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  1. #1

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    Wassereintrag in Estrichdämmung durch Kühlwasser von Kernbohrungen

    Hallo zusammen,

    eine Frage zum (Kühl-)Wassereintrag durch Kernbohrungen:

    Nach eingebrachter Bodendämmung und Estrich wurden im Keller mehrere Kernbohrungen vorgenommen. Dabei ist es offenkundig zu einem gewissen Wassereintrag durch das verwendete Kühlwasser gekommen. Die genaue Menge ist schwer zu schätzen, aber ein paar Liter, vielleicht 1 bis 5.

    Eigentlich sollte das Wasser aufgefangen werden, aber dies ist aufgrund einer nicht idealen Befestigung einer Schutzfolie an der Wand nur teilweise gelungen und ein Anteil hat seinen Weg in den Randdämmstreifen gefunden.

    Keller ist eine (echte) weiße Wanne. Bodenaufbau: blaue Folien gegen Diffusion, 18cm Dämmung (EPS), 6cm Anhydritestrich (CAF) mit Randdämmstreifen zur Wand.

    Momentan haben wir Schwierigkeiten einzuschätzen, ob das ganze ein Problem darstellt oder einfach wieder austrocknet.

    - lt. Kellerbauer/Kernbohrer ist das ganze nicht tragisch
    - angefragter Gutachter A für Feuchtigkeitsschäden und Schimmel (nicht öbuv) sagt, es besteht dringender Handlungsbedarf. Er würde in den Estrich Löcher bohren und Feuchtigkeit messen. Wenn wir gegebenenfalls nicht umgehend mit Trocknungsmaßnahmen beginnen wird sich nach einer Woche bereits erster Schimmel bilden.
    - aufgrund der uns hoch erscheinenden Kosten des Angebotes von Gutachter A haben wir auch noch bei einem Gutachter B ein Angebot für eine Analyse angefragt (Fachgebiet bautechnische Gutachten/Feuchtigkeitsanalysen): Meinte nach Schilderung der Situation, wir sollten eine Mängelanzeige/Vorbehalt an den Kellerbauer schicken, es bestünde aufgrund der geringen Wassermenge aber kein akuter Handlungsbedarf - eigentlich auch nicht für eine Beauftragung zur weiteren Analyse vor Ort.


    Gibt es im Forum Erfahrungen dazu, wieviel Wasser realistisch über den Randdämmstreifen wieder verdunstet und ab welcher Menge die Situation prinzipiell kritisch ist?

    Vielen Dank

    Joachim
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  2. Wassereintrag in Estrichdämmung durch Kühlwasser von Kernbohrungen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Wenn es wirklich nur um 1 - 5 Liter geht: Zurücklehnen und tiefenentspannen.

    Kein Anlaß, irgendwas zu machen. Natürlich kann man es dem Verantwortlichen für die Kernbohrungen anzeigen, aber das ist auch eher eine Formalie.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die Antwort! Sie ist beruhigend angesichts der doch sehr divergierenden Meinungen, die wir so zu dem Thema erhalten haben.

    Bezüglich der Menge sind wir auch einigermaßen sicher, da das Wasser manuell über einen Druckbehälter zugeführt wurde.

    Bauen kostet ganz schön Nerven, aber dieses Forum ist eine großartige Unterstützung!
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