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  1. #1

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    Hhenunterschied zum Nachbargrundstck - wer muss absttzen?

    Hallo Bauexperten,

    unser Haus ist fertig, jetzt ist der Garten dran. Mein Problem ist schwierig zu erklren, ich hoffe es ist dennoch verstndlich. Folgendes: Strae leicht abschssig, von oben gesehen zwei Grundstcke auf der linken Seite. Grundstck oben A, unteres Grundstck B. A hat, um sein Gelnde plan zu bekommen, im unteren Bereich ca. 50cm aufgeschttet. B hat aus gleichen Grnden im in seinem oberen Bereich ca. 70cm abgetragen. Entstanden ist so zwischen beiden Grten ein Versatz Von 1,2 m. ( Falls diese Info wichtig istie Strae, die von der Gemeinde erst nach Fertigstellung der Huser angelegt und gepflastert wurde folgt in ihrem Geflle nicht dem ursprnglichen Gelndeverlauf sondern ist neben Grundstck A fast auf Gelndehhe und wird erst dann leicht abschssig. So ist auf Hhe des Gartenversatzes die Strae fast plan mit A und Grundstck B liegt viel tiefer, quasi neben der Strae tiefergelegt.) Wer muss nun den Versatz sttzen? In der Landesbauordnung etc. bin ich nicht fndig geworden.

    Beide, weil der eine aufschttet und der andere abgetragen hat?
    A, weil der, der hher liegt, Gelnde absttzen muss?
    B, weil er mehr abgetragen hat? Htte B nicht abgetragen und sich an der geplanten Straenhhe orientiert, htte A nur ca. 20 cm auffllen mssen und htte statt jetzt umfangreicher Sttzmanahmen nur leicht abbschen brauchen?

    Die Gemeinde hat keine eindeutige Antwort.So eine Fragestellung hatten die bisher wohl noch nicht. Die anderen Nachbarn in dem Baugebiet haben mal halbe/halbe gemacht, mal hat der hhere, mal der niedriger Liegende gezahlt, manche sitzen das Problem aus und sprechen nicht mehr miteinander...

    Wir (A) und unser Nachbar (B) sitzen hier beim Bier und wollen uns in beiderseitiger Zufriedenheit einigen, wir wohnen ja schlielich die nchsten 30 Jahre nebeneinander!

    Vielen Dank fr Eure Antworten!
    Julia
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  2. Hhenunterschied zum Nachbargrundstck - wer muss absttzen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    gast3
    Gast
    Wir (A) und unser Nachbar (B) sitzen hier beim Bier und wollen uns in beiderseitiger Zufriedenheit einigen
    da wre doch alles geklrt ... oder ....
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ja, im Prinzip ist das richtig. Wir werden uns wohl auf 50/50 einigen.
    Nur sitzen hier (Richtfest bei anderen zuknftigen Nachbarn) noch einige Menschen, die vor einem hnlichen Problem stehen.Hier in diesem Neubaugebiet gibt es zahlreiche solcher Grundstckskonstellationen und von den anderen "betroffenen" Nachbarn sieht das nicht jeder so locker wie wir. Ich erhoffe mir hier im Forum von Leuten mit Fachwissen und Erfahrung evtl. Hinweise darauf, wie soetwas evtl. gesetzlich geregelt ist, da die Gemeindeverwaltung ja auch nichts verbindiches sagen kann/will? Ich schreibe heute quasi als Sprachrohr fr die gesamte Nachbarschaft. Die Diskussionen gehen hier von "ursprnglicher Gelndehhe" ber "geplantes Strassenniveau" als Bezugspunkt bis hin zu "zeig mir wo das im Gesetz/Bauordnung geregeltist- vorher zahle ich nix fr eine Sttzmauer". Und das alles bei ein paar Bieren...mal sehen, wohin das noch fhrt...!
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  5. #4

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    Nix oder ..., Helges Antwort + untermauert mit:

    Zitat Zitat von muppetbaby Beitrag anzeigen
    ... wir wohnen ja schlielich die nchsten 30 Jahre nebeneinander!
    [Edit] sorry, zu spt - Antwort galt #1 und #2 [/Edit]
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  6. #5

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    d.h. du lotest fr andere nun aus, was richtig ist?

