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  1. #1

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    Meinungen zur Finanzierung

    Hallo,

    wir überlegen uns ein Reihenhaus 126qm Wohnfläche von BJ 1995 zukaufen.
    KP 180000 €
    von Privat.
    Es müsste nur Tapeziert und gestrichen werden.
    Sonst alles i.o.

    Eigenkapital in Höhe von 40.000 wäre da.

    Einkommen er: 2052
    Einkommen Sie: 400
    Kindergeld: 186

    3 Personenhaushalt.

    Was meint ihr?
    Wäre das darstellbar?

    Danke
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  2. Meinungen zur Finanzierung

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  3. #2

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    Zitat Zitat von semmlerob Beitrag anzeigen
    Hallo,

    wir überlegen uns ein Reihenhaus 126qm Wohnfläche von BJ 1995 zukaufen.
    KP 180000 €
    von Privat.
    Es müsste nur Tapeziert und gestrichen werden.
    Sonst alles i.o.

    Eigenkapital in Höhe von 40.000 wäre da.

    Einkommen er: 2052
    Einkommen Sie: 400
    Kindergeld: 186

    3 Personenhaushalt.

    Was meint ihr?
    Wäre das darstellbar?

    Danke
    Hallo,

    zu machen ist alles, die Frage ist nur zu welchem Preis. Und was man monatlich zahlen kann bzw. möchte. Es spielt auch eine tolle wie lange man zahlen will und wie lange man sich die zinsen sichern möchte.

    Ach die Frage der monatlichen Nebenkosten ist nicht zu vernachlässigen....

    Es kommen ja auch noch Nebenkosten dazu, wie Notar und die Kosten für die Grundbucheintragung und nicht zu vergessen die Grunderwerbssteuer.

    Meine Meinung ist zu seiner Hausbank zu gehen oder sich einen Finanzberater zu suchen und dies mit ihnen zu besprechen.

    Und wenn ich richtig rechne sind es knapp 77% beleihungswert...

    Vg Kai
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  4. #3

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    Zitat Zitat von semmlerob Beitrag anzeigen
    Was meint ihr?
    Wäre das darstellbar?

    Danke
    monatliche Einkünfte inkl. Kindergeld 2.638,- €. Ich hoffe doch, Du hast uns die Netto-Einkünfte genannt. Betrachtet wird das dauerhaft zu erzielende Einkommen.

    180T€ Kaufpreis + Nebenkosten, macht zusammen sagen wir mal max. 200T€. Abzüglich EK von 40T€ ergibt zu finanzierende Summe etwa 160T€, macht grob 800,- €/Monat Rate für Zins und Tilgung.
    Verbleiben 1.838,- €/Monat für die Lebenshaltung. Bei 3 Personen passt das.

    Achtung: Damit habe ich nur den groben Rahmen betrachtet. Details müssen anhand verlässlicher Zahlen ermittelt werden. Dafür ist Deine Bank zuständig.

    Du solltest parallel einmal Deine realen Lebenshaltungskosten rechnen, min. für ein komplettes Jahr, damit auch Einmalkosten berücksichtigt sind.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Zitat Zitat von semmlerob Beitrag anzeigen
    ...Es müsste nur Tapeziert und gestrichen werden.
    Sonst alles i.o. ...
    Sagt wer? Dein Augenschein?

    Was meinst du mit "darstellbar"? Ob dir das eine Bank finanziert? Oder ob du dir das leisten kannst?

    Die Anzahl der Zwangsversteigerungen lässt vermuten, Banken finanzieren vieles... Was du dir leisten kannst, wird hier niemand beurteilen können.

    Ich selbst bin z. B. Reichsbedenkenträger, anders ausgedrückt: extrem feige. Meine Überlegung damals: Was ist nach Ablauf der Zinsbindung, kein Mensch weiß, wie hoch der Hypothekenzins dann ist, also kalkuliert mit 10%. Wir sind zwei Vollverdiener ohne Kinder, aber klar war, das Ding soll nicht unter den Hammer, falls nur noch einer einen Job hat (auch wenn's dann natürlich sehr eng geworden wäre).

    Wir haben überschlagen, was wir in 5 Jahren voraussichtlich sparen können und haben dann die Finanzierung gesplittet: Auf 5 Jahre den voraussichtlichen Sparbetrag, den Rest auf 10 Jahre, beides mit 2% Tilgung. Nach den 5 Jahren konnten wir Darlehen I tatsächlich ablösen und haben die dafür entfallende Rate zusätzlich auf Darlehen II gezahlt, also die Tilgung entsprechend erhöht. Da alles gut gelaufen ist, also keiner von uns schwer krank oder arbeitslos wurde, konnten wir nach 10 Jahren auch Darlehen II komplett tilgen. Das ist wohl eher die Ausnahme.

