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  1. #1

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    Sanierung wie finanzieren?

    Hallo zusammen!

    Ich bin nun wirklich ein Laie auf diesem Gebiet und bitte euch darum um Rat.

    Ich habe ein Elternhaus, dass saniert werden muss bzw. auf neuem Stand gebracht werden muss.

    Angefangen vom Einbau einer Heizung (bisher wurde nur mit Kohleofen geheizt) über die Isolation und Deckung des Dachs bis hin zur äußeren Wärmedämmung muss wirklich alles gemacht werden. (Baujahr 1909 - da muss ich nicht mehr viel zu sagen, oder?)

    Das Haus wird wahrscheinlich mit einem Hypothekendarlehen finanziert. Ich lasse mich aber auch gerne von anderen Methoden überzeugen!

    Die aufzunehmende Summe beläuft sich auf etwa 125.000 Euro.

    Zur finanziellen Situation:
    Im Monat stehen uns (ohne jegliche Abzüge) 2.500 Euro netto zur Verfügung.

    Zu meiner Frage:
    Ist es realistisch diesen Kredit mit einer Summe von etwa 400 Euro monatlich abzustottern? Die Laufzeit spielt eigentlich eine nicht all zu große Rolle (für mich). Ich nehme jedoch an, dass ich die höchste Laufzeit (40 Jahre glaube ich) wählen muss, wenn ich dies mit einer so niedrigen Summe abtrage, oder?

    Die Sanierung ist wirklich dringend erforderlich und ich würde mich über eure Antworten und Meinungen zu meiner Situation wirklich freuen!

    Danke im Voraus!

    Viele Grüße
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  2. Sanierung wie finanzieren?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Mach Dich über eventuell sinnvolle Fördermittel schlau. Wer hat die Kostenschätzung
    gemacht?
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  4. #3

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    Gehört Dir das Haus denn schon?
    Gibt es Belastungen darauf?
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  5. #4
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    Die Kostenschätzung ist von einem Bauingenieur gemacht worden (haben auch privat guten Kontakt zu ihm). Diese Aufstellung brauchte ich sowieso für die Erteilung eines Kredits. An der Stelle stehe ich auch im Moment....weiß halt nicht, ob das so hinhaut, wie ich es mir vorstelle...schließlich ist es ne Menge Geld.

    Haben halt noch kleinere Projekte, die gemacht werden müssen, die aber in Summe auch ganz schön teuer sind.

    Habe noch einen Bekannten (Energieberater), der mich bei Bedarf über KfW Förderungen beraten kann...aber davon habe ich bisher noch nicht unbedingt viel gehört. Bin immer etwas vorsichtig.

    Erscheint dir die Sache unrealistisch?
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  6. #5
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    Das Haus wird im Juli auf mich umgeschrieben. Noch gehört es meiner Mutter. Ohne das Haus bekomme ich halt keinen Kredit. Also ist es erforderlich mir das Haus zu überschreiben.

    Das Haus ist schuldenfrei. Keinerlei Belastungen.
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  7. #6

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    Ich habe ein Elternhaus, dass saniert werden muss bzw. auf neuem Stand gebracht werden muss.

    Angefangen vom Einbau einer Heizung (bisher wurde nur mit Kohleofen geheizt) über die Isolation und Deckung des Dachs bis hin zur äußeren Wärmedämmung muss wirklich alles gemacht werden. (Baujahr 1909 - da muss ich nicht mehr viel zu sagen, oder?)

    Die aufzunehmende Summe beläuft sich auf etwa 125.000 Euro.
    Nix für ungut, aber bei dem, was da alles anfällt, reichen die 125T bei weitem nicht.

    Gruß - Gisela
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  8. #7
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    Die "großen Brocken", die gemacht werden müssen, habe ich ja kurz aufgezählt.

    Das Haus hat zum Beispiel schon überall neue Fenster, welche ja schon nicht mehr mit eingeplant werden müssen.

    Die Treppe vom 1. zum 2. OG sowie eine Drainage sind noch zu machen. Der Rest ergibt sich aus Einrichtungsgegenständen.
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  9. #8

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    Was ist MrsFrischwasserleitungen, Abwasserrohre/Kanal, Stromleitungen, Sicherungskasten, Decken/Fußböden, ...

    Drainage wofür? Oder evtl. Sockel/Fundament/Keller/Wände feucht? Wenn ja, warum? Und wenn klar woher, dann ist mehr erforderlich als Drainage?

    Neues Dach, neue Fenster, neue Treppen, Dämmung, ... => was sagt die Statik dazu?

    U. v. m.

    Gruß - Gisela
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  10. #9
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    Statik ist einwandfrei. Haben das schon messen bzw. prüfen lassen.

