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Mit Intelligentem Stromzähler Energiefresser aufspüren und sparen

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  1. #1

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    Mit Intelligentem Stromzähler Energiefresser aufspüren und sparen

    Der Intelligente Stromzähler der EnBW Energie Baden-Württemberg ist einer der ersten in Serie eingesetzten Lösungen im Bereich Smart Metering in Deutschland.

    Mit einem Intelligenten Stromzähler werden Sie zum Energiemanager, denn es stehen in einem Analyse-Cockpit umfangreiche Informationen zum eigenen Energieverbrauch zur Verfügung

    In diesem kurzen Video wird das System an einem konkreten Beispiel erläutert http://www.youtube.com/watch?v=KALmw__k_VQ

    Die Vorteile des EnBW Intelligenten Stromzählers:

    • Daten zum Verbrauch und zur Leistungsaufnahme aus der Vergangenheit und in Echtzeit
    • Verbrauchs- und Leistungskurven
    • Informationen zu den entstandenen Kosten
    • Werte zum CO2-Ausstoß
    • Exportfunktionen, um die Messwerte in anderen Programmen zu verarbeiten


    Außerhalb von Baden-Württemberg können Sie den Yello Sparzähler nutzen.

    Hier finden Sie ausführliche Infos zum Intelligenten Stromzähler der EnBW: http://www.enbw.com/stromzaehler/



    Energiefresser aufgespürt - ein Beispiel

    Dass man mit einem Intelligenten Stromzähler Energiefresser leicht aufspüren kann, zeigt folgendes Beispiel, das uns einer unserer Kunden berichtet hat. Herr M. wollte seinem Stromverbrauch wirklich auf den Grund gehen, denn er stellte Auffälligkeiten fest, die er sich nicht erklären konnte. Herr M. hat daher zunächst alle energieverbrauchenden Geräte in seinem Haushalt abgeschaltet und den Verbrauch in Echtzeit in seinem Cockpit online abgelesen.
    Das Ergebnis war erstaunlich: der Verbrauch ging nicht auf null zurück. Irgendwo musste also noch ein Energiefresser am Netz hängen. Herr M. begab sich auf die Suche und wurde fündig. Des Rätsels Lösung: ein Vormieter hatte auf dem Dachboden einen Signalverstärker für eine Antennenanlage installiert. Die Anlage wurde allerdings gar nicht mehr genutzt, der Verstärker war also überflüssig. Fazit für Herrn M.: die Anschaffung des Intelligenten Stromzählers hat sich umgehend bezahlt gemacht.

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  2. Mit Intelligentem Stromzähler Energiefresser aufspüren und sparen

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  3. #2

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    Eine Frage stelle ich mir bei all diesen - holen Sie die Kosten durch Einsparungen rein - Vorschlägen:

    Was machen die, die schon immer gespart haben? Die also gar keine vermeidbaren Energiefresser mehr haben?
    Oder nicht das Geld, diese durch sparsame Geräte zu ersetzen?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo. Da stellt sich zunächst die Frage: woher wissen die das so genau? Der ISZ gibt da sehr exakte Auskünfte. Wir stellen jedenfalls fest, dass selbst versierte Sparfüchse immer wieder erstaunt sind, was da alles noch so geht.

    Das mit den Investitionen ist sicherlich richtig. Man muss ja auch nicht alles sofort neu anschaffen. Aber irgendwann muss alles mal erneuert werden. Da sollte das Thema Energie dann Entscheidungskriterium #1 sein.
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  5. #4

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    Wahnsinnsverbrauch dieser Antennenverstärker, da machen sich ja diese intelligenten Stromzähler schon nach 3 Tagen bezahlt

    Nein, die Technik wird dann für mich interessant, wenn die Zähler dann Leitungen freigeben, wenn preiswerte Tarife gelten.
    Bei unserem Lokaloligopolisten kosten diese Zähler nur zusätzliches Geld, ich kann eine Wirtschaftlichkeit unter diesen Bedingungen nicht erkennen.

    Vielleicht hat der genannte Kunde nur virtuelles Geld gespart, wie Loriot beim Senf......

    gruß wolf
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  6. #5

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    Zitat Zitat von EnBW_Baranek Beitrag anzeigen
    ....Aber irgendwann muss alles mal erneuert werden. Da sollte das Thema Energie dann Entscheidungskriterium #1 sein.
    Weise Worte, die man nur unterstützen kann.

    Der Kunde möchte aber sicherlich mehr als nur herausfinden, ob in seinem Haus ein "Stromfresser" läuft, denn das könnte er auch mit einem Energiezähler der für schmales Geld an jeder Straßenecke angeboten wird.

    Die Frage wäre also, wie verhält es sich mit den Stromtarifen? Erst durch einen "passenden" Stromtarif könnte er doch die Erkenntnisse aus der Analyse seines Verbrauchs in Einsparungen umsetzen, indem er seine Nutzung "optimiert".

