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  1. #1

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    Gibt es das (langfristig) absolut dichte Flachdach ?

    Diese Frage stelle ich mir immer wieder und letztmalig erst gestern wieder, als mir ein selbsternannter "Kenner" versicherte, daß es das NICHT gibt.
    Angeblich soll JEDES Flachdach im Laufe der Jahre, so spätestens nach ca. 3 Jahren seine Feuchtigkeitsprobleme bekommen.
    Unzählige Bungalow-Besitzer könntenb davon ein (Leidens-) Lied singen.

    Da ich ebenfalls ein Flachdach (massiv, Beton) plane, interessiert mich natürlich, ob dem so ist, oder ob es das dichte Flachdach (auch langfristig) gibt.

    Falls ja, wie es beschaffen bzw. aufgebaut sein sollte.
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  2. Gibt es das (langfristig) absolut dichte Flachdach ?

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  3. #2

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    Tolle Frage!

    Zitat Zitat von Leoni Beitrag anzeigen
    Diese Frage stelle ich mir immer wieder und letztmalig erst gestern wieder, als mir ein selbsternannter "Kenner" versicherte, daß es das NICHT gibt.

    Warum planen Sie dann ein Flachdach (s.u.)?

    Angeblich soll JEDES Flachdach im Laufe der Jahre, so spätestens nach ca. 3 Jahren seine Feuchtigkeitsprobleme bekommen.
    Unzählige Bungalow-Besitzer könntenb davon ein (Leidens-) Lied singen.

    Kommt im Refrain auch die Ursache vor? Ich kenne zwei davon, die mit ihrer DIY-Satschüsselmontage ihr (ehemals) dichtes Dach perforiert haben

    Da ich ebenfalls ein Flachdach (massiv, Beton) plane, interessiert mich natürlich, ob dem so ist, oder ob es das dichte Flachdach (auch langfristig) gibt.

    Falls ja, wie es beschaffen bzw. aufgebaut sein sollte.
    Naja, ein Entwurf der Flachdach-RiLi sah vor ein paar Jahren sogar vor, ganz auf Abdichtungsmaßnahmen verzichten zu können, wenn das Dach als WU-Bauteil ausgeführt würde !

    Das Thema sollten Sie als Planer nicht abendfüllend erklärt bekommen müssen, deshalb kurz und bündig:

    - Problempunkte sind in 9x% Details, die nicht durchdacht/geplant sind.
    - In der Fläche treten i.d.R. keine Probleme auf, es sei denn eine Dachabdichtung wird nach Erstellung wie auch immer beschädigt (siehe nachträgliche Durchdringungen, z.B. Blitzableiter, Elektrozuführungen, Haustechnik usw.).
    - ausreichende, funktionstüchtige und der Nutzung entsprechende Entwässerungseinrichtungen.

    Der bislang größte Murks, der mir in meiner Laufbahn begegnet ist, war eine Umstellung (nix -planung) nach weitgehender Erstellung eines Gebäudes auf eine Extensivbegrünung der Dachflächen. Neben anderen "Kleinigkeiten" die perfekte Katastrophe.

    Ich persönlich würde immer ein Steildach bevorzugen, so einfach wie möglich gestaltet.

    Aber ich bin ja kein Architekt
    svjm
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  4. #3

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    aus meiner erfahrung gibt es das umkehrdach auf basis mit kautschukvergütetem bitumen als konstruktion mit guten hinterlaufsicheren eigenschaften, dass auch nach mehreren jahren noch gute werte aufweist.

    es gibt kein bauteil und kein bauwerk, dass ewig jung bleibt, instandhaltung und instandsetzung werden immer erforderlich, früher oder später.

    entscheidend für die langlebigkeit ist ebenfalls eine gute planung und sorgfältige ausführung der dachkonstruktion.
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  5. #4
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    Zitat Zitat von svjm Beitrag anzeigen
    Naja, ein Entwurf der Flachdach-RiLi sah vor ein paar Jahren sogar vor, ganz auf Abdichtungsmaßnahmen verzichten zu können, wenn das Dach als WU-Bauteil ausgeführt würde !
    Soll das heißen, nur Beton und sonst nix ?
    Sorry, aber was ist WU-Bauteil ? Bin leider noch "Anfänger".....



    Ich persönlich würde immer ein Steildach bevorzugen, so einfach wie möglich gestaltet.
    Diese Aussage beantwortet meine Frage indirekt.

    Nur ich will auf keinen Fall ein Steildach.
    Und wenn es kein wirklich dichtes Flachdach gibt, soll auf das Flachdach eine Art Stahlkonstruktion als Dachfüllener Wintergarten (mit Glasdach mit leichter Neigung.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo Rolf.


