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  1. #1

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    Grundriss Sanierung EFH mit Einliegerwohnung im 1. OG

    Hallo,

    bisher war ich eher stille Mitleserin, aber nun möchte auch ich unsere Pläne vorstellen.
    Es handelt sich dabei um die Sanierung eines freistehenden EFH, wobei sicherlich noch einige Informationen hierzu wichtig sind:
    Das Haus hat im 1.OG eine 90qm Einliegerwohnung mit separatem Treppenaufgang. Hierfür wurde das Haus vor 13 Jahren aufgestockt und wir ändern hier nichts. Das heißt, dass Dach, Gauben und Wohnung oben komplett unangetastet bleiben. In 2 Wochen ziehen wir übergangsmäßig ein, nächstes Jahr werden wir die Wohnung dann vermieten. Das Haus ist damit architektonisch sicherlich keine Schönheit, aber für eine Komplettüberarbeitung des 1.OG inkl. Dach nur aufgrund von gestalterischen Aspekten fehlt uns jetzt einfach das Geld (auch wenn wir sicherlich einen anderen Geschmack haben). Außerdem war das Bauamt bei der Aufstockung sehr restriktiv, daher auch die sehr zerklüftete Dachform. Wenn dann irgendwann eine Dachsanierung anstehen wird, werden wir sicherlich anstreben, das Aussehen vom 1.OG / Dach etwas moderner zu gestalten, aber das wird hoffentlich erst in 15-20 Jahren sein. Dies ist bei der Beurteilung durch Euch bitte zu berücksichtigen (es sei denn jemand hat noch einen Goldesel für uns…).
    Das heißt, dass wir uns bei den Sanierungsplänen auf EG und Keller / Gartengeschoss konzentriert haben. Das Haupthaus ist aus dem Jahr 1966, mit einem Anbau aus 1971 (= Kind2, großes Bad, Eltern). Dieser Anbau war in der Vergangenheit ausschließlich vom Kellerraum 2 her angeschlossen. Bei diesem Anbau handelte es sich um den „Partybereich“ unserer Vorgänger. Dies soll nun Wohnraum werden.

    Vielleicht noch zur Info:
    - Nach Westen und Osten hin sind jeweils Nachbarhäuser (jeweils 6m Abstand), nach Süden haben wir einen großen Garten von ca. 500qm
    - Zur Zeit sind wir zu dritt, wollen aber hoffentlich bald zu viert sein.
    - Mein Mann und ich benötigen jeweils ein Arbeitszimmer (mit ganz normalem Tageslicht und somit kein „Kellerloch“).
    - Wir wollen unbedingt eine offene Küche mit Esszimmer als einen Raum haben.

    Bisher haben wir folgende kleine Abweichungen zu den Plänen überlegt:
    - Im Eingangsbereich wollen wir über die ganze Länge einen Einbauschrank als Garderobe realisieren und die Garderobe würde tendenziell Allzweckräumchen für Putzsachen werden.
    - Die Küche ist noch nicht ganz final geplant. Es soll aber eine Halbinsel wie eingezeichnet werden mit 1m Tiefe und möglichst Spüle drin (falls technisch möglich – der Bereich ist nicht unterkellert)
    - Layout vom großen Bad ist noch nicht fertig. Lediglich die Dusche soll so realisiert werden, jedoch evtl 10-15cm breiter (zu Lasten der „Garderobe“)

    Wahrscheinlich wird die Liste der Änderungen jetzt um einiges größer, ich bin für Euren Input / Eure Kritik & Anregungen echt sehr dankbar. Ich weiß auch nicht, ob noch irgendwelche Infos fehlen, die helfen würden. Bitte lasst es mich wissen.

    Vielen Dank im Voraus,
    Nadja


    Anhang 24668

    Anhang 24669
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  2. Grundriss Sanierung EFH mit Einliegerwohnung im 1. OG

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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    Noch mindestens 1 Info vergessen

    Was ich noch vergessen habe: Hintergrund, dass wir den Eingang verlegt haben ist, dass wir vom Eingangsbereich auch potenziell die Wohnung mit einem Wanddurchbruch erschließen könnten, sollten wir mal wirklich die Wohnung mitnutzen wollen.
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  4. #3

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    mein erster eindruck ist ein viel zu verschachtelter grundriss. da fehlt eine grundordnung. das steigert sich in den ansichten, bei denen zu viele dachflächen und unterschiedliche fensterformate eine starke unruhe verursachen.

