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  1. #1

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    Wasser-Zement-Wert aus Walzdiagramm ablesen

    Hallo,

    ich brauche unbedingt Hilfe. Ich schreibe bald eine Klausur in Baustoffkunde, in der wir auch den w/z anhand des Walzdiagramm ablesen sollen. Meine Was muss ich alles berechnen bzw. welche Angaben benötige ich um aus dem Walzdiagramm den Wasser-Zement-Wert rauslesen zu können .... mein Hauptproblem ist WIE kann ich den Wasser-Zement-Wert aus dem Diagramm rauslesen ?????

    Ich hab euch eine PDF-Datei "Mischungsentwurf" im Anhang mit geschickt, auf der Seite 15 guckt sind Angaben gegeben und auf der Seite 16 und 17 ist jeweils ein Walzdiagramm, auf der Seite 17 ist dann w/z-Wert 0,47 abgelesen worden. Anhand welcher Angaben hat er das ablesen können??

    Ich weiss dass ich vorher fc,dry,cube ermittelt haben muss und dann an der y-Achse (also die Betonfestigkeit fc,dry,cube -Achse) soweit nach oben gehen muss, bis ich zu meinen errechneten fc,dry,cube wert kommen ---> Wie weit soll ich jetzt nach rechts um dann den Wasser-Zementwet ablesen zu können?

    Die zweite Datei im Anhang "Medianwert" wollte ich euch fragen, wie der Proffesor auf die fci Werte gekommen ist
    1251 kN --> fci =55,5 N/mm2
    1187 kN --> fci = 53,0 N/mm2
    1067 kN --> fci = 47,5 N/mm2
    Diese fci Ergebnisse sind doch die Einzelwerte wo die Bedingung heisst dass fci > fck - 4 sein soll.
    fcm ist der Mittelwert, wo die Bedingung diese ist fcm > fck+4


    Kann mir bitte jemand bei diesen vielen Unklarheiten weiterhelfen??? Internetseiten helfen mir leider nicht weiter, da ich schon so gut wie alles durchgegoogelt habe. Wenn mir das einer selber erklären wäre echt super

    Liebe Grüße betina
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  2. Wasser-Zement-Wert aus Walzdiagramm ablesen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    JamesTKirk
    Gast
    Ist eigentlich nicht soooo kompliziert.

    Wie die Mischungsberechnung erfolgt (über Wasseranspruch Gesteinskörnung zum für die Konsistenz notwendigen Wassergehalt etc. pp) hast Du verstanden ?? Ist im Vortrag von Prof. Breitbach auch gut erklärt.

    Wie kommt man nun zum w/z-Wert nach Walz:
    Du sollst einen C 30/37 zusammensetzen. Normalerweise sollten noch Expositionsklassen vorgegeben werden, die ja auch einen Einfluß auf den max. w/z-Wert haben. Aber egal, in der Aufgabe steht max. w/z = 0,50.
    Die charakterische Festigkeit Deines "Wunschbetons" ist 37 MPa. Um diesen Wert jederzeit (also auch im sog. "Sommerloch" unter Berücksichtigung der Schwankungen aus Produktion, Transport etc.) zielsicher zu erreichen, wählt man ein sog. Vorhaltemaß. So würde ich z.B. auch bei einem C 30/37 auf eine Zielfestigkeit von 45 MPa gehen. Verwendest Du nun einen Zement der Festigkeitsklasse 32,5, erhälst Du einen w/z-Wert von 0,47 im Walz-Diagramm.
    Hast Du nun als Wassergehalt aus der Wasseranspruchsbetrachtung z.B. 180 l/m³ ermittelt, benötigst Du für Deinen Beton einen Zementgehalt von 180/0,47 = ca. 380 kg/m³ (bei Verwendung eines 32,5er-Zement ohne Einsatz Flugasche).

    P.S.: Die Zielfestigkeit von 45 MPa ist in der Aufgabe auch angegeben.
    Geändert von JamesTKirk (20.07.2011 um 21:08 Uhr) Grund: Ergänzung
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  4. #3
    Themenstarter

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    Wie die Mischungsberechnung erfolgt (über Wasseranspruch Gesteinskörnung zum für die Konsistenz notwendigen Wassergehalt etc. pp) hast Du verstanden ??

    Die charakterische Festigkeit Deines "Wunschbetons" ist 37 MPa. ......
    So würde ich z.B. auch bei einem C 30/37 auf eine Zielfestigkeit von 45 MPa gehen.
    Verwendest Du nun einen Zement der Festigkeitsklasse 32,5, erhälst Du einen w/z-Wert von 0,47 im Walz-Diagramm.