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Zitat Zitat von WolfB Beitrag anzeigen
    Wahnsinnsverbrauch dieser Antennenverstärker, da machen sich ja diese intelligenten Stromzähler schon nach 3 Tagen bezahlt
    Nehmen wir das mit dem Antennenverstärker mal als Beispiel für die versteckten Stromfresser im Haus. Da macht´s die Summe, und nicht der einzelne Verbraucher.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Genau:

    Das unveränderte Fehlen von Tarifen, welche ausreichend Anreize setzen (vor allem zur Lastverlagerung, aber vielleicht auch - durch progessive statt degressiver Preisstaffelung - zum Minderverbrauch per se), ist das Problem bei der Sache.

    Bisher sind die mir bekannten - in Verbindung mit indelinquenten Zählern angebotenen - Tarife sogar schlechter als der schlichte Schwachlasttarif mit fester Zeitenregelung ("Nachtstrom") über Zweitarif-Ferrariszähler.

    In meinen Augen sind die ganzen "Schmarrn-Mieter" bisher (leider) eine reine Feigenblatt-Aktion, also typische Gutmenschenpolitik, gemacht von Ahnungslosen für Ahnungslose.

    Ganz übel wird es dann, wenn (natürlich angeblich nur "vorläufig"), die Lastdaten nicht im Hause bleiben, sondern über das Portal des Anbieters laufen. Der sie - selbstverständlich - ja zu garnienichts Anderem nutzen wird. Großes Pfadfinderehrenwort...!

    Immerhin dienen solche Systeme der Gewinnmaximierung der Anbieter. Wenigstens etwas.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von EnBW_Baranek Beitrag anzeigen
    Hallo. Da stellt sich zunächst die Frage: woher wissen die das so genau? Der ISZ gibt da sehr exakte Auskünfte. Wir stellen jedenfalls fest, dass selbst versierte Sparfüchse immer wieder erstaunt sind, was da alles noch so geht.
    Exakte Auskünfte kann so ein Speicherzähler (was daran intellegent sein soll, erklärt man mir wahrscheinlich im nächsten Leben) gar nicht geben, weil er mir nicht sagen kann, ob der gerade laufende Verbrauch vom Standby meines Fernsehers oder der Kühltruhe oder der WaMa oder sonstwoher kommt
    Der sagt mir auch nur
    Du verbrauchst grad .....kW/h
    Ich kann bestenfalls an Hand der Tageszeiten feststellen, was nachts so an Strom weggeht, wenn ich schlafe.
    Will ich wie in dem Beispiel einzelne Stromfresser suchen, muss ich weiterhin wie beim guten alten Drehstromzähler einzelne Kreise wegschalten und dann in den Kreisen die Geräte ausstöpseln.

    Da ist ein schlichter, zwischenzuschaltender Verbrauchsmesser viel effizienter. Und den kann ich auch noch weitergeben.
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  10. #9

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    Verkehrt fände ich so ein Teil für uns nicht. Bei manchen Verbrauchern wie der Heizung
    kann ich halt nicht einfach ein Meßgerät dazwischenhängen. Klingeltrafo und Außen-
    beleuchtung mit Bewegungsmelder machen das Kraut sicherlich nicht fett. Wenn die
    Software was taugt, könnte man vielleicht auch gut sehen, ob sich die Einschaltdauern
    von Kühlgeräten merklich erhöht haben.
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  11. #10
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    Die EnBW bietet zum ISZ einen Tarif an, der zwei Verbrauchszeiten abrechnet. Es gibt einen normalen, der von 8 Uhr morgens bis 8 abends gilt. Dann gibt es den Nachtarif, der auch am kompletten Wochenende gilt. Bei mir persönlich kostet der erste 23 Cent/kWh, der zweite 19 Cent. Da macht man dann eben die Geschirrspülmaschine doch eher abends an und wäscht Wäsche am WE.

    Mit einem "Energiezähler" an der Straßenecke lassen sich aber nur Geräte durchmessen, die an einer Steckdose hängen. Mit dem ISZ wird der Verbrauch schon genauer im Gesamtbild erfasst.

    Was der Verdacht der Datensammelei angeht kann ich sagen, dass die Erfassung persönlicher Verbrauchsdaten in einem Smart Grid technisch gar nicht vorgesehen ist.

