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  1. #1

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    Dachdämmmurks

    Hallo,

    bei meinem kürzlich erworbenen 40 Jahre alten Haus hab ich jetzt folgenden Mangel festgestellt:

    Auf dem nicht ausgebauten Dachboden wurde vom Vorbesitzer eine Zwischensparrendämmung angebracht. Leider überwigend nicht Luftdicht.
    Da ich den Vorbesitzter nicht mehr dafür heranziehen kann, wollte ich das selbst erledigen. Dabei viel mir auf, dass zwischen Glaswolle und Dacheindeckung (außer der Traglattung) nichts mehr ist. Offensichtlich gab es urspürunglich eine Unterspannbahn, diese ist aber im Laufe der Jahre dahingebröselt.
    Die Dämmmaßnahmen wurde vor 9 Jahren durchgeführt, bisher sieht alles noch gut aus.
    Was mach ich jetzt am besten? Geld hab ich natürlich keins für ne Neueindeckung - ist bisher alles dicht.

    Gruß Christian
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  2. Dachdämmmurks

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Solange Du diesen Bereich nicht ausbauen willst ... lass ihn doch, wie er ist, beobachte und spar' an.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Mir gehts halt darum, dass das Dach evtl. schleichend undicht wird und ich erst was merke, wenn mir alles wegmodert.
    Warum der Vorbesitzer das Dach gedämmt hat, ist mir auch ein Rätsel. Es ist ein flaches Walmdach und wird niemals ausgebaut werden.

    Da ich das Dämmmaterial ja schon habe, spiele ich mit dem Gedanken, die oberste Geschossdecke zu dämmen. Macht vermutlich dämmtechnisch mehr Sinn. Die Zwischensparrendämmung würde auch genau passen.

    Oder lieber alles so lassen, nur bringt die Dämmung im jetzigen Zustand wenig. Was meint ihr?
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  5. #4

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    Das Verlegen der Dämmebene auf die Geschoßdecke dürfte sinnvoll sein.
    Muß halt korrekt ausgeführt werden.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ja und da kommt auch das nächste Problem:

    Zum bisherigen Deckenaufbau: GK Platte, Dachbalken, Nut-Feder-Bretter als Dachboden. Dazwischen befindet sich noch etwas lose Mineralwolle.

    Benötige ich jetzt eine Dampfsperre, wenn ich zusätzlich die Glasfasermatten reinlege?

    Wenn könnte ich sie nur von oben um die Balken herumlegen. Die Luftfeuchtigkeit könnte nach passieren der GK-Platten nur noch in die Holzbalken. Fände ich jetzt nicht so optimal, gerade im Bad.

    Was meint ihr?
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  7. #6

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    Wenn könnte ich sie nur von oben um die Balken herumlegen.
    hallo
    das gewurschtel wird aber nie winddicht und das wollteste doch erreichen.
    zwei dämmebenen übereinander das kann ne ganz feuchte sache werden.

    gruss aus de pfalz
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Themenstarter

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    Danke Gunther für den Link.

    Ich frage mich, ob sich solcher Aufwand finanziell lohnt. Die Folien sind
    vermutlich nicht ganz billig.

    Ich muss dazu sagen, dass ich vom Nutzen s.g. Dampfsperren/bremsen
    überhaupt nicht überzeugt bin. Vielleicht hinkt der Vergleich, aber in der Textilindustrie werden seit Jahren Klimamembranen und -Beschichtungen angeboten, zu weit höhren m²-Preisen als in der Baubranche. Ich habe die meisten Materialien der großen Hersteller alle schon am eigenen Leib testen können und noch unter jeder ordentlich geölt...

    Die bisherige lose Mineralwollefüllung ist seit 40 Jahren trocken. Dämmtechnisch bringt es vermutlich wenig. Macht aber auch nichts kaputt.

    Kann ich die Glasfasermatten gefahrlos reinlegen und bringt das dann auch
    mehr?

    Gruß Christian
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  10. #8
    Bauexpertenforum
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    Ich muss dazu sagen, dass ich vom Nutzen s.g. Dampfsperren/bremsen überhaupt nicht überzeugt bin.
    Dann frag auch nicht. Machs ohne und in 5 Jahren kannste wieder berichten.

    Bis dahin: Tschüs.
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