    P.S.: Die Zielfestigkeit von 45 MPa ist in der Aufgabe auch angegeben


    Hallo JamesTKirk, danke für deine Antwort, die mir aufjedenfall geholfen hat. Also wenn ich das alles richitg verstanden habe, heisst dass.....

    Die charakteristiche Druckfestigkeit kann ich also an der zweiten Zahl nach dem Schrägstrich ablesen --> C 30/37, das also heissen soll dass Festigkeit 37 N/mm2 betragen soll, was du mit 37 MPa meinst. Du meintest ja, dass die Zielfestigkeit vorgegeben war, also 8 N/mm2 die ich also zu den 37 dazuaddieren muss --> 45 N/mm2. Meinst du somit mit "Zielfestigkeit war in der Aufgabe vorgegeben" folgende Angabe auf der Seite 15 welche unter dem Oberbegriff "Ziel" die Angabe "28-Tage-Festigkeit β28 = 45 N/mm2" an der du diese 45 N/mm2 Zielfestigkeit abgelesen hast?

    Bezüglich des Wasseranspruches, der ja auf der Seite 15 nicht vorgegben ist, bin ich mir leider doch nicht ganz sicher Um den Wasseranspruch zu bestimmen, muss ich dazu auf die Tabelle, die sich auf der Seite 25 befindet, gucken? Es ist mir ja auf der Seite15 die Sieblinie --> B 32, der Zement --> CEM III und die Konistenz --> F3 vorgegeben. Ist das so richtig --> gucke als erstes in der Tabelle in die Zeile woe Sieblinie B 32 steht un dann in die Spalte F3. Meine Frage, jetzt ist die Tabelle in großer Wasseranspruch und in geringer Wasseranspruch eingeteilt, also es gibt zwei Spalten von F3. Aus welcher Spalte der zwei F3, soll ich jetzt den Wert ablesen? Den vom großen Wasseranspruch oder den vom geringen Wasseranspruch?

    Außerdem hast du geschrieben, "Verwendest du nun einen Zement der Festigkeitsklasse 32,5.....". Hast du dir den Zementwert einfach ausgesucht? Oder muss ich diese Zementklasse gezielt wählen, da ich als Zielfestigkeit 45N/mm2 berechnet habe, und davon aus der kleinen Tabelle die auf dem Walzdiagramm oben rechts abgebildet ist, die Zementklasse 32,5 ableiten?

    Was mich aber immer noch überhauptnicht nachvollziehen konnte, waren die ermittelten fci-Werte, die ich mit zu den Anhängen getan habe. Ich habe inzwischen alle möglichen Rechenwege ausprobiert, und komm trotzdem einfach nicht auf diese Werte

    Liebe Grüße betina
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  5. #4
    JamesTKirk
    Gast
    Zitat Zitat von betina Beitrag anzeigen
    Meine Frage, jetzt ist die Tabelle in großer Wasseranspruch und in geringer Wasseranspruch eingeteilt, also es gibt zwei Spalten von F3. Aus welcher Spalte der zwei F3, soll ich jetzt den Wert ablesen? Den vom großen Wasseranspruch oder den vom geringen Wasseranspruch?

    Außerdem hast du geschrieben, "Verwendest du nun einen Zement der Festigkeitsklasse 32,5.....". Hast du dir den Zementwert einfach ausgesucht? Oder muss ich diese Zementklasse gezielt wählen, da ich als Zielfestigkeit 45N/mm2 berechnet habe, und davon aus der kleinen Tabelle die auf dem Walzdiagramm oben rechts abgebildet ist, die Zementklasse 32,5 ableiten?
    C 30/37:
    charakterische Festigkeit fci gemessen am Zylinder (d=15 cm, h=30 cm): 30 MPa
    charakterische Festigkeit fci gemessen am Würfel (Kantenlänge 15cm): 37 MPa
    In Deutschland werden ausschließlich Würfel gemacht: also fci = 37 MPa
    "Umrechnung": 1 N/mm² = 1 MPa

    Den Wasseranspruch der Gesteinskörnung immer in Zusammenhang mit der Zielkonsistenz bestimmen. Beispielsweise aus Tabelle S. 25. Ob großer oder kleiner Wasseranspruch hängt konkret von Gehalt an Feinanteilen der Gesteinskörnung ab. Z.B. bei Sieblinie B32 und Konsistenz F3 wäre ein Wassergehalt von 185 - 195 l/m³ richtig.

