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Küchenboden - welche Alternative zu PVC-Bahnenware?

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  1. #1
    Avatar von Stahlhaus
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    Küchenboden - welche Alternative zu PVC-Bahnenware?

    Kennt jemand eine Alternative zu PVC für einen
    Küchenboden?

    Die unschönen Randbedingungen:

    1) Aufbauhöhe des Bodenbelags max. 3-4 mm
    2) Belag darf nicht vollflächig verklebt werden
    3) Raum 2,42mx5,86m

    Die Küche hat einen Estrichboden,
    darauf schwarzer Asbestkleber von früheren Marley-Platten (1957),
    darüber nicht vollflächig gefliest (1984).

    Meine Frau möchte wegen der Schadstoffe kein PVC-
    was nun?
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  2. Küchenboden - welche Alternative zu PVC-Bahnenware?

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    das was als PVC bezeichnet wird , ist schon lange nicht mehr aus polyvinylchlorid ....
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  4. #3

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    Oh doch!
    Aus was meinst denn Du, daß es stattdessen sei?

    Das PVC an sich ist (solange es nicht brennt) auch völlig unproblematisch.
    Um die übeermäßigen Weichmacher zu vermeiden, nimmt man dann eben keinen Schaumbelag mit dünner Nutzschicht, sondern Vollmaterial (welches sowieso viel robuster ist).
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Stahlhaus Beitrag anzeigen
    Kennt jemand eine Alternative zu PVC für einen
    Küchenboden?

    1. Schon, was darf es kosten?

    Die unschönen Randbedingungen:

    1) Aufbauhöhe des Bodenbelags max. 3-4 mm
    2) Belag darf nicht vollflächig verklebt werden

    Wieso nicht? Dann muss ich 1. zurücknehmen.

    3) Raum 2,42mx5,86m

    Die Küche hat einen Estrichboden,
    darauf schwarzer Asbestkleber von früheren Marley-Platten (1957),
    darüber nicht vollflächig gefliest (1984).

    Wird alles entfernt?

    Meine Frau möchte wegen der Schadstoffe kein PVC-
    was nun?
    [B]Welcher Art Elektrokabel werden denn in der Küche verbaut? Ebenfalls PVC-freie?[B]
    Was möchte die Frau denn? Wir kochen in unserer Küche etwa 90cm über dem PVC-Belag, der ebenfalls lose verlegt ist. Warum? Wir haben auch solch eine "Schlauchküche" und können den ständig genutzten (und irgendwann abgenutzten) Bereich problemlos austauschen (haben noch Material liegen).

    Ist fugenlos und leicht zu reinigen.

    Zum Thema Schadstoffe würde ich mir über den Asbestkleber eher Gedanken machen. Und Polyvenylchlorid wird erst im Brandfalle tatsächlich zum Problem. Aber nicht auf dem Küchenboden.

    Ein freundlicher Gruß
    svjm
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  6. #5
    Themenstarter
    Avatar von Stahlhaus
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    Zitat Zitat von svjm Beitrag anzeigen
    Was möchte die Frau denn? Wir kochen in unserer Küche etwa 90cm über dem PVC-Belag, der ebenfalls lose verlegt ist. Warum? Wir haben auch solch eine "Schlauchküche" und können den ständig genutzten (und irgendwann abgenutzten) Bereich problemlos austauschen (haben noch Material liegen).

    Ist fugenlos und leicht zu reinigen.

    Zum Thema Schadstoffe würde ich mir über den Asbestkleber eher Gedanken machen. Und Polyvenylchlorid wird erst im Brandfalle tatsächlich zum Problem. Aber nicht auf dem Küchenboden.

    Ein freundlicher Gruß
    svjm
    Vielen Dank schon mal für die Antworten.

    Das sind auch meine Gedanken zum PVC-Bodenbelag.
    Die Kabel in der Wand leisten wohl keinen Beitrag zur Raumluft

    Meine Frau würde am liebsten die vorhandenen Fliesen behalten, was aber nicht geht, da nicht vollflächig gefliest wurde und neue Küchenmöbel
    nicht mit den alten Fehlstellen identisch sind.

    Wegen des Asbests kommt ein Bodenausbau nicht in Frage.
    Es bleibt wohl nur eine Versiegelung mit Bodenausgleichmasse.

    Leider scheint es z.B. Linoleum nur in Bahnen bis 2 m Breite zu geben,
    außerdem wird immer eine Verklebung empfohlen.
    Eine Verklebung bringt jedoch immer zukünftige Ausbau-Probleme
    mit sich (siehe Asbest-Kleber).

    Welche Materialien gibt es noch mit einer Rollenbreite von mind. 2,5m, die man hier lose/nur fixiert einsetzen kann?
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  7. #6

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    Linoleum ist natürlich auch eine Möglichkeit.
    Es gibt auch Haftfixierung (das ist ein schwacher Kleber, der einfaches Lösen durch händisches Abziehen ermöglicht).

    Ausgasen werden vor allem die Küchenmöbel selbst und dann alle möglichen Küchenhelferlein aus Kunststoff.
    Aber da in Küchen für gewöhnlich wenig geschlafen und viel gelüftet wird, ist auch das unproblematisch.
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  8. #7
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    Bei den Küchenmöbeln haben wir wenig
    Kunststoff: die sind massiv/furniert.
    Aber eben die Spanplatten-Korpusse ...

    Die Haftfixierung klingt gut,
    macht wohl aber nur nahtlos Sinn.
    Bisher scheitert das an
    passenden Rollenbreiten.

    Eine theoretische Alternative scheint
    ein Polyolefin-Boden zu sein.
    Aber die früheren Hersteller wollen
    davon anscheinend nichts mehr wissen:
    alle Produkt-Links laufen ins Leere.
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  10. #8

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    Die Linoleumbahnen werden meines Wissens miteinander verschweißt,
    eine Arbeit für den Profi, aber daran sollte es nicht scheitern. Wenn
    man den Belag verklebt, wird man beim Entfernen ggf. gleich die
    Fliesen mit ablösen. Zumindest bei uns, wo da wohl kein größerer
    Aufwand beim Verlegen der Fliesen getroffen wurde, gehen die recht
    leicht ab (Erfahrung nach einem Wanddurchbruch, wo Fliesen entfernt/neu
    verklebt werden mußten). Asbest ist kein Kinderkram, aber wenn das
    Zeugs in dem Kleber eingebunden ist und auch in daraus freigesetzter Form
    mit dem Bitumen drum rum dann wohl kaum einen lungengängigen
    Faserdurchmesser hat, ist das eine ganz andere Sache als Dämmmaterial
    aus Asbest. Der Bodenleger, den wir fürs Fertigparkett konsultiert hatten
    (nachdem wir erfahren haben, was wir da unter Teppichboden und Flexplatten
    freigelegt haben, hätte die Bauing./Energieberatin auch wissen können ...), hat uns
    eine Versiegelung mit einem Epoxidsystem empfohlen, auf das dann Ausgleichsmasse
    kam. Die großen Wohnungsbaugesellschaften machen es mit ihren Bestandswohnungen
    wohl auch nicht anders.
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  11. #9
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    Ein Geduldiger ist besser als ein Starker ...

    Mit etwas Zeit und Geduld bekommt man manchmal
    völlig neue Wege aufgezeigt:

    nach ca. 2 Jahren hat die
    (längst vergessene!)
    gespeicherte Suchanfrage eines bekannten
    Online-Auktionshauses angeschlagen:

    wir haben noch ein paar qm
    von den über 20 Jahre alten Fliesen
    für wenig Geld kaufen können (Garagenfund!).

    Voraussetzung dafür waren die bekannte Marke
    und der Modellname der Fliese.

    Damit hat sich das Belagsproblem preiswert erledigt
    und die Frau ist auch zufrieden
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