    das nehme ich dir nicht ab

    ich will dir ja nix unterstellen, aber in erster linie denkt jeder an sich - da liegt es nahe das du mal im eigenen interesse nachforschen willst, ob es nicht doch klare regeln gibt, die zu euren gunsten sprechen.

    ist ja nix verwerfliches, spiel halt nur mit offenen karten.
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  7. #6
    gast3
    Gast
    ihr habt alles geklrt - soso - ist doch gut.

    und wie ihr werden sich die anderen auch einigen (mssen) - jeder fr sich .... so oder so.

    gut - Skeptik einmal beiseite - wenn der eine auffllt / der andere abtrgt sind beide im Boot - also die gesamte Nachbarschaft soll mal den Bierkonsum steigern - dann klappt das auch mit dem Nachbarn



    der Herr Wirtschaftsinformatiker drckt es dann doch klarer aus
    Gendert von gast3 (06.07.2011 um 21:52 Uhr) Grund: berschneidung
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  8. #7
    Themenstarter

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    Ja, ich lote fr andere aus. Irgendwie sind hier alle mit ihrer Weisheit am Ende und da dachte ich, ich frage mal das Forum hier. (Ist bei den meisten Leuten unbekannt.) In den meisten Fllen kann man hier gute Ratschlge und Tipps bekommen oder still mitlesen, so ist mein persnlicher Eindruck. Und da ich eine nette Nachbarin sein mchte, habe ich vorgeschlagen, dass ich mich hier mal umhre.

    Wir sind mit Grundstcksbesitzer B um 10 Ecken verwandt, da ist es quasi von vornherein klar gewesen, dass wir halbe halbe machen und uns gar nicht erst auf was anderes einlassen... siehe " die nchsten 30 Jahre" und mgliche groe Familienfeiern...!

    Gre aus Osnabrck! Julia
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  9. #8
    gast3
    Gast
    O.K. m.E. ist der/die, welche nderungen am ursprnglichen Gelndeverlauf/-niveau vornimmt fr alles weitere verantwortlich. Wenn beide -- s.o.

    wenn nicht aufgrund eines frheren Baubeginns "Tatsachen" geschaffenn wurden - da wird es dann z.T. schwierig ..

    generell kann / sollte der Weg eine gemeinsame funtionale, optische und fiananzielle Lsung sein - wer das als Nachbarn nicht hinbekommt - gute Rechtsschutzversicherung dringend empfohlen, weil die nchsten 30 Jahre werden dann lustig.
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  10. #9
    Themenstarter

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    So, der Abend neigt sich dem Ende entgegen ... Danke fr die Beitrge. Auch wenn es heute keine konkrete Antwort gab, so kennen jetzt immerhin ber 40 neue Leute das Bauexpertenforum! Ist doch auch mal was.
    Auch wenn es hier jetzt nicht so ganz hinpasst: Danke fr dieses tolle Forum. Whrend der ganzen Planungsphase fr unseren Bau habe ich still mitgelesen und mich z.Bsp. von der Notwendigkeit des Viergestirns berzeugenlassen ... und bin damit sehr gut gefahren. Ich habe jetzt das Haus, welches ich (nicht) immer haben wollte, (frher dachte ich: KWL und Erdwrme mit Tiefenbohrung und 3-fch verglasteFenster brauchen wir nicht - jetzt bin ich froh darber!) die berraschungen hielten sich in Grenzen, die Kostenschtzung des Architekten war 1a und wurde 100% eingehalten. Ich liebe unser Haus (weier Putz, Ral 7016 3-fach Fenster, Braas Turmalin anthrazit Dachpfannen, teilw.Lrchenholz Verkleidung und eine schlichte anthrazitgestrichene Briefkastenwand/Stele, die das Vordach optisch sttzt) auf vieles wre ich ohne unseren Architekten nicht gekommen, und zum Archi sind wir Dank des Forums gegangen Danke!
    Gute Nacht, Julia
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  11. #10

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    wenn ich B wre wrde ich die Sttzmauer bezahlen.

    1. wre es dann meine und ich knnte damit tun und lassen was ich will bzw. knnte diese gestalten wie mir gefllt (muss das Ding schlielich im Gegensatz zu A anschauen)

    2. wre damit potentiellen zuknftigen Streitfllen der Zahn gezogen (wer weis wem die Huser in Zukunft gehren)

    gruss frijo
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  12. #11

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    Im Prinzip ist es so, dass jeder seine Manahme sichern muss. Der Aufschtter seine 50 cm und der Abgraber seine 70 cm.