    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    ... das umkehrdach auf basis mit kautschukvergütetem bitumen als konstruktion mit guten hinterlaufsicheren eigenschaften,
    Du weißt ich bin Anfänger und hab keine Ahnung, was ein Umkehrdach ist, vor allem klingt mir der Begriff "kautschukvergüteter Bitumen" nicht unbedingt als begehbarer Dachbelag, oder täusche ich mich hier ?

    Klar braucht auch ein Steildach nach 50 Jahren evtl. mal ein paar neue Ziegel, aber die Frage ist, ob sich die Renovierungsintevalle und -Kosten in etwa vergleichen lassen, oder ob das Flachdach hier weit überdimensional zu Buche schlagt.....
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  7. #6
    Avatar von fmw6502
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    Zitat Zitat von svjm Beitrag anzeigen
    Das Thema sollten Sie als Planer nicht abendfüllend erklärt bekommen müssen


    Gruß
    Frank Martin
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  8. #7

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    Ich muß an Douglas Adams denken:
    Etwas was garantiert nicht kaputt gehen kann, unterscheidet sich von etwas
    das kaputt gehen dann nur darin, daß wenn es doch kaputt geht, es garantiert
    nicht repariert werden kann
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Marion
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  10. #9
    Avatar von Nurich
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    Zitat Zitat von Leoni Beitrag anzeigen
    Diese Frage stelle ich mir immer wieder und letztmalig erst gestern wieder, als mir ein selbsternannter "Kenner" versicherte, daß es das NICHT gibt.
    Angeblich soll JEDES Flachdach im Laufe der Jahre, so spätestens nach ca. 3 Jahren seine Feuchtigkeitsprobleme bekommen.
    Nach der Aussage wüsste ich auf jedenfall wer mein Dach nicht abdichtet.
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  11. #10
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    Zitat Zitat von Marion Beitrag anzeigen
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    Daran dachte ich auch schon.
    HAbe aber in einem andern Thread gelesen, daß sich das bei Hitzeeinwirkung ausdehnt und bei erkaltung am Abend wieder zusammenzieht und dadurch laute Knackgeräusche verursacht.

    Außerdem können sich beim Belag mit Blech darunter Hohlräume bilden (Schimmel, Feuchtigkeitsherde, Schädlinge......usw.)
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Marion Beitrag anzeigen
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    In welcher Darreichungsform?
    Geändert von Skeptiker (23.06.2011 um 22:45 Uhr) Grund: "r" fehlte
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  13. #12

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    Zitat Zitat von svjm Beitrag anzeigen
    Der bislang größte Murks, der mir in meiner Laufbahn begegnet ist, war eine Umstellung (nix -planung) nach weitgehender Erstellung eines Gebäudes auf eine Extensivbegrünung der Dachflächen. Neben anderen "Kleinigkeiten" die perfekte Katastrophe.
    Wie sieht denn dann die Planung bei extensiver Begrünung aus?
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  14. #13

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    umkehrdach bedeutet, dass die abdichtung unten ist, die wärmedämmung oben, die wärmedämmung muss aus besonderen hartschumplatten bestehen, xps, die dämmplatten dürfen so gut wie kein wasser aufnehmen.

    umkehrdächer sind ideal zur begehbarkeit auszubilden, da die oben liegenden dämmplatten gegen wind gesichert werden müssen. ein plattenbelag im splittbett stellt die sicherheit dar, ebenso eine dachbegrünung.

    kautschukvergütet ist das bitumen, in das die schweissbahnen eingebettet werden, da dies beim umkehrdach unten - auf der stahlbetondecke ist - spielt begehbarkeit und kautschuk keine rolle. durch das kautschukvergütete bitumen wird die hinterlaufsicherheit wesentlich verbessert.

    betretbarkeit von kautschukvergütetem frischen bitumen - noch heiss oder warm - ist so eine sache, steht man darin, sind ein paar neue salontreter fällig - die sind nicht zu retten!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Leoni Beitrag anzeigen
    Soll das heißen, nur Beton und sonst nix ?
    Sorry, aber was ist WU-Bauteil ? Bin leider noch "Anfänger".....

    Ist längst vom Tisch und nie offiziell veröffentlicht worden. Nun, wenn Sie "Anfänger" sind, sollten Sie Vorgaben machen und die Planung denen überlassen, die es können.
    ...............
    Ein Gruß
    svjm
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  17. #15

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    Hmm...

    Zitat Zitat von fmw6502 Beitrag anzeigen


    Gruß
    Frank Martin
    ..ist mir jetzt erst aufgefallen, dass er Planer und Anfänger gleichzeitig ist.

    Aber das ist nichts aufregend Neues.
    svjm
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