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  1. #1

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    Ab wann gelten Wände als "feucht"?

    Tag liebe Gemeinde,

    ich bin Anfang diesen Jahres in meinen Neubau gezogen und bewohne diesen nun mehr seit ca. 1/2 Jahr. Im Haus haben wir einen KWL Anlage. Meine Frage ist nun, ab wann spricht man von "feuchten Wänden" ???

    Zum Hintergrund. Während der Bauzeit hatten wir glück mit dem Wetter und Timing. Der Rohbau war immer trocken und das Dach war eingedeckt als es anfing zu regnen. Während der Bauzeit war man immer nach der Arbeit Vorort und hat ordentlich "Stoßgelüftet". Im Haus standen auch zwei baugleiche Wetterstationen die durchschnittlich 70% bis 85% Luftfeuchte angezeigt haben. Vor Einzug wurde vom Parkettlieferanten und Fliesenleger die Estrichfeuchtigkeit im CM und Kapazitiv Verfahren gemessen. Immer alles i.O.
    Leider hatten wir an 4 Stellen im Haus bei den Fenstern immer feuchte Stellen im Gipsputz. Bei der Hausübergabe wurde dies schriftlich festgehalten und eine Nachprüfung vereinbart. Im diesjährigen Frühjahr hatten wir auf Grund der KWL immer um die 40% Luftfeuchtigkeit. Jetzt im Sommer 60%. Ich habe mir im Internet ein Feuchtigkeitsmessgerät gekauft (für Holz und Stein 39,95€ - also ein Schätzeisen). Im gesamten Haus habe ich im inneren und äußeren Mauerwerk durch. 6% - 10% Feuchtigkeit (also im Putz, da die beiden Messspitzen nur max. 2mm tief eindringen). An 2 Stellen im Haus habe ich aber 15% und 22%. Laut dem uns betreuenden Baubegleiter und seinem Profi Messgerät sind das Auffälligkeiten die näher betrachtet werden sollten. Laut dem Bauleiter des GU und seinem Profi Gerät ist das "noch normal".

    Ich weiß, das ein eidesstattlicher Sachverständiger der IHK hier Klarheit schaffen kann. Nur würde ich gerne (wenn möglich) im Vorfeld abschätzen wollen, ob sich diese 300 - 500€ wieder lohnen? Wenn es um Feuchtigkeit geht sollte man nicht warten und scherzen... der Bauleiter des GU ist für mich kostenlos, sieht aber keine Probleme. Der Baubegleiter und der Schverständige werden aber wie immer pro Std. bezahlt (von mir) und das nicht zu knapp.

    Gibt es eine grobe Abschätzung auch für Laien? Wann gilt eine Wand als feucht? Ich will nicht erst warten bis die Gewährleistung abläuft und ich Schimmel habe... Laut meinem IR Thermomessgerät kann ich auch keine signifikanten Temperaturunterschiede an diesen Stellen ermitteln. Macht man das eher im Winter?

    Viele Fragen, viel Text und die Hoffnung einer von euch hat einen pragmatischen Ansatz für mich.

    Danke & Gruß
    derToni
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  2. Ab wann gelten Wände als "feucht"?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Wieland
    Gast
    Sichtbar feucht ? o.nur messbar ? KG,EG, o.OG, DG ? Fenster o. Türen?
    Schlafzimmer ?

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  4. #3

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    Wo liegen denn diese Stellen geometrisch?
    Möglicherweise dringt da schlicht irgendwo Wasser ein.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Es betrifft immer nur die Außenwände. Bei den Innenwänden messe ich mit meinem Schätzeisen durchschnittlich 6 - 10%, wobei die Wände (die Inneren wie auch die Äußeren) im OG im Schnitt 6% haben und die im EG 9 - 10%
    Somit betrift die "Feuchtigkeit" nur den EG und da auch nur die außenliegenden Wände. Ich vermute auch eine Undichtigkeit an irgend einer Stelle. Meine Frage war ja auch, ab wie viel % bspw. gilt eine Wand als "feucht" ???
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  6. #5

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    Vielleicht mal hier lesen.

    http://www.jade-hs.de/fileadmin/fb_a..._Bauteilen.pdf

    Und Du siehst, dass Du Dir die "Messung" hättest sparen können. In Deinem Fall liegt evtl. Oberfächenfeuchte vor, oder die Messwerte sind sonst nur schwer umrechenbar.

    Gruß
    Ralf
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