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  1. #1

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    Geothermie - unter der Bodenplatte?

    Moin,

    wir planen den Neubau eines EFH. Hier die groben Daten:

    - 11 x 11 m Haus mit Keller
    - Haus komplett gedämmt (Wände + Bodenplatte) mit mind. 20 cm Dämmung
    - Fenster (3-fach) verglast.
    - Wände sind aus GasBeton-Steinen bzw. teilweise Stahlbeton.
    - Ob reines Passivhaus oder nicht ..... mal sehen...

    Nun die Idee: Wenn man eh schon 3,50m ausbuddelt (
    121 m2) dann könnte man doch unter der Bodenplatte in einer 2ten Bodenplatte bzw. unter/in der Sauberkeitsschicht die verfügbare Geothermie abgreifen.

    Ist das möglich und sinnvoll?
    Reicht die Fläche oder muss dann ein Teil des Gartens auch aufgegraben werden? Wieviel kW bekommt man aus 121 m2 Geothermie?
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  2. Geothermie - unter der Bodenplatte?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ein Flächenkollektor "lebt" vom Wärmeeintrag von oben, sprich Regen und Sonne. Beides ist unter der Bodenplatte nicht vorhanden, so dass der Kollektor nur durch einen Wärmestrom von unten bzw. der Seite regeneriert werden kann. Dieser Wärmestrom macht aber nur einen Bruchteil dessen aus, was durch Sonne und Regen eingetragen würde.

    Fazit: Der Kollektor wird nicht schnell genug regenerieren, somit sehr schnell komplett vereisen, und dann unbrauchbar.

    Die spez. Entzugsleistung hängt von der Bodenbeschaffenheit ab. Von 10W/m2 bis 50W/m2 ist fast alles möglich. Für die jährliche Entzugsenerige kann man grob mit 50-70kWh/m2 rechnen.

    ACHTUNG, das sind nur ganz grobe Richtwerte. Ohne die Bodenbeschaffenheit zu kennen kann man keinen Kollektor dimensionieren.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Dieser Wärmestrom macht aber nur einen Bruchteil dessen aus, was durch Sonne und Regen eingetragen würde.
    Aha.

    Danke!
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