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  1. #1

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    Ist KfW-Zuschuss beim Selbermachen sinnvoll?

    Unser Vorhaben:

    Altbausanierung zum größten Teil selbst durchgeführt,

    Heizung erneuern, Luft-Wasser-Wärmepumpe, Bodenheizung +Heizkörper selber, der Rest vom Fachbetrieb

    Dämmung von Kellerdecke + Aussendämmung+Dachstuhldämmung selbst durchführen

    neue 3-fach verglaste Fenster (sind wir uns noch nicht einig, ob von Fachbetrieb durchgeführt werden soll)

    Ich habe mich bei KfW erkundigt wegen der Förderung (Zuschusvariante für Einzelmaßnahmen) wenn wir größten Teil selbst durchführen. Der freundlicher Call-Center Mitarbeiter meinte es wäre kein Problem wenn die Arbeit von einer Fachkraft als richtig durchgeführt bestättigt wird. Jetzt habe ich die Unterlagen, die ich per Post bekommen habe durchgelesen.

    Jetzt stellt sich die Frage: Bin ich dumm oder der KfW-Mitarbeiter unkompietent.

    In dem Merkblatt (430) geht die Rede von einem Sachverständigen und nicht von Fachkraft. Und den müssen wir schon vor der Antragsstellung beauftragen.

    Meine Fragen:

    1.Ist es überhapt sinnvoll die Förderung zu beantragen, wenn man viel selbst macht? In den Unterlagen ist bei Durchführung nur die Rede von Handwerkbetrieb und nie ist etwas von Selbstdurchführer gesagt.

    (Der von Heizungs-Fachbetrieb durchgeführte Anteil wären ca. 11000 Euro , d.h. 550 Euro Förderung.)

    2.Wie teuer sind die Leistungen des Sachverständigen?

    3. Dann wird ein hydraulischer Abgleich erwähnt, wie teuer ist er, ist er auch bei neuen Heizung notwendig? Hier im Forum habe ich etwas von 600 Euro für diese Leistung gefunden.



    Vielen Dank im voraus!


    Liljok
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  2. Ist KfW-Zuschuss beim Selbermachen sinnvoll?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Liljok Beitrag anzeigen
    1.Ist es überhapt sinnvoll die Förderung zu beantragen, wenn man viel selbst macht? In den Unterlagen ist bei Durchführung nur die Rede von Handwerkbetrieb und nie ist etwas von Selbstdurchführer gesagt.

    (Der von Heizungs-Fachbetrieb durchgeführte Anteil wären ca. 11000 Euro , d.h. 550 Euro Förderung.)
    Wenn man schon durch "Selbermachen" spart, wozu braucht man dann noch Förderung?

    Zitat Zitat von Liljok Beitrag anzeigen
    2.Wie teuer sind die Leistungen des Sachverständigen?
    Hängt davon ab, was alles "bewertet" werden muss.

    Zitat Zitat von Liljok Beitrag anzeigen
    3. Dann wird ein hydraulischer Abgleich erwähnt, wie teuer ist er, ist er auch bei neuen Heizung notwendig? Hier im Forum habe ich etwas von 600 Euro für diese Leistung gefunden.
    Natürlich ist das auch bei einer neuen Heizung erforderlich. Kostenaufwand ist nicht abschätzbar, da noch nicht einmal bekannt ist, ob alle Voraussetzungen für einen Abgleich vorhanden sind.

    Es ist schon richtig, dass für den Einsatz von Fördermitteln auch Nachweise gefordert werden. Es kann ja nicht sein, dass mit öffentlichen Geldern irgendwelche Basteleien gefördert werden, deren Erfolg und fachgerechte Ausführung ungewiss ist.

    Also, entweder selbst machen, oder an die Förderbedingen halten. Die sind doch eindeutig.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Wenn es nur für Einzelmaßnahmen reicht (5%), würde ich die Finger ganz von der KfW
    lassen. Meines Wissens kann man Materialrechnungen etc. nicht einreichen und die Förderung über haushaltsnahe Dienstleistungen (20% der Arbeitsleistung mit der
    Steuererklärung bis meines Wissens etwa 6000 Euro Arbeitslohn) ist je nach Gewerk
    mehr wert und schließt sich mit der KfW Förderung aus. Wir haben uns vor kurzem
    die Fenster&Türen machen lassen (auch 3 fachverglast, Holz/Alu). Da würde ich nicht
    an Eigenleistung denken wollen, wenn Du keinen Profi dabei hast. Bei den Festelementen
    mußte da z.B. schon arg nah am Glas gebohrt und geschraubt werden und die
    Scheibe separat eingesetzt und exakt im Rahmen fixiert werden, damit es keinen
    Glasbruch gibt. Ansonsten sind gerade die Maler dabei, den Großteil der Dämmung
    zu machen, hinten raus mache einen Teil als Vorhangfassade in Eigenleistung. Das
    ist im Rahmen einer Zuschußförderung für ein Energieeffizienzhaus 100 OK, aber
    nicht gefördert (das restliche Volumen, das wir haben, schöpfe ich auch so aus)
    bzw. nur aus Landesmitteln. Begleitet wird das ganze durch einen Energieberater, der
    auch die Wärmebrückenrechnung gemacht hat, damit es mit EffHaus 100 hinkommt.

    Für die Leistungen des Energieberaters gibts ein eigenes Förderprogramm, so daß sich
    die Kosten auch wieder etwas reduzieren.
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  5. #4

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    hmmm - vorsicht!

    ich war letztens bei einem seminar, wo ein großer block seitens eines führenden kfw-mitarbeiters durchgeführt wurde.

    dieser wies auf nachfrage ausdrücklich darauf hin, dass eigenleistungen nicht kfw-förderungsfähig sind; nur die ausführung durch fachfirmen. etwas grenzwertig und nachfragepflichtig seien wohl arbeiten, die durchgeführt werden, wenn der ausführende im eigenen heim selbst der fachmann ist; also z.b. ein heizungsbauer sich seine heizung selbst einbaut oder ein dachdecker sich sein dach selbst eindeckt. nicht, wenn der dachdecker den estrich legt und der heizungsbauer die wärmedämmung im dach einbaut. laien gingen wohl gar nicht.

    auch sei ihm zu ohren gekommen, dass die mitarbeiter bei der telefonischen auskunft gelegentlich hier falsche informationen herausgeben würden. je nach art der fragestellung und stressfaktor des telefonmenschen kann es dort zu nicht ganz exakten auskünften kommen.

    folgender verbindlicher rat seinerseits: IMMER (!) die anfragen schriflich stellen und beantworten lassen bzw. auf beantwortung drängen, damit die auskunft sicher ist.

    schwarz
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