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  1. #1

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    Pfeil In 2011 gebaut und finanziert - bereits jetzt für Anschlussdarlehen vorsorgen?

    Hallo,

    unser Haus wird im August 2011 fertig und über zwei Annuitätendarlehen mit 130.000 Euro und 80.000 Euro (KfW) finanziert. Beide Darlehen haben eine Zinsbindung von 15 Jahren.

    Nach aktueller Rechnung (keine Sonderzahlungen, geringe Tilgung von 1% bzw. 3,7% bei KfW) bleiben nach den 15 Jahren 100.000 Euro und 30.000 Euro (KfW) als Restschuld.

    Beim grossen Darlehen ist eine Sondertilgung von 5% pro Jahr möglich und auch der Tilgungssatz kann auf bis zu 10% erhöht werden. Bei dem KfW-Darlehen ist keine Anpassung oder Sondertilung möglich.

    Wir haben vorsichtig geplant und wenn nichts dazwischen kommt sind Sondertilgungen von 3000 bis 6000 Euro im Jahr möglich. Jetzt sind wir am überlegen ob es sinnvoll ist, den gesamten verfügbaren Betrag in Sondertilgungen zu investieren oder Teile davon für die Anschlussfinanzierung zu verwenden, z.B. mit einem Bausparvertrag zur Zinssicherung.

    Hier im Forum haben wir gelesen, dass Sondertilgen dem Bausparen in diesem Fall vorzuziehen sind da die Tilgung des Darlehens effizienter/günstiger ist.

    Was wir noch nicht ganz verstehen: Durch das Bauspardarlehen würde man sich eine Sicherheit einkaufen, nach der Zinsbindung zu bekannten Konditionen weiterfinanzieren zu können. Nachteil ist jedoch, dass die Restschuld höher ist. Verzichtet man auf diese Sicherheit kann man mehr Tilgen hat jedoch ein gewisses Risiko mit ungünstigen Konditionen nach der Zinsbindung.

    Gibt es da einen sinnvollen Zwischenweg oder gilt die Regel so viel wie möglich sondertilgen uneingeschränkt?
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  2. In 2011 gebaut und finanziert - bereits jetzt für Anschlussdarlehen vorsorgen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Selbst wenn das Bausparen prinzipiell Sinn machen sollte, ist es dafür schlicht zu
    früh. Du würdest ja frühestens in 10 Jahren das Bauspardarlehen nutzen können.
    Bei der "Zinssicherheit" der Bausparerei darf man nicht vergessen, daß man die
    Bausparverträge in aller Regel recht zügig tilgen muß, man da also nicht lang
    was von hat. Ich würde sagen, nutz die Sondertilgung und ggf. Tilgungsanpassung
    und gut. Mit 15 Jahren Zinsbindung hast da ja gut 7 Jahre Zeit (mit 2 Jahren
    Forwarddarlehen), einen guten Zeitpunkt für die Anschlußfinanzierung zu finden.
    Wenn Du das große Darlehen mit erhöhter Tilgung ggf. nach 10-15 Jahren abbezahlt hast, macht Dir das bischen KfW Darlehen auch keine ernsthaften Sorgen mehr.

    Im Zweifelsfall bastel Dir halt ein kleines Skript oder Programm, um verschiedene
    Varianten durchzuspielen.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von mrFbn Beitrag anzeigen
    Wir haben vorsichtig geplant und wenn nichts dazwischen kommt sind Sondertilgungen von 3000 bis 6000 Euro im Jahr möglich. Jetzt sind wir am überlegen ob es sinnvoll ist, den gesamten verfügbaren Betrag in Sondertilgungen zu investieren oder Teile davon für die Anschlussfinanzierung zu verwenden, z.B. mit einem Bausparvertrag zur Zinssicherung.
    Ganz einfache Rechnung. 6000 € Sondertilgung p.a. macht 90.000 € in 15 Jahre zzgl. der ersparten Zinsen (keine Lust, das jetzt auszurechnen). Somit läge die Restschuld nach 15 Jahren nicht mehr bei 130.000, sondern nur noch bei deutlich unter 50.000 €.

    Was gibts da zu überlegen? Restrisiko bei voller Ausnetzung der Sondertilgung faktisch bei "0". BSV bringt in den ersten Jahren Ansparphase eine "Rendite" von max. 1%, die Rendite der eingesparten Darlehenszinsen liegt bei irgendwas um die 4% (vermutlich). Ich denke nicht, dass Du für die Entscheidung Excel oder 'nen Taschenrechner bemühen musst...
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  5. #4

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    Auf jeden Fall ist es jetzt viiiiiiiel zu früh, sich heute schon Gedanken über die Situationen in 10/15 Jahren zu machen. (des deutschen liebe Vollkaskomentalität....)
    Ich würde auf jeden Fall die ersten 10 Jahre die Sondertilgungen in Anspruch nehmen. Damit reduziert sich die Restschuld erheblich, da auch die anteiligen Zinsen reduziert werden. Nach 10 Jahren könnt ihr euch dann mal langsam Gedanken über die weitere Finanzierung machen, evtl. sogar mit dem Ansparen eines Bausparvertrages, wenn das dann sinnvoll ist.
    Zum Rechnen hier mal ein wenig üben:http://www.zinsen-berechnen.de/kreditrechner.php
    Viel Spaß und Erkenntnis!
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  6. #5

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    Sondertilgen, denn hier bleibt Ihr auch flexibel.
    Dh. sollte mal was passieren, dann ist die Sondertilgung halt einfach nicht geleistet bei einem laufenden Vertrag ist das schon nicht mehr so einfach.

    Flexibilität ist das hochste in langfristigen Verträgen, ...
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Zitat Zitat von ecobauer Beitrag anzeigen
    Auf jeden Fall ist es jetzt viiiiiiiel zu früh, sich heute schon Gedanken über die Situationen in 10/15 Jahren zu machen. (des deutschen liebe Vollkaskomentalität....)
    Ich würde auf jeden Fall die ersten 10 Jahre die Sondertilgungen in Anspruch nehmen. Damit reduziert sich die Restschuld erheblich, da auch die anteiligen Zinsen reduziert werden.
    Das wäre auch mein Vorschlag. Forward Darlehen & Co, das alles zieht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht.

    Ein BSV wäre denkbar wenn alle anderen Optionen bereits ausgereizt sind. Aber auch dafür hat´s noch Zeit.

    Gruß
    Ralf
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  9. #7
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    Hallo,

    das bestaetigt meine Meinung - vielen Dank fuer die Tips!
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