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Verlegung der Kanäle

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  1. #1

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    Verlegung der Kanäle

    Guten Tag,

    für unseren Neubau eines EFH ist der Einbau einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage vorgesehen. Bisher sind wir fest davon ausgegangen, dass die Kanäle (Rundrohr) im Keller und EG in der Betondecke verlegt werden. Jetzt spricht der Bauträger von einer Verlegung im Fußbodenaufbau. Wir haben von einer solchen Verlegung noch nicht gehört und gehen eigentlich auch davon aus, dass dann der Fußbodenaufbau an den entsprechenden Stellen (z.B. die Trittschalldämmung) nicht ordnungsgemäß ausgeführt wäre. Daher wäre es interessant zu erfahren, ob es Argumente für oder gegen dieses Vorgehen gibt und ob jemand weiß, ob es dazu DIN Ausführungsnormen gibt, die ein bestimmtes Vorgehen quasi vorschreiben.

    Vielen Dank!
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  2. Verlegung der Kanäle

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  3. #2
    Baufuchs
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    Verlegung im Fußbodenaufbau ist zulässig.

    Allerdings werden dann keine Rundrohre sondern Oval- oder Flachkanäle mit einer Höhe von ca. 50mm verwendet.
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  4. #3

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    Wir haben unsere Rohre (Außendurchmesser von 7,5 cm) auch im Fußbodenaufbau versteckt. Die Rohre verschwinden in einer Ausgleichsdämmung, die bei uns dann 7,5 cm hoch war. Darüber kommen die Systemplatten f. FBH mit integr. Trittschalldämmung (zumindest war es so bei uns).

    Die Elektroleitungen vom Elektriker laufen ja auch über den Fußboden. Wenn dieser schlau ist, verlegt er die Kabel bzw. Leerrohre im rechten Winkel und nicht quer durch den Raum. Sonst macht das Verlegen der Ausgleichsdämmung wirklich Spaß (Vorsicht Ironie). Bei uns war es glücklicherweise nur 1 Leerrohr im DG, danach gabs eine auf die Finger mit dem Hinweis auf fachgerechte Verlegung und das heißt nicht auf dem kürzesten Weg in den Installationsschacht

    Unser Aufbau war so:

    2,5 cm Ausgleichsdämmung EPS-Platten
    5,0 cm Ausgleichdämmung EPS-Platten
    2,0 cm Systemplatte
    6,0 cm Fliesestrich
    1,5 cm Belag inkl. Kleber

    = 17 cm OK fertig Fußboden.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die schnellen Informationen.
    Bei uns werden definitiv Rundrohre verwendet. Durch die Installation im Fußbodenaufbau verlieren die Räume dann aber entsprechend mind. 7,5 cm Raumhöhe wenn ich das richtig verstehe, oder?
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  6. #5
    Themenstarter

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    Außerdem haben wir auch noch eine Fußbodenheizung die entsprechend im Aufbau landen muss.
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  7. #6

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    Die Fußbodenheizungsrohre sind auf den Systemplatten fest getackert.

    Ja, man verliert 7,5 cm an Raumhöhe. Bei uns wurde das aber schon vorneweg in der Planung berücksichtigt, sodass wir an Raumhöhe nichts einbüßen mussten.
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  8. #7
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von felal Beitrag anzeigen
    Guten Tag,

    für unseren Neubau eines EFH ist der Einbau einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage vorgesehen. Bisher sind wir fest davon ausgegangen, dass die Kanäle (Rundrohr) im Keller und EG in der Betondecke verlegt werden. Jetzt spricht der Bauträger von einer Verlegung im Fußbodenaufbau. Wir haben von einer solchen Verlegung noch nicht gehört und gehen eigentlich auch davon aus, dass dann der Fußbodenaufbau an den entsprechenden Stellen (z.B. die Trittschalldämmung) nicht ordnungsgemäß ausgeführt wäre. Daher wäre es interessant zu erfahren, ob es Argumente für oder gegen dieses Vorgehen gibt und ob jemand weiß, ob es dazu DIN Ausführungsnormen gibt, die ein bestimmtes Vorgehen quasi vorschreiben.

    Vielen Dank!
    Die Luftleitungen kann man auf die verschiedensten Arten verlegen, sogar an der Außenwand

    Gruß

    Bruno Bosy
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  9. #8

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    An die Außenwand hatten wir anfangs auch gedacht, scheiterte aber an der Dicke der WDVS. Wir hatten 2 cm zu wenig, wollten aber auf keine dickere WDVS umsteigen.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von felal Beitrag anzeigen
    ......... Daher wäre es interessant zu erfahren, ob es Argumente für oder gegen dieses Vorgehen gibt und ob jemand weiß, ob es dazu DIN Ausführungsnormen gibt, die ein bestimmtes Vorgehen quasi vorschreiben.
    Guten Tag,

    die Ausführungsnorm für Estriche im Bauwesen ist DIN 18560, für Estriche auf Dämmschichten und Heizestriche der Teil 2.

    Ein freundlicher Gruß
    svjm
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  11. #10

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    Zitat Zitat von felal Beitrag anzeigen
    Durch die Installation im Fußbodenaufbau verlieren die Räume dann aber entsprechend mind. 7,5 cm Raumhöhe wenn ich das richtig verstehe, oder?
    NEIN. Der Bodenaufbau wird ja geplant, und dabei wird eine Dämmschicht zwischen Rohbetonboden und Estrich vorgesehen deren Höhe ausreicht.

    Gruß
    Ralf
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
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    Rundrohre in der Trittschalldämmung sind Sch.........lecht.
    Dafür sind die von Baufuchs genannten Ausführungen wesentlich besser geeignet.
    Problem ganz allgemein ist die Anordnung der doch relativ großen Verteilerpunkte an denen die verschiedenen Rohre zusammenlaufen.

    Zudem ist eine weitestgehend kreuzungsfreie Ausführung ungeplant in der Regel überhaupt nicht möglich.

    Also kommt wieder der Standardsatz den keiner hören will :

    Alle (Rohr-) Leitungen (auch die elektrischen) in Fußbodenaufbauten sind zu planen !

    Gruß
    Achim Kaiser
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  14. #12

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    Wichtig ist noch, die Leitungen in der Decke beeinträchtigen die Statik. Dies ist mit dem Statiker abzustimmen. Ebenso in den Wänden. Also die Schlitz- und Durchbruchsplanung vom Statiker prüfen lassen. Zudem bei der Wandverlegung darauf achten das die Leitungen vollständig vor der Dämmung auf der Warmseite sind um Kondensation zu vermeiden. Ansonsten müssen die Leitungen noch mit 100% gedämmt werden.

    Gruß KM
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