    Welchen Zement Du nimmst hängt davon ab, was Du gerade im Silo des Mischwerks hast
    Wenn in der Aufgabenstellung keine Vorgabe gemacht ist, kannst Du beide verwenden, also 32,5er oder 42,5er. In der Praxis wird man eher den höherwertigeren nehmen, weil man davon weniger nehmen muss und damit der m³ Beton in der Herstellung günstiger wird. In den Sommermonaten wird man aufgrund der Hydratationswärmeentwicklung und des Rücksteifverhaltens eher auf einen 32,5er Zement gehen.
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  6. #5
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    Ich habe jetzt auch eine Frage:

    Was ist ein " Studend ". Sind das die, die nach bestandenem Examen Chaos an den Baustellen anrichten?
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  7. #6
    JamesTKirk
    Gast
    Nein Eric, das ist eine normale Berufsbezeichnung wie Polizisd, Sachbearbeider, Beamder und Polidiker auch

    Spass beiseite ... Ich denke wohl eher an einen Dippfehler
    Geändert von JamesTKirk (24.07.2011 um 08:01 Uhr) Grund: Ergänzung
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  8. #7
    Themenstarter

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    Upps... Jetzt hab ich es auch gesehen. Wie kann ich diesen "Dippfehler" mit der Berufsbezeichnung "StudenD" denn ändern ? Ich habs mal so probiert --> Kontrollzentrum --> Profil bearbeiten --> und hab dann unten in der Zeile von "Benutzertitelzusatz" Bauingenieur-Student geschrieben. Aber wie ihr ja seht steht immer noch unter meinem Benutzernamen Betina "Studend".... Hat sich also nichts geändert
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von betina Beitrag anzeigen
    Upps... Jetzt hab ich es auch gesehen. Wie kann ich diesen "Dippfehler" mit der Berufsbezeichnung "StudenD" denn ändern ? Ich habs mal so probiert --> Kontrollzentrum --> Profil bearbeiten --> und hab dann unten in der Zeile von "Benutzertitelzusatz" Bauingenieur-Student geschrieben. Aber wie ihr ja seht steht immer noch unter meinem Benutzernamen Betina "Studend".... Hat sich also nichts geändert
    Aber zu deiner Antwort bezüglich der fci Werten hast du ja gemeint "In Deutschland werden ausschließlich Würfel gemacht: also fci = 37 MPa". Aber wenn du mal im Dateianhan auf die Bilddatei guckst haben wir in der Vorlesung bei den drei fci Werten kein Ergebnis von 37 MPa ermittelt
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  10. #9
    JamesTKirk
    Gast
    Das eine sind Ergebnisse aus irgendeiner Prüfung, das andere ist die charakteristische Festigkeit, 2 völlig verschiedene paar Schuhe.
    Ich sehe aber, dass Du das Thema so wenig geschnallt hast, dass sich der Weg zum Prof oder Assi definitiv lohnt, da ich keinen Bock habe, mir hier einen Wolf zu schreiben.
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  11. #10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Auf Seite 16 hat er eben den gewählten Zement "vergessen". Damit ist die Aufgabe nicht zu lösen.

    pauline

    PS
    Auf der Skizze kann ich wegen zu geringem Kontrast nicht genügend erkennen.
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  12. #11
    JamesTKirk
    Gast
    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    Auf Seite 16 hat er eben den gewählten Zement "vergessen". Damit ist die Aufgabe nicht zu lösen.
    Zement vergessen ??? Im Walzdiagramm ist nur die Zementfestigkeit angegeben, nicht die Zementart. Das ist in dem Diagramm auf Seite 16 wie auch in jedem anderen Walzdiagramm dieser Welt so.
    Die Zementart ist doch ausserdem auf Seite 15 gegeben. Im Walzdiagramm muss man nun noch wählen, ob man einen 32,5er oder 42,5er Zement (Festigkeitsklasse) verwenden möchte.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Zitat Zitat von JamesTKirk Beitrag anzeigen
    Zement vergessen ??? Im Walzdiagramm ist nur die Zementfestigkeit angegeben, nicht die Zementart. Das ist in dem Diagramm auf Seite 16 wie auch in jedem anderen Walzdiagramm dieser Welt so.
    Die Zementart ist doch ausserdem auf Seite 15 gegeben. Im Walzdiagramm muss man nun noch wählen, ob man einen 32,5er oder 42,5er Zement (Festigkeitsklasse) verwenden möchte.
    Ich hätte Zementfestigkeit schreiben müssen.

    Woher soll ein Student wissen, daß er die Zementfestigkeit frei wählen kann und sich dabei natürlich auch die Wasermenge ändert.
    Er könnte ja auch 52,5 wählen.

    Baustoffkunde ist erstes bzw. zweites Semester.

    pauline
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  15. #13
    JamesTKirk
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    Zitat Zitat von pauline10 Beitrag anzeigen
    ... Woher soll ein Student wissen, daß er die Zementfestigkeit frei wählen kann und sich dabei natürlich auch die Wasermenge ändert. ...
    Dazu hatte ich oben was geschrieben (#4).
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