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  1. #1

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    Dachboden dämmen

    Hallo,

    ich lebe in einem kleinen Häuschen, dessen Satteldach ungedämmt [Dachpfannen und Pappe], jedoch die Zwischendecke des Dachbodens zum 1. Geschoss gedämmt ist.

    Diese Geschossdecke besteht aus [von innen nach außen] Gipskartonplatten, Mineralwolle 140mm und begehbarem Rauspund.

    Nun möchte ich gern die Geschossdecke besser dämmen gegen Wärmeverluste UND gegen Wärmeeinstrahlung, um sowohl die Heizkosten als auch die Klimatisierungskosten etwas absenken zu können.

    Ich ahne, dass man nicht einfach wahllos Dämmmaterial oben drauf legen kann, ohne sich dabei vielleicht auch Feuchtigkeitsprobleme einzuhandeln.

    Es wäre schön, wenn jemand Tipps für den Aufbau weiterer Dämmung hätte, evtl. gäbe es ja auch begehbares Material, welches auf dem Rauspund verlegt werden könnte ... und ich mir damit keine Feuchtigkeit in die Dämmschicht ziehe.

    Danke und Gruß,
    Dietmar
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  2. Dachboden dämmen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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    da ich nicht mehr ändern kann, füge ich den vergessenen Satz hier ein:

    Noch schöner wäre vermutlich ein Profi in der Nähe [Hamburg Süd-Ost], der sich der Geschichte und der Planung entgeltlich annehmen könnte.

    Danke und Gruß,
    Dietmar
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  4. #3

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    Da das Hauptproblem für drohende Durchfeuchtungen überwiegend im Nichtfunktionieren der geforderten luftdichten Ebene innerhalb der wärmetauschenden Gebäudehülle bestehen könnte, wäre hierfür ein Planer anzuraten, der über diesbzgl. hinreichende Erfahrung verfügt.

    Ggf. findet man ihn hier...
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  5. #4

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    Hallo,

    auf dem Holzboden muss eine 0,2 mm starke PE - Folie verlegt werden.
    Diese Folie dient als Dampfbremse / Dampfsperre.
    Dann kommt es darauf an ob der Bodenbereich weiter begehbar und belastbar bleiben soll.
    Es gibt verschiedene Fertigsysteme oder aber aber auch den Einzelaufbau.

    Bei dem vorhandenen Deckenaufbau ist die Folie der entscheidende Punkt.

    Viele Grüße,

    A.W.
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  6. #5
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    @ Energieprofi

    Mag ja sein, daß Du als sog. Energieprofi derartige Ratschläge erteilst.

    Sie sind aber falsch. Denn die Dampfbremse ist, wie KPF das bereits hinlänglich beschrieben hat, auf der Innenseite der wärmegedämmten Außenhülle anzubringen. Dies wäre hier der Bereich unterhalb der raumseitigen Gipskartonplatten und nicht der Holzfußboden, unter dem sich bereits 140 mm Dämmung befindet.

    Zu klären wäre also, ob die Gipskartondecke luftdicht ist. Eine Gipskartondecke ist in der Fläche diffusionsdicht. Verhindert werden muß allerdings auch die Konvektion, d.h. es müssen auch alle Deckenanschlüsse und Durchdringungen lufdicht ausgebildet sein. Dafür bedarf es dann einer Dampfbremse. Ob die Holzbalkendecke luftdicht ist, könnte man durch einen BDT klären.

    Was mich interessieren würde:

    Die Energiesparverordnung schreibt vor, dass die obersten Decken von Bestandgebäuden bis Ende dieses Jahres zu dämmen sind. Die Dämmindustrie stellt die Nachrüstung als " einfach " dar: Dämmstoff auf die Decke legen und fertig.

    Auf die erforderliche Luftdichtheit der Decke wird, wenn überhaupt, nur beiläufig hingewiesen. Sie ist aber ein Problem bei Holzbalkendecken.