    Das Haus ist nicht feucht (erstaunlicherweise). Jedoch müssen wir in unserem Ort eine Kanaldichtemessung durchführen...ich weiß aber auch schon so, dass unsere Rohre erneuert werden müssen. Daher kommen auch direkt die Rohre neu bis zur Straße hinzu. In diesem Zusammenhang ist es mein Wunsch eine Drainage zu legen. Die Häuser in unserer Umgebung haben dies ebenfalls nachgerüstet, und da eh einmal alles auf ist, machen wir in einem die Drainage rein - sicher ist sicher....ich möchte ja auch in dem Haus bleiben^^

    Wasserleitungen und Elektroleitungen sind vor zwei Jahren erneuert worden. Lediglich der Sicherungskasten muss ausgetauscht werden.

    Die Decken sind alle in Schuss. In zwei Räumen muss der Fußboden ausgebessert werden, da die Dielen nachgeben. Sonst alles in Schuss.

    Zur Info: Die Treppe muss nicht komplett neu gemacht werden. Es sind dabei einzelne Stufen, die wieder verstärkt werden müssen (mein Freund ist Schreiner - der hat's mir erklärt, aber mit Fachchinesisch kann ich nicht viel anfangen^^)
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  11. #10

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    Die Bestandsaufnahme klingt ja schon mal solide. Wenn Du allerdings nur 400 Euro
    im Monat für Zins&Tilgung hast, sind das 4800 Euro im Jahr, sprich 3.84% von 125000.
    D.h. Du kannst davon noch nichtmal die Zinsen zahlen.
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  12. #11
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    Mein Problem ist halt, dass ich einfach nicht mehr als 400 Euro im Monat abwerfen kann. Von daher muss es irgendwie gehen. Bekannte von uns machen das auch mit ihrem Kredit so....geht auch....

    Wollte halt nur mal so eure Meinung dazu hören, wie man sowas am Besten macht.

    Zurzeit planen wir alles durch, wenn wir vieles selbst durch Eigenleistung erbringen.

    Im Freundeskreis haben wir z. B. einen Heizungsbauer, der uns die Heizung für 17.000 komplett einbaut (mit allem drum und dran). Bei gleichen Positionen bekomme ich von zwei Unternehmen hier in der Gegend jeweils ein Angebot mit 25.000.

    Ich möchte halt nur nicht, dass nachher alles wie "Kraut und Rüben" aussieht bzw. gemacht wird...mal hier schnell schnell und fertig....es soll schon vernünftig gemacht werden.
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  13. #12

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    Du wirst halt einfach nicht alles machen können, ggf. muß halt z.B. die Dämmung
    der Fassade warten etc. Vielleicht ist ja auch noch Spielraum bei Eigenleistungen, wenn
    man die Sache zeitlich strecken kann und man Fachleute hat, die einen etwas anleiten
    können. Ich wünsche es Dir jedenfalls! Werdet künftig Ihr drin wohnen oder weiter
    Deine Mutter oder zusammen (Nebenkosten sind ja auch höher als bisher und da ist wenig Luft, wenn die Finanzierung mehr als knapp ist) ? Die Standards, die erforderlich sind, um KfW Förderung zu bekommen sind inzwischen ja
    leider derart hoch, daß man sich das auch erstmal leisten können muß.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von jennydelsol Beitrag anzeigen
    Mein Problem ist halt, dass ich einfach nicht mehr als 400 Euro im Monat abwerfen kann.
    Warum eigentlich nicht? Was macht ihr mit dem restlichen Netto?
    Und was ist mit Eigenkapital?

    Von daher muss es irgendwie gehen. Bekannte von uns machen das auch mit ihrem Kredit so....geht auch....
    Das ist Unsinn!
    Was machen die wie???


    Aber solange noch überflüssiges Zeugs wie unnötige (und evtl. sogar schädliche!) Drainagen auf dem Zettel stehen, kann von fachkundiger Planung ME keine Rede sein.


    Aber so wie es aussieht scheitert es ja schon an der Nichtgewährung des Kredits.
    Vermutlich ist das dann noch Euer Glück!
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  16. #14

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    Bei einem Haus, erst recht wenn es schon etwas älter ist, solltet ihr aber auch ein paar Rücklagen einplanen (Reparaturen). Wenn nach den 400 EUR kein Cent mehr übrig bleibt, wäre mir das zu heiss.

    Nebenkosten mit Wasser, Strom + Heizung sind vielleicht auch nicht genau zu bemessen bzw. höher als jetzt, je nachdem wo / wie ihr aktuell wohnt.

    Auf jeden Fall vorher genau rechnen und möglichst nichts vergessen.
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  17. #15

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    Was ist mit sinnvollen Alternativen für schrittweise Sanierung?

    Z.B. jetzt die Kohleöfen preiswert durch Pelletöfen ersetzen. Außerdem Dach samt Dachdämmung machen und so Dinge wie die Treppe, Sicherungskasten etc.

    Später mal (in einigen Jahren) die Fassadendämmung.

    Zuletzt (in vielen Jahren) eine Zentralheizung.

    Dafür keine Verlust des Hauses durch Zwangsversteigerung, keine Privatinsolvenz und keine Beziehungskrise (zumindest keine deswegen).
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