    Generell ist natürlich schon so, dass der nächste Schritt hier zum Smart Grid noch gegangen werden muss. Der ISZ ist allerdings der erste Baustein. Ich kann sagen, dass die EnBW hier in Kürze Lösungen bieten wird, bei dem der ISZ dann seine ganze Wirkungsmacht entfalten wird. Zusätzlich wird die Zukunft sicher noch flexiblere Tarife bringen. Letztlich geht es ja um Lastverschiebung in Zeiten volatiler Erzeugung mit Erbeuerbaren Energie.
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  12. #11

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    Bei uns gibt´s keinen Nachttarif, jetzt bin ich aber erstaunt

    Sinnvoll ist so ein Ding erst dann, wenn ich dem Teil sagen darf: Wenn der lokale Energieoligopolist 15ct anbietet, mach swn Stromkreis auf, dann lasse ich meine TK-Truhe weiter kühlen, vorher ist es Kundenbeschiss


    wolf
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  13. #12

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    Zitat Zitat von EnBW_Baranek Beitrag anzeigen
    ... mit Erbeuerbaren Energie.

    Komm, mach mal Bäuerchen -> Biogasverstromung

    Im Ernst - was gibt es denn an fest installierten Verbrauchern, bei denen ich Einfluß auf den Verbrauch oder die Verbrauchszeit habe??
    Heizung nur noch von 20:00 - 08:00 Uhr betreiben? Kochen auch?
    Das ist doch Unfug.

    Zur Steuerung der Verbräuche weg von Spitzenlasten hin zu konstanten Verbräuchen wir so nicht gehen, weil diese Spitzenzeiten ja nicht am privaten Haushalt, sondern an ganz anderen Abnehmern hängen.
    Selbst wenn alle Wohnungen Strom nur noch 20:00 Uhr verbrauchen würden, gäbe es keinen konstanten Verbrauch!!!

    Ausserdem gibt es in der Energieplanung ja durchaus Entwürfe, die die verbrauchsarmen Zeiten in den Abend-und Nachtstunden extra einkalkulieren.
    Photovoltaik, die bei Mondschein nun mal fast nix liefert.
    Windkraft, die nicht konstant bläst und gepuffert werden muss.
    Für solche "Ausfallzeiten" solen ja eben z.B. Pumpspeicherwerke herangezogen werden, die mit dem "überschüssigen" Nachtstrom aufgeladen werden sollen.

    Ich sehe keinerlei Vorteile beim Speicherzähler für den Verbraucher, nur für den Energieversorger:
    Personaleinsparung durch Fernablesung (der Kunde kann nicht mehr gegenprüfen)
    Gewinnerzielung mit dem eigentlich unverkäuflichen Nachtstrom
    Erstellung von Verbrauchsprofilen - Kalkulationsoptimierung
    ggf. sogar Verbrauchsstellensperrung durch Fernabschaltung
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  14. #13

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    "Verbrauchern, bei denen ich Einfluß auf den Verbrauch oder die Verbrauchszeit habe"

    -TK-Truhe
    -Warmwasserspeicher
    -Waschmaschine
    -Geschirrspüler
    -Heizung, auch Wärmepumpe....

    klar ist aber nur: es geht um Vorteile für den Energiedealer, der Kundenbedarf ist nur vorgeschoben....



    gruß wolf
    Geändert von R.B. (04.07.2011 um 13:02 Uhr) Grund: korrigiert
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  16. #14
    Themenstarter

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    @WolfB
    Keins von beiden. Ich kommuniziere hier im Auftrag der EnBW. Das ist mit den Forenbetreibern so abgesprochen und für jeden ersichtlich. Steht ja auch fett "Sponsor" dran, an meinem Profil. Alles transparent also. Im übrigen: Wenn solche Unternehmen sich nicht zeigen, ist es schlecht. Wenn sie sich in Foren wie diesen stellen, auch. Irgendwie ist das widersprüchlich.

    Zurück zum Thema. Die Bemühungen der Energieversorger, Verschiebungen der Spitzenlast durch Smart Grids zu erreichen, mit reinem Profitstreben zu begründen, halte ich für verfehlt. Die Folgen der Energiewende sind eben komplex. Pumpspeicherkraftwerke werden von der EnBW im großen Stil geplant, sind aber vor Ort auch nicht so einfach zu realisieren. Ist ein schwieriges Thema. Deshalb muss eben an vielen Stellschrauben gleichzeitig gedreht werden. Die Idee, den Verbrauch über Signale zum Netzzustand und zur Erzeugungslage zu steuern, halte ich für persönlich für sehr smart. Wir stehen ja erst am Anfang der Entwicklung, viele Fragen müssen gestellt und diskutiert werden. Pauschale Urteile ohne Abwägung der gesamten Einflussfaktoren halte ich aber nicht für hilfreich.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von WolfB Beitrag anzeigen
    klar ist aber nur: es geht um Vorteile für den Energiedealer, der Kundenbedarf ist nur vorgeschoben....
    Ein Energieversorger ist keine caritative Vereinigung oder die Heilsarmee, sondern ein Wirtschaftsunternehmen. Selbstverständlich möchte er mit neuen Produkten Geld verdienen, was denn sonst. Das ist auch nicht verwerflich.

    Gruß
    Ralf
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