    Ich hab nicht mehr parat, was man an Kaufnebenkosten kalkulieren muss, waren das 5% oder sogar 10? Neue Küche? Teppichböden, Gardinen? Grundsteuer?

    Ich hab da was im Hinterkopf, dass die Verbraucherberatung kalkuliert, ein Drittel des Netto für Wohnen, weiß aber nicht mehr, ob das die Kaltmiete war oder Miete incl. sämtlicher Nebenkosten.

    Deine Risikobereitschaft kannst nur du beurteilen, rechnen kannst du als Kaufmann selbst.
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  6. #5

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    Auch ich würde mir das genau überlegen. Wenn du die Nettoeinkünfte gemeint hast, könnte das eventuell klappen, dürfte jedoch knapp werden. Bei Finanzierungen ist es leider oftmals so, dass man sich leicht überschätzt und später unter hohen Raten ächzen muss.

    Du solltest Dir alles noch einmal in Ruhe durchrechnen und eventuell auch die monatlichen Kosten genau kalkulieren, die ihr in eurer Familie zu tragen habt. Darüber hinaus ist es wichtig, in der Kalkulation etwas Luft nach oben zu lassen, denn was nützt Dir ein Haus,wenn Du Dir sonst absolut nichts mehr leisten kannst?

    Sollte die Kalkulation Dich letztlich zufriedenstellen, ist ander Finanzierung im Grunde nichts auzusetzen, wobei Du Dich dann auch möglichst beeilen solltest, denn die Bauzinsen ziehen tendenziell an, so dass Du jetzt noch Geld einsparen kannst
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  7. #6
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    Danke für die Meinungen.

    Die Angabe sind natürlich alle netto.
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  8. #7

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    Du könntest auch eine Anschlussfinanzierung planen.Allerdings solltest du dies langfristig im Voraus machen, denn kurzfristig ist sowas immer schwerer und wird oft teurer.
    Vor allem, wenn du deine Bank dabei wehcseln solltest. So ein Wechsel ist oft mit Kosten verbunden, das sind zwar nicht hohe Summen lässt sich jedoch vermeinden wenn man sich einmal mit der eigenen Bank zusammen setzt.
    Kein Unternehmen verliert gerne einen Kunden und somit lassen sich Sonderkonditionen einrichten, die du allerdings vor anderen Bankkunden geheimhalten solltest bzw. musst . Also: Anrufen, Anliegen kurz äußern und dann einen Termin vereinbaren und dein Bestes geben.

    Hoffe konnte dir etwas helfen,
    Grüße, toolboxer
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  9. #8

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    Brauch ich nicht erst einmal einen Grundkredit, bevor ich an eine Anschlussfinanzierung denke?

    Ansonsten (ohne jetzt die weiteren Rahmenbedingungen zu kennen...bspw. laufende Kredite; Fixkosten für Fahrzeuge; Kinderbetreuungskosten etc.) ist die Finanzierung darstellbar. Jedoch hilft auch hier die Führung eines Haushaltsbuches über einen gewissen Zeitraum um auch Eventualitäten und somit die maximale Belastung abzuschätzen.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Neuling80 Beitrag anzeigen
    Brauch ich nicht erst einmal einen Grundkredit, bevor ich an eine Anschlussfinanzierung denke?
    Tja, der toolboxer ist selbst der Zukunft schon voraus.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Jau,

    ohne Grundfinanzierung ist auch eine Anschlussfinanzierung sinnlos. Mich würde interessieren, ob ihr die Finanzierung letztlich nun gewählt habt oder wo ihr in eurem Entscheidungsprozess steht.

    Gruß

    Vanni
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  12. #11
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    Zitat Zitat von VanniBau Beitrag anzeigen
    Jau,

    ohne Grundfinanzierung ist auch eine Anschlussfinanzierung sinnlos. Mich würde interessieren, ob ihr die Finanzierung letztlich nun gewählt habt oder wo ihr in eurem Entscheidungsprozess steht.

    Gruß

    Vanni

    Wir sind noch in der Entscheidungsphase

    Gruß
    Christian
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Tja, der toolboxer ist selbst der Zukunft schon voraus.

    Gruß
    Ralf
    Na dann leih ich mir mal seine Glaskugel und plane für die Anschlussfinanzierung in 14 Jahren
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  15. #13

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    In 14 Jahren werden die Zinsen abgeschafft und Du kriegst einen Teil der Summe geschenkt

    Spaß beiseite - bin gespannt, wie sich das Ganze entwickelt.
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