    Gibt es insoweit eine Anleitung?
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  7. #6

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    Hallo,
    ich habe ebenfalls in OG bevor die Decke mit Rigips verschlossen habe, eine Folie dicht angebracht, zwischen Balken liegt dann eine 200mm Wolle.
    Jetzt, wenn ich die alle Fotos und Videos im Internet anschaue, sehe ich, dass immer der Dachbodenaufbau mit dicht angebrachte Folie(von oben gesehen) anfängt, dann zb. OSB Platten, Styropor, gegebenenfalls noch mal OSB zum Schluss. Wie soll ich das verstehen, ist etwa der Dachboden beidseitig(oben/unten) mit Dampfsperre verschlossen !? Das wäre doch eine Sackgasse für eventuellen Dampf.
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  8. #7
    Avatar von Flocke
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    Bei der Dachbodendämmung ist viel zu beachten. Gerade bei Ihnen mit den Pappdocken. PE Folie ist hier Gift. Bitte nicht auf diesen Experten hören. Das taugt nichts.
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  9. #8

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    Danke,
    die sorge die ich mir mache ist:
    der Heizungsbauer verlegt die Cu Heizrohren zwischen Balken, der wollte die kaum oder minimal isolieren, ich werde das ordentlich machen, da sonst besteht Gefahr, dass die Wärme durch irgend Lucke weiter bis in die Dämmung zwischen Sparren gelangt, den Bereich in die Mittelpfetten-Bereich, muss ich noch mal kontrollieren(öffne dazu die Decken unten)da die Folie an den Sparren nicht durchgehend durchgezogen wurde, sondern endet an besagte Mittelpfetten, von oben und von unten wie hier http://www.bauexpertenforum.de/showt...l=1#post184079
    Experten...ja, oft wirt auf hoche Niveau gejammert, und in den Foren, werden meist die negative Fälle geschildert, so bekommt man den Eindruck, dass es nur Murks gibt, nicht desto trotz, es steht bei mir zu viel auf dem Spiel.
    Habe meine Pavatex Platten oben an der Spitze offen für Hinterlüftung, bin trotzdem Risiko eingegangen und den Raum zwischen Sparren voll mit Wolle gedämmt, da mein Dachspitz 12 Jahre ohne Rigips steht, könnte ich ihn gut beobachten, war jedoch bis jetzt der besagter Raum ungeheizt, da aber die kommende Zwischensparrendämmung mit 30mm+ Rigips, einiges ausmachen, bin guter Hoffnung.Der Spitz oben und seine fehlende Pavatex Beplankung wird vielleicht diese Sommer trotzdem nachträglich gemacht, Kosten um 2000€...

    @Flocke,
    was meinen Sie mit dem "Pappdocken" (Pavatex ?) ?
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  10. #9
    Avatar von Flocke
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    Mein Post bezog sich auf die Eingangsfrage von dernix. Bei vielen älteren Häusern werden die Dachpfannen in spezieller Technik mit einem Bogen aus Teerpappe eingedeckt.
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  11. #10

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    Zum meinen Fall hast "Flocke", aber keine Ratschläge :-( Habe schon drei Hanwerker um Rat gebeten, die sind sich meist unschlüssig, oder finden jede Lösung gut, bzw. egal.
    Momentan ist für mich das wichtigste, ob ich die 3 m Heizrohr unter Bodenaufbau, zwischen Balken platzieren darf, aber andere Lösung sehe sowieso nicht...
    Wichtig ist mir auch, ob ich auf Styropor direkt Laminat verlegen darf, oder erst mal OSB Dünnschicht vorlegen ?
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  12. #11
    Avatar von Schnabelkerf
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    Zitat Zitat von Eric Beitrag anzeigen
    ...Zu klären wäre also, ob die Gipskartondecke luftdicht ist. Eine Gipskartondecke ist in der Fläche diffusionsdicht. Verhindert werden muß allerdings auch die Konvektion, d.h. es müssen auch alle Deckenanschlüsse und Durchdringungen lufdicht ausgebildet sein. Dafür bedarf es dann einer Dampfbremse. Ob die Holzbalkendecke luftdicht ist, könnte man durch einen BDT klären.
    Wenn man bei kalten Aussentemperaturen auf dem Spitzboden die Luftfeuchtigkeit misst kann man dann nicht auch feststellen ob die gedämmte Decke luftdicht ist? Wenn sie NICHT luftdicht ist sollte sich das doch in einer erhöhten Luftfeuchtigkeit im Spitzboden bemerkbar machen oder nicht?
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  13. #12

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    Habt's aber scho gsehn, das der Trööt 1,5 Jahre alt ist und dernix auch schon so lange nicht mehr da war.
    Wenn denn, dann braucht der Grieche ein bissl Hilfe.
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
    Avatar von Flocke
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    Danke Sarkas, leider mal wieder nicht darauf geachtet.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    Habt's aber scho gsehn, das der Trööt 1,5 Jahre alt ist und dernix auch schon so lange nicht mehr da war.
    Wenn denn, dann braucht der Grieche ein bissl Hilfe.
    Endlich Jemand, der auf mich aufmerksam braucht ;-)
    Der Grieche, der anders als seine Landsleute, keine Halbe Sachen braucht...
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