    Das ist natrlich ein Heidenaufwand, vor allem fr den Abgraber. Von daher ist 50/50 sicher das beste.

    Ihr solltet aber irgendwie schriftlich festlegen, wer was zahlt, wenn z.B. in 20 Jahren mal was gemacht werden muss und was der Unterlieger (der ja die 1,20 Ansicht hat) an der Wand machen darf und was nicht.
    Auch, was mit Zunen oberhalb ist. Wie hoch, durchsichtig oder zu, auf oder hinter die Wand.
    Alles, was Ihr jetzt im Einvernehmen regelt, kann keinen Streit verursachen!
    Das ganze dann auch bindend fr die Rechtsnachfolger.
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  13. #12

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    Da es dieses Thema schon gibt und ich das Forum nicht zumllen will, hnge ich mal meine konkrete Frage (ohne ominse Nachbarn fr die ich es klren will ^^) hier dran.

    Bei unserem Gewerbeobjekt haben wir einen ordentlichen Erdaushub gehabt. Die konkreten Zahlen hab ich nicht im Kopf, daher fiktiv, sind aber vermutlich auch nicht relevant. Sagen wir, da wir unser Grundstck von dem urspnglichen Gelndeverlauf 1m abgesenkt / ausgehoben haben. Wir bauen nun munter unser Objekt dort hin und links von uns ist noch ein freies Grundstck gewesen. Dieses hat sich jetzt eine Firma gesichern, die ein Brogebude dort errichten will und vermieten mchte. Schn.

    Vor 1 Woche trat der Grundstckkufer an uns heran, hielt etwas smalltalk und kam irgendwann zu der Frage, wie tief wir noch gehen. Da wir schon "fertig" sind, haben wir geantwortet, da wir nur noch fr die Gestaltung des Auenbereichs teilweise etwas wieder aufschtten / plan machen, aber nicht tiefer gehen werden. Er sagte darauf hin, da er wahrscheinlich nochmal 1m tiefer gehen wird als wir.

    Geschlossen wurde dieses Gesprch von ihm mit den Worten:
    Da mssen wir uns dann mal zusammensetzen wie wir das mit der Grundstcksgrenze machen da das abgesttzt wird. Ich fragte was er genau meine und der herr sagte darauf "Ja, da man sich da einigt und vielleicht mit den Kosten eine Teilung hinbekommt". Ich hab das dann erstmal so stehen lassen ("Jaja, sprechen wir dann") aber es lsst mir keine Ruhe. Ich habe dann mal bissel gefragt bei unserer Baufirma und die meinte sofort "Wer tiefer geht, muss absttzen und diese Manahme selbst organisieren und zahlen, wenn Ihr tiefer geht seid IHR DAS, wenn der Nachbar tiefer geht, ER!"

    Ist dies so korrekt oder habe ich irgendeine Verpflichtung hier an der Absttzung mitzuwirken wenn er tatschlich 1m tiefer geht als wir? Momentan wrde ich sagen, warum soll ich mich an KOsten beteiligen wenn mein Nachbar noch tiefer buddeln will? Wahrscheinlich wrde es anders aussehen, wenn wir AUFSCHTTEN auf den ursprnglichen Gelndeverlauf... aber so?
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  14. #13
    Baufuchs
    Gast
    Wer tiefer geht muss absttzen/abfangen. Kosten hat der zu tragen, der abgrbt.

    Anders sieht es mit den Kosten der Einfriedigung auf der Grenze aus (Zaun etc.), da haben sich beide Nachbarn gem. Hess. Nachbarrecht die Kosten zu teilen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Danke Baufuchs, so dachte ich das auch. War nur so verwundert weil der Herr so "wissend und bestimmend" auftrat, da man sich da einig werden msse. Einfriedung heisst: Wenn man einen Zaun hin machen will, tragen beide Seiten die Hlfte der Kosten. Wie siehts denn dann wieder aus, wenn einer KEINE Einfriedung machen will bzw. so "tut" als wre das nie ein Plan gewesen? Sorry falls ich mich da nicht mit bestehenden Regelungen auskenne ;-)
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  17. #15

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