerbereich
    Haustür -> Treppe nach oben -> kleines Podest -> weitere Treppe -> Wohnbereich
    (alles offen gehalten)

    2.) der Keller wird nicht beheizt, er wird als Abstellraum genutzt, es gibt Fensteröffnungen im Treppenhaus (ein Stock darüber - wie gesagt, alles offen von Keller bis 1. Stock). Extreme Temperaturschwankungen gab es bei uns nach der Schneeschmelze von kalt auf warm. Könnte man durch das Öffnen der Haustür die Temperaturschwankungen erklären?
    3.) Zur Abdichtung: Laut Leistungsverzeichnis: Abdichtung außen von vollfugigem Ziegel-Kellermauerwerk und Betonwänden: Im ersten Arbeitsgang eine Egalisierungsspachtelung aufgebracht, nach ausreichender Abtrocknung eine zweite Dichtspachtelung aufgebracht
    4.) Lastfall: Abdichtung gegen nichtdrückendes Wasser aus 2 Lagen Bitumen-Schweißbahn und einem heißflüssigen Bitumen-Deckaufstrich auf der Sauberkeitsschicht unter der Bodenplatte | Abdichtung aus Bitumenschweißbahnen, 2-lagig an senkrechten Wänden.
    5.) Unter dem Dämmschotter (Misapor) liegt darunter der normale Boden (nach Aushub)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    07.2010
    Ort
    Rheinland, Rhein-Main, Baden-Württemberg
    Beruf
    Bauingenieur, Sachverständiger
    Beiträge
    899

    Nur kurz...

    ...ein Schnitt durch Ihr Bauvorhaben, der auch den Anschluss an den Bestand zeigt, wäre hilfreich.

    Eine gute Nacht
    svjm
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen