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  1. #1

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    Solar, PV, oder gar nichts?

    Hallo,

    wir sind gerade kurz davor mit unserem Neubau zu beginnen.
    EFH freistehend 155m² Wohnfläche ohne Keller, mit versetztem Pultdach 20° Dachneigung. Wir bauen massiv mit Poroton T7 mit Perlitt gefüllt.
    Wir haben zumindest unten einen großen Fensteranteil. Angebote für Fenster sind wir gerade am einholen, es wird ein U-Wert von 0,7 angestrebt. Heizen müssen wir mit Fernwärme, zusätzlichen machen wir noch einen Kaminofen.
    Soviel erstmal zu den Daten.
    Die Frage wäre jetzt, was Ihr denkt, ob sich bei dem ganzen überhaupt noch eine Solarthermie lohnen würde und wenn ja dann nur für Nutzwasser oder auch zur Heizungsunterstützung? Oder wäre eine PV-Anlage sinnvoller?
    Oder vielleicht gar nichts von beidem?

    Über Antworten wären wir dankbar.
    Vielleicht gibt es unter euch ja auch den ein oder anderen Fernwärmenutzer der ein bischen was von seinen Erfahrungen preisgeben kann.

    Im Vorraus schomal vielen Dank für Eure Bemühungen.
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  2. Solar, PV, oder gar nichts?

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  3. #2

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    Nein, Solarthermie wird nicht lohnen.

    Und Fotovoltaik hat gar nichts damit zu tun.
    Das ist ne asoziale Geldanlage mit zwifelhafter Rendite auf anderer Leute Kosten...
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  4. #3

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    Wie hoch ist Euer momentaner Warmwasserverbrauch, falls bekannt? Wieviele Personen?
    Sparduschkopf oder Whirlpool und Wasserfalldusche? Eine PV sehe ich als Hobby oder
    Geldanlage an, kann man immer noch machen, wenn man das Haus abbezahlt hat,
    dann rechnet es sich vielleicht auch ohne Zuschuß der Allgemeinheit.
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  5. #4

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    Solarthermie nur für WW wird sich nicht lohnen. Bei einer typ. Familie ist dazu der WW Bedarf einfach zu gering. Heizungsunterstützung wäre denkbar, aber bei dem geringen Heizwärmebedarf wird das auch kaum rentabel sein.

    Letztendlich hängt das davon ab, welche Mehrkosten für die Investition zu berücksichtigen sind.

    PV mit Eigenverbrauch lässt sich evtl. darstellen. Dazu müsste Euer Nutzerverhalten bekannt sein. Man müsste den Strom dann "verbrauchen" wenn die Anlage diesen erzeugt. In der Praxis ist das nur sehr schwer zu bewerkstelligen, denn tagsüber sind die Leute bei der Arbeit, und Nachts scheint keine Sonne.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von ReihenhausMax Beitrag anzeigen
    Wie hoch ist Euer momentaner Warmwasserverbrauch, falls bekannt? Wieviele Personen?
    Sparduschkopf oder Whirlpool und Wasserfalldusche? Eine PV sehe ich als Hobby oder
    Geldanlage an, kann man immer noch machen, wenn man das Haus abbezahlt hat,
    dann rechnet es sich vielleicht auch ohne Zuschuß der Allgemeinheit.
    Der Wasserverbrauch ist mir momenten leider nicht bekannt.
    zur Zeit sind es zwei Personen, wir streben aber in den nächsten sagen wir mal 5 Jahren 2 Kinder an
    Wir wollen eine ganz normale Badewanne mit Wanneneinlauf und Brausestab, in der Dusche eine Regenbrause ca. 30x30cm und einen Brausestab.
    2 Armaturen am Waschbecken und eine im Gäste-WC und eine in der Kücke.
    Mir ging es darum, ob wir eine Solarthermie mit Heizungsuntersützung machen sollen, denke aber eher nicht, weil Wohn- Esszimmer den großteil das EG ausmachen und dort ein Kaminofen sein wird.
    Frage wäre jetzt noch, ob Solar für WW geeignet wäre, oder ob sich die investizonskosten nicht armotisieren würden.
    Oder ob wir vielleicht statt Solar auf PV zur Eigennutzung und oder Einspeisung setzen sollten. Stromverbrauch ist ca. 3500 pro Jahr.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von anjaundandi Beitrag anzeigen
    ob Solar für WW geeignet wäre, oder ob sich die investizonskosten nicht armotisieren würden.
    Geeignet schon, wird sich aber nicht rechnen.

    Zitat Zitat von anjaundandi Beitrag anzeigen
    Oder ob wir vielleicht statt Solar auf PV zur Eigennutzung und oder Einspeisung setzen sollten. Stromverbrauch ist ca. 3500 pro Jahr.
    Du meinst wohl 3.500kWh p.a. Jetzt stellt sich die Frage nach dem Nutzerverhalten. Wann ist jemand tagsüber zuhause und "verbraucht" auch Strom? Ich tippe mal, dass es Euch schwer fallen wird, 1.000kWh p.a. selbst zu nutzen, der Rest den die Anlage produziert wird für ein paar Cent eingespeist. Rechnet man hier die Investitionskosten dagegen, dann wird es wohl 15 Jahre und mehr brauchen, bis man eine schwarze Null schreibt, vorausgesetzt in dieser Zeit geht nichts kaputt und muss teuer ersetzt werden.

    Einfach mal überlegen, wie das Nutzerverhalten aussieht, und dann mit den Zahlen jonglieren.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Und Fotovoltaik hat gar nichts damit zu tun. Das ist ne asoziale Geldanlage mit zwifelhafter Rendite auf anderer Leute Kosten...
    Keine Fotovoltaik einzusetzen ist eine asoziale Geldeinsparung auf Kosten zukünftigerer Generationen.

    Also so kommen wir nicht weiter.

    Es müssen einfach sinnvolle Konzepte gefunden/geplant werden - darum gehts.
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  9. #8

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    Zu WW Solar vielleicht mein Rechenbeispiel:
    WW: 3500kWh/a - 3200 sind bei uns im Energieausweiß angegeben, hab mal wo gelesen 1000kWh/a pro Person.
    Heizung Gas: 2011 - 0,06€/kWh ergibt 210€ für WW - Verkäufer rechnen 60% Ersparnis mit Solarthermie -> 125€ gespart.

    Rechne ich mit den Werten und einer Gas-Preissteigerung von 6%
    spare ich die nächsten 15J etwa 3000€

    Fnanzierungskosten von 3,7% effektiv (10J) und
    würde die Anlage 3000€ kosten müsste ich 2000€ an Zinsen Zahlen.


    Von der Seitendebatte über asoziale Förderung und Volkswirtschaftliche Betrachtungen würd ich mal aussen vor lassen. Rechne dir in einer Tabelle die Kosten aus schau in den Geldbeutel
    Den Rest kann man an der Wahlurne entscheiden, Gutmenschen ausgenommen.

    In meinem Fall is Solarthermie wohl nicht rentabel, größtes Problem ist der Wärmeverbrauch WW ist schlecht planbar und bei 2-4 Personen gering.
    PV sieht besser aus, ist auch einfacher zu berechnen, bietet mehr Planunssicherheit. Nicht vergessen die Anlage verursacht auch Kosten (Wartung, Versicherung), dh. Ertrag ist nicht 1:1 Gewinn - ggf. auch mal mit dem Steuerberater wegen Umsatzsteuer sprechen.

    Gruß
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  10. #9

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    Zitat Zitat von gonso Beitrag anzeigen
    PV sieht besser aus, ist auch einfacher zu berechnen, bietet mehr Planunssicherheit.
    Offenbar doch nicht, sonst würdest Du nicht so etwas schreiben:
    Nicht vergessen die Anlage verursacht auch Kosten (Wartung, Versicherung), dh. Ertrag ist nicht 1:1 Gewinn - ggf. auch mal mit dem Steuerberater wegen Umsatzsteuer sprechen.
    Auch ohne die laufenden Betriebskosten ist "Ertrag nicht 1:1 Gewinn"!
    Da muß erstmal die (realistische, nicht die steuerliche) Abschreibung angesetzt werden! Schließlich kostet die Anlage gut Geld und hat ne begrenzte Lebenserwartung/Nutzbarkeit. Insbesondere die Wechselrichter sind oft schon weit vor den Zellen erneuerungsbedürftig.

    Wenn man überzähliges Geld anlegen möchte, kann das ne interessante Möglichkeit sein. Aber wer ein Haus neu baut, hat in der Regel kein Geld übrig, sondern muß im Gegenteil schon dafür Kredit aufnehmen.
    PV-Anlage auf Kredit ist aber riskant bis definitiv unwirtschaftlich.

    Daher würde ich NUR (aber eben sehr wohl) eine gute Vorrüstung (also Leerrohre oder Leitungsführungschacht) vom Keller/Haustechnikraum zum Dach einbauen lassen. Mehr aber auch nicht.
    Wenn das Haus abbezahlt ist, wird dann neu nachgedacht.


    Zitat Zitat von passivbauer Beitrag anzeigen
    Keine Fotovoltaik einzusetzen ist eine asoziale Geldeinsparung auf Kosten zukünftigerer Generationen..
    Dafür wirst Du jeglichen Nachweis schuldig bleiben müssen!
    Denn die Mittel wären im Sinne der Verantwortung für zukünftige Generationen wesentlich wirkungsvoller für z.B. Effizienzsteigerung angelegt.

    Also so kommen wir nicht weiter.
    Stimmt. Aber warum macht man es dann? Gutmenschentum!

    Es müssen einfach sinnvolle Konzepte gefunden/geplant werden - darum gehts.
    Da ist Dir voll zuzustimmen!
    Nur zu - man suche und finde.
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  11. #10

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    Ich nehme mal an, dass eine Seite des Daches gen Süden gerichtet ist?
    Wäre dies nicht der Fall, dann würde sich eine Solaranlage auf gar keinen Fall lohnen und wäre eine totale Fehlinvestition.
    Geändert von Jonny (04.07.2011 um 19:57 Uhr) Grund: was soll der link? NUBs gelesen???
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Offenbar doch nicht, sonst würdest Du nicht so etwas schreiben:
    Einfacher nicht einfach, ansonsten bin ich voll bei dir Julius.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Nein, Solarthermie wird nicht lohnen.
    So, so... ! Und das ohne zu wissen, wie es bei euch eigenlich bestellt ist! Personenzahl? Wasser- und Energiebedarf? Muss eine Kristallkugel haben!

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Und Fotovoltaik hat gar nichts damit zu tun.
    Was? Womit? Mach mal'n Satz drauß?

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Das ist ne asoziale Geldanlage mit zwifelhafter Rendite auf anderer Leute Kosten...
    Ahh ja... nee is klar!

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    PV-Anlage auf Kredit ist aber riskant bis definitiv unwirtschaftlich.
    Jaaa…! Gibt mir mehr verallgemeinernde und plakative Äußerungen!

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Denn die Mittel wären im Sinne der Verantwortung für zukünftige Generationen wesentlich wirkungsvoller für z.B. Effizienzsteigerung angelegt.
    Um es mal mit deinen Worten zu sagen: „Dafür wirst Du jeglichen Nachweis schuldig bleiben müssen!“

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Nur zu - man suche und finde.
    Wie wäre es den mal mit selber Gehirn anstrengen?

    Nun zu den eigentlichen Fragen des Threaderstellers..

    Vor weg... wir haben beides auf dem Dach.

    Was Solarthermie angeht kann bei dir allerdings nur R.B. nur zustimmen und würde es somit eher weg lassen.

    Also lieber das Dach mit PV voll knallen. Unsere Anlage ist zu 100% finanziert ist und sie wird sich nach 10 Jahren selber abbezahlt haben. Die Versicherung kostet uns im Jahr 50,- Euro (Gebäudeversicherung) und deckt so gut wie alles ab, was passieren könnte. Wir haben Eigenverbrauch und nutzen unsere Geräte wie Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler, … durch entsprechende Programmierung am Tage. Zudem haben wir eine Wärmepumpe und Lüftungsanlage… da geht das schon. Und das, was man nicht selber verbraucht, wird ja trotzdem eingespeist und vergütet. Ich kann also nur dazu raten.
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  14. #13
    Avatar von dquadrat
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    du meinst, deine PV wird nach 10 jahren von der allgemeinheit bezahlt worden sein...

    (vornehmlich von denen, die nicht zu den besserverdienenden informatikern gehören.)
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Wie soll denn eigentlich das EEWG umgesetzt werden?
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  17. #15

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    Zitat Zitat von dquadrat Beitrag anzeigen
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