    das lass ich jetzt erst mal sacken und beschäftige mich morgen noch einmal damit.
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  5. #4
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    Gerne. Das mit der Verschachtelung kann ich gut nachvollziehen.
    Die Dachflächen im 1. OG wollen wir halt nicht ändern. Unser Architekt riet uns auch davon ab, bei der Verlängerung des Wohnzimmers & Esszimmers in irgendeiner Weise "einen Kubus reinzuhauen", da dies nicht wirklich beruhigen würde, sondern nur die vorhandenen Dächer zu verlängern.
    Wahrscheinlich gibt es einen Haufen Knackpunkte, aber insbesondere mit 3en haben/hatten wir immer wieder zu tun:
    - Erschließung des Gartengeschosses (KiZi2, großes Bad, SZ)
    - der vorhandene Kamin stand bei allen möglichen Grundrissüberlegungen immer wieder im Weg, aber der ist halt Fakt (geht ja durch die Wohnung oben)
    - der Treppenabgang in den Garten, ohne dass KiZi2 ein "dunkles Loch" wird bzw. eine unschöne Aussicht hat.
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  6. #5

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    ich muß die (vor allem ansichten!) , schnitte und grundrisse
    auch erst mal sacken lassen....

    die pläne muß man ja ausdrucken, um halbwegs
    durchzublicken...
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  7. #6
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    Hi Baumal,
    jetzt weißt Du auch, warum ich so lange gezögert habe
    Wenn Euch noch der Grundriss von der Wohnung im 1.OG nutzt stelle ich ihn natürlich auch gerne ein.
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  8. #7

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    und ich war die ganze zeit auf der suche, nach OG 1....
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  9. #8
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    Plan vom 1.OG

    zur Vollständigkeit hier der Plan vom 1.OG:

    Anhang 24677

    Mehr Pläne habe ich jetzt aber nicht mehr...

    Viele Grüße,
    Nadja
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  10. #9

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    mal ne radikale meinung.

    reißt einmal im entwurf die dachorgie ab und macht überall flachdaecher, die fenster klassisch modern geteilt, das könnte eine richtung geben.

    es ist ein schwieriger klopps, wahrscheinlich ehem. siedlungshaus, über jahrzehnte durch anbauten total verbaut.

    zu den grundrissen wird mir auch noch etwas einfallen.
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
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    Ja, erst das Grundhaus in '66 mit dem kleinen Halbgeschoss (Kizi1 und kleines Bad), dann kam der Anbau in 1971 hinzu und vor 13 Jahren wurde dann aufgestockt, um eine Einliegerwohnung zu schaffen. Daher ist es wirklich sehr verbaut.
    1.OG brauchen wir "leider" mittelfristig zum Vermieten. So eine Grundstückgröße mit dieser Hausgröße sehr nah an Frankfurt (Dreieich) und ohne Erbe nur mit eigenem Erspartem, den Rest kannst Du Dir wahrscheinlich selber denken.
    Bzgl. Dachform: Satteldach zwischen 25 und 38Grad und auch mit dieser Firstrichtung ist Muss. Unsere Nachbarn haben dieses Haus (ohne Aufstockung und Anbau) gekauft und abgerissen, aber das Flachdach durften sie trotzdem nicht bauen. Ihr Satteldach durfte dann auch nicht einmal 40 Grad haben, sondern halt max. 38 Grad. Der ganze Hügel wurde in den 60ern bebaut und der Bebauungsplan ist sehr restriktiv. Sogar die maximale Zaunhöhe zur Straße hin ist mit maximal 1m vorgegeben
    In den letzten Monaten kam es uns schon manchmal ein wenig vor, dass wir vom Anblick her aus "Sch.... Gold machen müssen", aber wir haben uns irgendwie ins Haus verliebt, die Lage ist absolut einmalig und für diese Lage war es ein "Schnäppchen".
    Wie ich schon geschrieben hatte, müssen wir in 15-20 Jahren sicherlich ans Dach ran und dann würden wir dieses zerklüftete Dach gerne ändern (auch wenn's weiterhin Satteldach bleiben muss), in der Hoffnung, dass das Bauamt bis dahin etwas lockerer geworden ist (diese zerklüftete Dachform rührt laut Vorbesitzer wohl von der momentan erlaubten maximalen Firsthöhe und anderen Vorgaben her).
    Von diesen Überlegungen her haben wir versucht, das EG und Gartengeschoss so zu gestalten, dass später ein neues Satteldach dazu passen könnte und wir damit insgesamt moderner werden... Tja, ob uns das gelungen ist...
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  13. #11

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    also, die dachlandschaft soll oder muss bleiben - schade.

    zum grundriss:

    - garderobe ist zu schmal,
    - entree ist für meinen geschmack zu groß,
    - vom entree fehlt ein direkter zugang zur küche,
    - den wandabbruch im entree - trennwand zum wozi - sollte besser bleiben, lohnt nicht, der raumgewinn ist nur bei der verkehrsfläche, verlust bei der wohnfläche.

    erst mal so weit, es ist keine einfache aufgabe.
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